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Nach Messerangriff auf Schriftsteller

Kanzler Scholz an Salman Rushdie: „Die Welt braucht Menschen wie Sie“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. (Archivbild)

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. (Archivbild)

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Anschlag auf den Schriftsteller Salman Rushdie verurteilt. „Was für eine abscheuliche Tat!“, schrieb der Kanzler am Samstag bei Twitter. Er wünschte dem Autor viel Kraft für die Genesung. „Die Welt braucht Menschen wie Sie, die sich vom Hass nicht einschüchtern lassen und furchtlos für die Meinungsfreiheit eintreten.“

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat den Anschlag auf den Schriftsteller Salman Rushdie als „furchtbares Verbrechen“ bezeichnet. „Wir alle wünschen ihm sehr, dass er die schweren Verletzungen übersteht und wieder gesund wird“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“.

„Für diese schreckliche Bluttat tragen auch die Verantwortung, die Salman Rushdie seit Jahrzehnten verfolgt und mit dem Tod bedroht haben“, ergänzte sie. Rushdie sei ein „großer, mutiger Kämpfer für die Freiheit des Wortes und die Freiheit der Kunst“. Er habe sich nie einschüchtern lassen.

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„Salman wird wahrscheinlich ein Auge verlieren, die Nerven in seinem Arm wurden durchtrennt, und seine Leber wurde durchstochen und beschädigt.“

In New York angegriffen

Rushdie war am Freitagvormittag bei einer Lesung im Ort Chautauqua im Bundesstaat New York von einem 24-Jährigen auf offener Bühne angegriffen und mit Stichen an Hals und Bauch schwer verletzt worden. Rushdie wurde in ein Krankenhaus gebracht, operiert und seinem Manager Andrew Wylie zufolge an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Die Bluttat hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Rushdie war vor mehr als 30 Jahren per Fatwa zum Tode verurteilt worden. Wegen seines Werks „Die satanischen Verse“ („Satanic Verses“) aus dem Jahr 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini das religiöse Rechtsdokument veröffentlicht, das zur Tötung des Autors aufforderte.

RND/dpa

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