Angebliche Drogendelikte: Russischer Oppositioneller muss in Hausarrest

Maxim Resnik, russischer Oppositioneller

Maxim Resnik, russischer Oppositioneller

St. Petersburg. Ein oppositioneller Abgeordneter des St. Petersburger Stadtparlaments ist wegen angeblichen Drogenkaufs zu zwei Monaten Hausarrest verurteilt worden. Maxim Resnik, der im Herbst erneut für das Parlament kandidieren wollte, nannte die Gerichtsentscheidung vom Freitag allerdings politisch motiviert. Sein Anwalt kündigte an, Beschwerde einzulegen. Die russische Justiz wirft dem 46 Jahre alten Resnik Medien zufolge vor, im März 18 Gramm Marihuana gekauft zu haben.

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Auch die EU verurteilte das Vorgehen der Justiz als „einen weiteren Schlag gegen den politischen Pluralismus in Russland“. Die Sprecherin des inhaftierten Kremlgegners, Alexej Nawalny, sprach von einem „mittlerweile typischen Vorgehen der Behörden“ vor Wahlen. Im September steht in Russland auch die Wahl zur Staatsduma an.

RND/dpa

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