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Treffen mit Abgeordneten aller Fraktionen

Taiwan wertet deutschen Besuch als Zeichen der Unterstützung

Auf diesem vom taiwanesischen Präsidialamt veröffentlichten Foto posiert Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (M) für Fotos mit einer Delegation der deutsch-taiwanesischen parlamentarischen Freundschaftsgruppe unter der Leitung von Klaus-Peter Willsch und anderen taiwanesischen Beamten im Präsidialamt in Taipeh.

Auf diesem vom taiwanesischen Präsidialamt veröffentlichten Foto posiert Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (M) für Fotos mit einer Delegation der deutsch-taiwanesischen parlamentarischen Freundschaftsgruppe unter der Leitung von Klaus-Peter Willsch und anderen taiwanesischen Beamten im Präsidialamt in Taipeh.

Taipeh. Taiwan sieht den laufenden Besuch einer Bundestagsdelegation als Zeichen der starken Unterstützung Deutschlands für die demokratische Inselrepublik. Bei einem Treffen mit den sechs Abgeordneten aller Fraktionen sagte Außenminister Joseph Wu, dass Taiwan die Zusammenarbeit mit Deutschland vertiefen und gemeinsam Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße und der indopazifischen Region bewahren wolle.

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Auch mit Blick auf die Ende Oktober erwartete Visite des Menschenrechtsausschusses des Bundestages sagte der Außenminister am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Taipeh, mit beiden Besuchen dürften die bilateralen Beziehungen „bedeutende Fortschritte“ machen. Beide Länder teilten gemeinsame Werte wie Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, betonte Wu.

Besuch eines Wissenschaftsparks in Tainan im Süden der Insel

Der parlamentarische Freundeskreis für die Beziehungen zu Taiwan besuchte einen Wissenschaftspark in Tainan im Süden der Insel, wo sich die Abgeordneten über die Entwicklung der Halbleiterindustrie informierten. Taiwan ist weltweit führend in der Produktion solcher Chips, die für technische Produkte von der Waschmaschine bis zum Auto oder Flugzeug notwendig sind.

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Der deutsche Besuch verärgert die Regierung in Peking, die Taiwan nur als Teil der Volksrepublik ansieht und offizielle Kontakte anderer Länder zu Taipeh ablehnt. Die Spannungen hatten sich jüngst verschärft. Als Reaktion auf den Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Anfang August hatte China großangelegte Manöver gestartet.

RND(dpa

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