Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Deutsche Post DHL geht mit „jeder verfügbaren Kapazität“ in zweiten Corona-Lockdown

Pakete liegen im DHL-Paketzentrum im sächsischen Ottendorf-Okrilla auf einem Transportband.

Pakete liegen im DHL-Paketzentrum im sächsischen Ottendorf-Okrilla auf einem Transportband.

Berlin. Die Deutsche Post DHL stellt sich vor dem Hintergrund des am Mittwoch beginnenden zweiten Corona-Lockdowns in diesem Jahr auf weitere Zuwachsraten beim Paketversand ein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Allein in der letzten Woche haben wir 56 Millionen Pakete sortiert und ausgeliefert – deutlich mehr als jemals zuvor in unserer Unternehmensgeschichte“, sagte der Paketvorstand des Konzerns, Tobias Meyer, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Zwar sei „nicht klar, ob ein kurzfristiger Lockdown nochmals deutlich mehr Menge bedingt“. Allerdings würden „die Menschen jetzt schon sehr viel bestellen und auch Geschenke rechtzeitig verschicken“, fügte er hinzu. Die Deutsche Post werde daher „jede verfügbare und mobilisierbare Kapazität bereitstellen“. Bis zuletzt sei es „gelungen, auch extrem hohe Paketmengen zu bewältigen“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

2020 Paketaufkommen von rund 1,8 Milliarden Sendungen

Eine Konzernsprecherin sagte dem RND: „Es ist richtig, dass wir – verstärkt durch die Corona-Krise – in der diesjährigen Vorweihnachtszeit ein besonders hohes Paketaufkommen innerhalb Deutschlands sehen. Dabei rechnen wir mit Steigerungsraten von etwa 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.“ Für das gesamte Jahr 2020 bedeute dies ein erwartetes Paketaufkommen von insgesamt rund 1,8 Milliarden Sendungen, so die Sprecherin weiter. Schon Ende November und damit fünf Wochen vor Weihnachten habe die Deutsche Post den alten Paketrekord aus dem Jahr 2019 geknackt; damals seien insgesamt rund 1,59 Milliarden Pakete transportiert worden.

Im Frühjahr hat der Konzern während des ersten Corona-Lockdowns rund 4.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Bis zum Jahresende kommen etwa 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte und mehr als 13.000 zusätzliche Fahrzeuge hinzu. Teilweise wird noch abends geliefert.

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken