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Nach Teheran jetzt Sotschi

Nächstes Treffen geplant – was hecken Putin und Erdogan aus?

Zuletzt trafen sie sich am 19. Juli in Teheran. Jetzt, am 5. August, soll es das nächste Treffen in Russland geben.

Zuletzt trafen sie sich am 19. Juli in Teheran. Jetzt, am 5. August, soll es das nächste Treffen in Russland geben.

Moskau. Für den Westen heißt das nichts Gutes: Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt am 5. August seinen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zu Gesprächen in Sotschi am Schwarzen Meer. Es ist das zweite Aufeinandertreffen der beiden Staatschefs innerhalb eines Monats.

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Beide Staaten führen Krieg: Russland in der Ukraine und in Syrien, die Türkei in Syrien und im Irak. Zudem sind beide Mächte in den libyschen Bürgerkrieg involviert. Beim letzten Treffen in Teheran hatte Erdogan seinen russischen Kollegen angeblich warten lassen.

Trotz geostrategischer Überschneidungen haben sie bislang stets die Konfrontation gemieden. Obwohl Erdogans Land Mitglied der NATO sind sich die Türkei und Russland politisch näher, was ihre Vorstellungen von Demokratie, Pluralität, Pressefreiheit und Umgang mit Kritikern betrifft. Und: beide Länder sind wirtschaftlich in einem desolaten Zustand.

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„Es geht um regionale Probleme und die bilateralen Beziehungen“

Kremlsprecher Dmitri Peskow

Bei dem Treffen gehe es um „regionale Probleme und die bilateralen Beziehungen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. Details nannte er nicht.

Zuletzt hatten sich Putin und Erdogan beim Dreiergipfel in Irans Hauptstadt Teheran am 19. Juli gesprochen. Damals ging es vornehmlich um die Lage im Bürgerkriegsland Syrien, in welchem Ankara und Moskau unterschiedliche Interessen verfolgen.

Neben Syrien dürfte bei dem Treffen in Sotschi die Ukraine auf der Tagesordnung stehen. Die Türkei hat sich in dem Konflikt als Vermittler profiliert und zuletzt eine Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Getreidelieferungen über die ukrainischen Seehäfen vermittelt.

RND/stu/dpa

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