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Wintereinbruch: Wie lange bleibt der Schnee jetzt liegen?

Der Schnee bleibt erst einmal liegen – auch hier in Dresden.

Der Schnee bleibt erst einmal liegen – auch hier in Dresden.

Seit dem Wochenende rieselt der Schnee in vielen Teilen Deutschlands fast ununterbrochen – und die Schneedecke wird dicker. Während der Schneefall im Laufe des Montags nachlassen soll, wie das Wetterkontor auf Nachfrage des RedaktionsNetwerks Deutschland (RND) informiert, wird es weiterhin kalt bleiben.

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„Wir bleiben im Dauerfrostbereich“, so die Meteorologin Britta Siebert-Sperl vom Wetterkontor gegenüber dem RND. Eisige Luft werde auch wieder in dieser Woche vom Osten über Deutschland hinwegfegen. Das Hochdruckgebiet über Skandinavien werde im Laufe der Woche seinen Einfluss ausbreiten und dadurch weiterhin für kühle Temperaturen sorgen.

Der Schnee schmilzt so schnell nicht

Der jetzige Wintereinbruch ist also keinesfalls eine Eintagsfliege. Auch wenn es im Laufe der Woche etwas wärmer werde, würden laut Siebert-Sperl die Temperaturen nur vereinzelt bis null oder 1 Grad Celsius steigen. Grundsätzlich würde der Frost weiterhin vorherrschen.

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Somit wären die Temperaturen kalt genug, damit der Schnee liegen bleiben kann. Doch ist das noch keine Garantie für ein dauerhaftes Winterwunderland. „Die Schneemassen verschwinden auch durch andere wettertechnische Prozesse“, erklärt Siebert-Sperl auf Nachfrage. „Das heißt, wenn wir dann einen Wechsel zwischen Sonne und Wolken haben, können die Schneeflocken auch sublimieren, also sie verschwinden einfach.“ Sie würden sich sozusagen in Luft auflösen. Mit der Sonne könnten sich an den oberen Schneeflächen auch Wasserfilme bilden, sodass die Schneeflächen vereisen und verkrusten und der Schnee durch diese schwerere Eisschicht zusammensacken würde. „Aber so ganz schnell verschwindet der Schnee noch nicht“, gibt die Meteorologin zu bedenken. Denn der Dauerfrost bleibt bestehen – und eine Besserung ist derzeit noch nicht in Sicht.

RND/goe

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