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Nach Bootsunglücken mit mindestens 20 Toten

Griechenland fordert von Türkei Stopp illegaler Flüchtlingsüberfahrten

Der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis (Archivbild)

Der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis (Archivbild)

Athen. Der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis hat an die Türkei appelliert, wegen extrem schlechten Wetters alle irregulären Überfahrten auf dem Mittelmeer von Migranten zu verhindern. „Heute sind schon viele Leben in der Ägäis verloren gegangen“, twitterte Mitarakis am Donnerstag.

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In der Nacht hatte es zwei schwere Bootsunglücke gegeben - eines vor der Insel Lesbos, bei dem mindestens 18 Menschen ums Leben kamen, und eines vor der Insel Kythira mit mindestens zwei Toten. Die Rettungseinsätze dauerten am Morgen noch an. Es wurden weiterhin zahlreiche Menschen vermisst. Die Migranten seien in seeuntüchtigen Booten unterwegs und ertränken. Die EU müsse handeln, forderte Mitarakis.

Schifffahrtsminister: Türkei musss Flüchtlingspakt mit der EU einhalten

Auch der griechische Schifffahrtsminister Giannis Plakiotakis kritisierte Ankara. „Einmal mehr hat die Toleranz der Türkei gegenüber skrupellosen Schleuserbanden Menschenleben gekostet“, teilte er mit.

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Solange die türkische Küstenwache diese Aktionen nicht verhindere, pferchten Schleuser die Menschen weiterhin ohne Sicherheitsvorkehrungen in Boote, die den Wetterbedingungen nicht standhalten könnten. Die Türkei müsse den Flüchtlingspakt mit der EU einhalten, forderte Plakiotakis.

In der Ägäis herrschen derzeit vielerorts starke Herbststürme mit Sturmböen und hohen Wellen. Dennoch versuchen Migranten immer wieder, von der türkischen Westküste und Ländern des Nahen Ostens nach Griechenland zu gelangen. Wiederholt kam es bei den zum Teil langen Routen auf seeuntüchtigen Booten in den vergangenen Monaten zu schweren Unglücken mit Toten.

RND/dpa

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