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Unwetter in den nächsten Tagen

Starkregen und Überflutungen möglich – Rheinpegel könnte wieder ansteigen

Eine Frau rennt mit ihrem Hund bei Starkregen über eine überflutete Straßen in Köln.

Eine Frau rennt mit ihrem Hund bei Starkregen über eine überflutete Straßen in Köln.

Die Zeit des blauen Himmels und reichlich Sonnenscheins ist vorerst vorbei: Zwar gehen die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den kommenden Tagen nur leicht zurück, dafür ballen sich die Regenwolken. Da die Luft sehr feucht sei, könnten regional in kurzer Zeit größere Regenmengen fallen, berichteten die Meteorologen am Mittwoch.

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Örtlich drohe auch mehrstündiger Starkregen mit Unwetterpotenzial. Davon sind am Donnerstag vor allem die Mitte und der Süden Deutschlands betroffen, im Norden wird nur vereinzelt mit Schauern und Gewittern gerechnet.

Ausgetrocknete Böden: Überflutungen möglich

Da die zum Teil stark ausgetrockneten Böden den Regen nicht gut aufnehmen können, kann es den Angaben zufolge auch zu Überflutungen kommen. Besonders an kleineren Fließgewässern können die Regenmengen für ein schnelles Ansteigen der Pegel sorgen, hieß es.

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Experiment zeigt, wie Böden auf Regen reagieren

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Wasserstraßenamt erwartet steigende Rhein-Pegel

Während an kleineren Flüssen und Bachläufen Überflutungen möglich sind, ist der Regen für größere Flüsse wie den Rhein ein Segen. Nach Tagen immer tiefer werdender Pegelstände zeichnet sich an der wichtigsten deutschen Wasserstraße zumindest vorübergehend eine Entspannung ab. Man rechne mit steigenden Wasserständen aufgrund der angekündigten Niederschläge im gesamten Rheineinzugsgebiet, gab das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein am Mittwoch bekannt.

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erwartet steigende Rhein-Pegel: „50 Zentimeter und mehr“

Nach Tagen immer tieferer Rhein-Pegelstände zeichnet sich an der wichtigsten deutschen Wasserstraße zumindest vorübergehend eine Entspannung ab.

Für die Flusspegel bedeute der Niederschlag allerdings nur eine minimale Erholung, sagte der Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterportal „Wetterkontor“ im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Damit die Pegel einen deutlichen Schub nach oben bekommen, müsste es flächendeckend über einen längeren Zeitraum regnen. Einzelne Gewitter heben nur die Pegel von kleinen Flüssen stark an. Größere Flüsse wie der Rhein oder die Elbe brauchen großflächigeren Regen, um nachhaltig anzusteigen“, erklärte der Experte.

Es bleibt warm in Deutschland

Trotz des erwarteten Niederschlags kann von Abkühlung kaum die Rede sein: Am Donnerstag steigt die Temperatur im Osten Deutschlands auf deutlich mehr als 30 Grad, sonst liegen die Temperaturen bei 22 bis 29 Grad. Durch die Bewölkung sinkt die Temperatur nachts nur wenig unter 20 Grad – und wegen der zunehmenden Feuchte ist es schwül. Erst zum Wochenende hin sind die Nächte wieder frisch und nachhaltiges Durchlüften möglich, so die DWD-Meteorologen. Dann werden auch nur noch Tageshöchstwerte zwischen 22 und 26 Grad erwartet.

RND/nis mit dpa

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