„Wir brauchen Planungsgrundlagen“

Städtetag fordert „klare Ansagen“ für Flüchtlingsplätze im Winter

Der Deutsche Städtetag verlangt „klare Ansagen“ von Bund und Ländern, wie viele Plätze für Flüchtlinge sie für den Winter vorhalten sollen.

Der Deutsche Städtetag verlangt „klare Ansagen“ von Bund und Ländern, wie viele Plätze für Flüchtlinge sie für den Winter vorhalten sollen.

Berlin. Der Deutsche Städtetag verlangt „klare Ansagen“ von Bund und Ländern, wie viele Plätze für Flüchtlinge sie für den Winter vorhalten sollen. „Auch wenn niemand die Zukunft vorhersagen kann, wir brauchen Planungsgrundlagen, damit Container aufgestellt, Betten gekauft und Zeltstädte errichtet werden können“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor der am Mittwochabend in München beginnenden Innenministerkonferenz.

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„Und die Länder müssen die Plätze in ihren eigenen Aufnahmeeinrichtungen deutlich aufstocken und zusätzliche dauerhafte bezugsfertige Unterkünfte errichten“, forderte Dedy. „Noch sind wir weit entfernt von den Kapazitäten von 2015 und 2016, aber wir werden sie brauchen.“

Winter könnte Flüchtlingsstrom verschärfen

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sagte den Funke-Zeitungen: „Wir müssen damit rechnen, dass vor dem Hintergrund des Krieges und eines harten Winters in der Ukraine eher mehr als weniger Menschen in den kommenden Wochen und Monaten zu uns kommen werden.“ Niedersachsen wolle bis März auch einige ehemalige Kasernen und Jugendherbergen für die Unterbringung von Geflüchteten nutzbar machen.

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Seit Kriegsbeginn im Februar sind nach früheren Angaben rund eine Million Menschen aus der Ukraine in Deutschland untergebracht worden. Zur Konferenz der Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern (IMK) will auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) anreisen.

RND/dpa

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