Früh buchen lohnt sich

Wie teuer sind Mietwagen für den Sommer 2023?

Unterwegs im Valley of Fire State Park in Nevada. Wer eine USA-Tour plant, muss derzeit für Mietwagen, aber auch für Wohnmobile, deutlich mehr zahlen als noch 2019.

Unterwegs im Valley of Fire State Park in Nevada. Wer eine USA‑Tour plant, sollte sich rechtzeitig um einen Mietwagen kümmern – und am besten auch den Flug frühzeitig buchen.

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie schossen die Preise für Mietwagen in die Höhe. Auf Mallorca etwa mussten Reisende im Mai 2021 pro Woche 900 Euro zahlen. Der Grund: Hohe Nachfrage traf auf ein geringes Angebot. Viele Reisende empfanden das Auto in Zeiten von Corona als besonders sicher, gleichzeitig hatten die Vermieter ihre Flotten nach Ausbruch der Pandemie aus Kostengründen verkleinert.

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Mittlerweile konnten viele Anbieter ihre Flotte wieder aufstocken, die Preise sind im Vergleich zum Vorkrisen­jahr 2019 aber noch immer hoch. Über Weihnachten und Neujahr waren Mietwagen um 63 Prozent teurer als vor drei Jahren. Müssen Kundinnen und Kunden für einen Mietwagen also auch im kommenden Sommer ein kleines Vermögen hinlegen?

Wer im Januar bucht, kann im Schnitt 19 Prozent sparen

Nicht unbedingt, so das Vergleichsportal Check 24. Wer noch im Januar für den Sommer buche, könne durchaus auch Mietautos zu günstigen Preisen finden. Bei einer Auswertung der Mietwagenpreise für den Sommer 2022 verglich das Portal die Buchungskosten im Januar 2022 mit denen im Juni 2022. Das Ergebnis: „Wer im Januar statt im Juni ein Leihauto für den Sommerurlaub bucht, spart im Schnitt 19 Prozent.“

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Besonders deutlich war der Preisunterschied im vergangenen Jahr bei Mietwagen in Irland. Während die Kosten im Januar 2022 noch bei durchschnittlich 69 Euro pro Tag lagen, mussten Reisende bei einer Buchung im Juni im Schnitt 148 Euro pro Tag zahlen. In Italien wurden im Juni 45 Euro mehr fällig als im Januar, in Portugal 34 Euro.

Dass die Preise für Mietwagen in Kürze wieder auf ein ähnliches Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie sinken, ist nicht absehbar. Die Buchungsplattform Booking.com prognostizierte bereits im vergangenen Jahr hohe Preise bis mindestens 2023. Und auch die Autovermieter selbst geben ihren Kundinnen und Kunden keinen Grund zur Hoffnung.

Früh buchen lohnt sich auch bei Flügen

Auch bei Flügen müssen sich Reisende 2023 auf hohe Preise einstellen. Doch auch hier wird der belohnt, der früh bucht. Im vergangenen Jahr war das Sparpotenzial bei Flügen nach Thailand laut Check 24 besonders groß. Im Januar kosteten Hin- und Rückflugtickets für den Sommer im Schnitt nur 578 Euro, im Juni lag der Preis dann bei 1653 Euro. Wer im Januar buchte, konnte also 1075 Euro sparen.

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Auch bei Flügen in die USA und nach Großbritannien lohnte sich frühes Buchen. Im Januar lagen die Ticketpreise für die Vereinigten Staaten noch bei durchschnittlich 716 Euro, einige Monate später war der Preis bis auf 1165 Euro angestiegen. In Großbritannien sprangen die Preise im vergangenen Jahr von 169 Euro im Januar auf 271 Euro im Juni.

Um bei Flugbuchungen Geld zu sparen, hilft es übrigens nicht nur, früh zu buchen. Nach Angaben des Reise- und Buchungsportals Expedia spielt auch der Wochentag beim Buchen eine Rolle. Internationale Flüge sollten Reisende an einem Sonntag buchen, dann seien die Preise meist niedriger als an anderen Tagen. Bester Abflug­tag: ein Freitag.

RND/jaf

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