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Handball-Brandenburgliga

HSV Wildau verliert auch gegen den VfL Potsdam II

Florian Weber (l.) setzt sich erfolgreich gegen VfL-Akteur Stefan Weihrauch durch.

Florian Weber (l.) setzt sich erfolgreich gegen VfL-Akteur Stefan Weihrauch durch.

Wildau. Ziemlich turbulente Wochen liegen hinter Handball-Brandenburgligist HSV Wildau. Mit einer kurz gehaltenen Nachricht per WhatsApp teilte Ex-Trainer Humberto Lopez den Vereinsverantwortlichen mit, dass er nach der Niederlage gegen den MTV Altlandsberg nicht mehr zur Verfügung steht. „Dieses Verhalten von Humberto war nicht gerade sehr schön, da er das Team einfach im Stich ließ“, ärgerte sich der zweite Vorsitzende Falk Neubauer.

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Kurzfristig konnte der ehemalige Männer-Coach Sven Brade gewonnen werden, der jedoch die 21:24 (11:13)-Heimniederlage gegen den VfL-Potsdam II nicht verhindern konnte. „Ich hatte ja nur ein paar Trainingseinheiten mit den Jungs, da konnte ich noch keine neuen Impulse setzen. Man hat deutlich gesehen, wie verunsichert die Truppe, besonders im Angriff, ist“, sagte er nach seiner Rückkehr auf die Bank der ersten Männer.

Klassenerhalt dürfte schwer zu schaffen sein

Brade weiß, dass es nach der 14. Saisonniederlage schwer werden wird, auch in der kommenden Serie in der Brandenburgliga an den Start gehen zu können. „Wir müssen die restlichen vier Partien alle gewinnen, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Derzeitig ist der Abstieg noch kein Thema“, sagte er.

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Gegen die Landeshauptstädter legten die Gastgeber vor 100 Zuschauern einen Fehlstart hin, denn schnell führte der VfL mit 4:0. „Wir benötigten einige Minuten, um uns von diesem Schock zu erholen. Aber Stück für Stück fanden wir besser in das Match, besonders unsere beiden Torhüter Jonas Perse und Nikolas Frey hielten uns in der Begegnung“, erkannte Brade. Ein Extralob bekam A-Junioren-Kreisspieler Mark Andersen, der immer für viel Unruhe in der gegnerischen Deckung sorgte. „Mark hat seine Aufgabe sehr gut erledigt, holte drei Siebenmeter heraus und konnte sogar zwei Treffer selbst erzielen. Er wird uns auch in der kommenden Saison erhalten bleiben“, freute sich der HSV-Coach.

Mark-Bastian Kloß vergab die Chance zur Führung

Stück für Stück fand der HSV im Laufe der Spielzeit besser in die Begegnung, beim 8:9 durch Sebastian Köppen konnte der Rückstand auf ein Tor minimiert werden (20.). Nach dem Seitenwechsel, Brade fand in der Kabine offenbar die richtigen Worte, konnte seine Mannschaft in Minute 49 durch den mit 13 Toren besten Werfer des HSV, Mark-Bastian Kloß, zum 18:18 ausgleichen. Anschließend hatte derselbe Spieler die große Möglichkeit vom Punkt, seine Farben das erste Mal in Führung zu bringen. „Leider vergab er diesen Siebenmeter. Die anderen sieben Strafwürfe brachte Mark-Bastian sicher im Kasten unten. Wer weiß, wie die Begegnung ausgegangen wäre, hätte dieser Wurf gepasst“, konstatierte der Wildauer Trainer.

So nutzten die Gäste eiskalt die Gunst des Moments und zogen bis auf vier Tore davon (23:19/57.). Mehr als zweite weitere Treffer von Kloß gelangen den Dahmeländern in den letzten 180 Sekunden nicht mehr.

Viel Positives konnte Brade trotz der Niederlage aus dem Spiel gegen die Potsdamer trotzdem mitnehmen. „Beide Torhüter hielten stark und auch die Deckungsreihe wusste zu überzeugen, denn wir haben gegen den VfL nur 24 Gegentreffer kassiert“, sagte er. „In den kommenden Einheiten müssen wir aber intensiv weiter am Abschluss arbeiten, denn der war ja auch bereits in den vergangenen Partien unser großes Problem.“

Am Sonnabend, 7. Mai, hat der HSV erneut eine wichtige Heimpartie vor der Brust. Um 18.30 Uhr wird die Begegnung gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst angepfiffen, die mit 20:16 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang liegt. „Diese Partie wird noch einmal ein richtig schwerer Gradmesser für meine Jungs werden“, weiß Brade.

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HSV Wildau: Perse, Weber (1), Mühmert (1), Homuth, Richter, Wünsche, Frey, Andersen (2), Reincke, Reczko, Kroll (3), Köppen (1), Kneiske, Kloß (13).

Von Oliver Schwandt

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