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Botschafter verlässt Deutschland

Andrij Melnyk über Unterstützung seiner Frau: „Allein hätte ich das nie geschafft“

Andrij Melnyk, und seine Ehefrau Switlana.

Andrij Melnyk, und seine Ehefrau Switlana.

Berlin. Der scheidende ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, denkt darüber nach, zunächst ohne seine Familie in sein Heimatland zurückzukehren. „Wir überlegen noch, ob ich zunächst alleine fahre“, sagte Melnyk dem „Spiegel“. Seine Frau Switlana Melnyk sagte, es werde für alle eine große Herausforderung. „Wir haben einen 20-jährigen Sohn, der hier studiert, und eine 11-jährige Tochter, die in Berlin in die sechste Klasse geht.“

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Das größte Problem werde sein, für die gemeinsame Tochter eine Schule mit Schutzbunker zu finden, davon gebe es zu wenige. „Sonst ist nur Onlineunterricht erlaubt“, sagte Switlana Melnyk.

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Ihr Mann wird am 14. Oktober Berlin verlassen, um einen neuen Posten im Außenministerium in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu übernehmen. Sein Nachfolger ist der ukrainische Top-Diplomat Olexij Makejew.

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Als langjähriger Botschafter in Deutschland hatte Melnyk wegen seiner mitunter unkonventionellen Art der Kommunikation oft für Kontroversen gesorgt - vor allem seit der russischen Invasion in die Ukraine.

Im Gespräch mit dem „Spiegel“ hob Melnyk die Unterstützung seiner Frau hervor. „Allein hätte ich das emotional und psychisch nie geschafft. Jeder Tag ist hart, für mich, für uns beide“, sagte er dem Magazin.

RND/dpa

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