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Dialog soll zweimal im Jahr stattfinden

Israel und Deutschland arbeiten in Sicherheitsfragen enger zusammen

Ein israelischer Soldat bewacht Panzer in einem Gebiet nahe der Grenze zum Gazastreifen. (Archivbild)

Ein israelischer Soldat bewacht Panzer in einem Gebiet nahe der Grenze zum Gazastreifen. (Archivbild)

Jerusalem. Israel und Deutschland vertiefen ihre Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich. Erstmals habe in Jerusalem ein strategischer Dialog von Sicherheitsvertretern beider Länder stattgefunden, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Jair Lapid am Freitag mit. Anwesend bei dem „historischen Treffen“ seien Repräsentanten der Außenministerien sowie der Geheimdienste Israels und Deutschlands gewesen, hieß es weiter.

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Diese neue Form des Dialogs war beim Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Israel im März vereinbart worden. Ziel sei es, die Zusammenarbeit beider Länder „zu neuen Höhen zu bringen“. Es sei bei dem Treffen um ein breites Spektrum von Themen der nationalen Sicherheit gegangen.

Dialog soll zweimal im Jahr stattfinden

„Die israelischen Teilnehmer präsentierten die Gefahr, die eine Rückkehr zum Atomabkommen mit dem Iran aus israelischer Sicht darstellt“, hieß es in der Mitteilung.

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„Beide Seiten bekräftigten den einzigartigen und besonderen Charakter ihrer Beziehungen, und ihre Verpflichtung, diese Beziehungen weiter zu stärken.“ Israel und Deutschland hätten vereinbart, diesen Dialog regelmäßig fortzusetzen. Scholz hatte im März mit dem damaligen israelischen Regierungschef Naftali Bennett vereinbart, der strategische Dialog solle zweimal im Jahr stattfinden.

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Streit über Entschädigung: „Es droht die größte anzunehmende Blamage“

50 Jahre nach den Olympischen Spielen von München droht ein Eklat zwischen Deutschland und Israel: Die Familien der Opfer des Attentats weisen ein neues Entschädigungsangebot der Bundesregierung zurück. Es könnte zum Boykott der Gedenkfeier am 5. September kommen.

Der Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Amir Eschel, traf sich am Freitag in Jerusalem mit Benedikt Zimmer, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung. Bei dem Gespräch sei es um eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung sowie in der Forschung und Entwicklung neuer Fähigkeiten gegangen, hieß es von israelischer Seite.

RND/dpa

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