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Eine der heiligsten Stätten des Islam

Twitter läuft Sturm: Hessen-SPD gratuliert Juden zu Jom Kippur – mit Felsendom-Bild

Ein israelischer Polizist, im Hintergrund der Felsendom auf dem Tempelberg.

Ein israelischer Polizist, im Hintergrund der Felsendom auf dem Tempelberg.

Am Mittwochmorgen hat ein Facebook-Post der hessischen SPD im Internet für Irritationen, Spott und Kritik gesorgt. Der Beitrag, der auf den jüdischen Feiertag Jom Kippur aufmerksam machen sollte, war bebildert mit dem Felsendom – einer der heiligsten Stätten des Islam.

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Der Spott der Internetgemeinde ist wie zu erwarten groß. Ein Nutzer schreibt: „Die #SPD Hessen hat die Lösung des Nahostkonflikts in #Israel und #Palastina gefunden. Beide Seiten gleichermaßen zu beleidigen, sodass sie sich nur noch miteinander solidarisieren können.“

Die Nutzer kritisierten die SPD Hessen aber auch als „geschichtsvergessen“ und „peinlich“. Einige erkennen darin auch eine absichtliche Provokation.

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Hessen-SPD entschuldigt sich: „Uns ist etwas unterirdisch Dummes passiert“

Der Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem ist eine der heiligsten Stätten des Islam. Weder Tempelberg noch Felsendom können problemlos von Nichtmuslimen besucht werden. Regelmäßig kommt es auf dem Tempelberg zu Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und der israelischen Polizei.

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Der Facebook-Post wurde inzwischen gelöscht. Der leitende Pressesprecher Christoph Gering entschuldigte sich namentlich in einem umfassenden Tweet. „Uns ist etwas unterirdisch Dummes passiert, für das wir zu Recht hart kritisiert werden“, schrieb er. Er betonte, dass der Fehler auf das Konto der Pressestelle gehe und nicht aufseiten der Partei oder Fraktion passiert sei. „Ich bitte die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde und alle, die sich von dem Beitrag provoziert, angegriffen oder beleidigt fühlten, aufrichtig um Entschuldigung.“

RND/ao

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