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"Wollte die Frauen mundtot machen"

Manager von R. Kelly wegen Drohanrufs bei Kino vor Gericht

Gut drei Wochen nach dem Hafturteil gegen R. Kelly wegen systematischer sexueller Ausbeutung junger Fans hat in New York ein Prozess gegen den Manager des gefallenen R&B-Stars begonnen.

Gut drei Wochen nach dem Hafturteil gegen R. Kelly wegen systematischer sexueller Ausbeutung junger Fans hat in New York ein Prozess gegen den Manager des gefallenen R&B-Stars begonnen.

Gut drei Wochen nach dem Hafturteil gegen R. Kelly wegen systematischer sexueller Ausbeutung junger Fans hat in New York ein Prozess gegen den Manager des gefallenen R&B-Stars begonnen. Donnell Russell habe Ende 2018 von Chicago aus bei einem Kino in Manhattan angerufen und behauptet, dass ein Bewaffneter auf das Publikum feuern werde, das sich für die Premiere der Dokumentation „Surviving R. Kelly“ einfinden sollte, sagte Bundesstaatsanwältin Lara Pomerantz zum Auftakt der Verhandlung am Mittwoch (Ortszeit). Damit habe der Manager die Veranstaltung sabotieren wollen.

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Tatsächlich wurde nach dem Anruf die Polizei alarmiert, die das Kino räumen ließ. Am Ende wurde die Premiere samt einer Podiumsdiskussion mit Frauen, die in der Dokumentation zu Wort kommen, vorsichtshalber abgesagt.

30 Jahre Haft für R. Kelly

„Der Angeklagte wollte die Frauen mundtot machen“, sagte Pomerantz weiter. Russell sei auch vom Wunsch getrieben gewesen, die lukrative Karriere seines Klienten Kelly zu schützen. Der für Hits wie „I Believe I Can Fly“ bekannte Grammy-Gewinner war Ende Juni wegen sexuellen Missbrauchs von Mädchen und Frauen sowie Erpressung zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. In dem erschütterten Prozess gegen Kelly hatten Klägerinnen von Perversitäten und Sadismus berichtet.

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Russells Anwalt Michael Freedman erklärte, dass die Jury seinen Mandanten freisprechen werde, wenn sie erst die Beweislage geprüft habe. An jenem Tag habe es eine Menge Anrufe bei dem Kino gegeben.

RND/AP

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