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Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming

Rangsdorf ärgert den FSV Admira 2016

SVR-Keeper Nico Justin Hein (l.) hatte mit seinen zahlreichen guten Paraden einen großen Anteil daran, dass Rangsdorf das Match gegen den FSV Admira 2016 mit 2:1 gewann.

SVR-Keeper Nico Justin Hein (l.) hatte mit seinen zahlreichen guten Paraden einen großen Anteil daran, dass Rangsdorf das Match gegen den FSV Admira 2016 mit 2:1 gewann.

Königs Wusterhausen. Im 17. Spiel in dieser Saison für den ehemaligen Tabellenführer ist es passiert: Der SV Rangsdorf ist die erste Mannschaft aus der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming, die gegen den Aufstiegskandidaten FSV Admira 2016 mit einem Sieg vom Feld gehen konnte. Dieser Erfolg ist sicherlich die große Überraschung des zweiten Spieltages der Aufstiegsrunde, zumal die Rangsdorfer im Hinmatch am 18. August 2021 noch eine deutliche 0:7-Packung beim FSV Admira kassierten.

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Im Ranking liegt der SV Blau-Weiß Dahlewitz mit 49 Punkten auf dem ersten Rang. Mit einem Spiel weniger auf dem Konto ist das Admira-Team Zweiter (44.). In der Abstiegsrunde fanden am vergangenen Sonntag keine Begegnungen statt.

Ruhlsdorfer BC – SV Grün-Weiß Großbeeren 1:1 (0:0). Die 40 Zuschauer sahen eine Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende auch dem Ergebnis entsprach. So unterschrieb es nach dem Abpfiff auch RBC-Trainer Steffen Burczyk. "Jede Mannschaft hätte es sicherlich verdient gehabt, dieses Match zu gewinnen. Am Ende wurde es ein Unentschieden, mit dem wir sehr gut leben können", sagte er.

Im ersten Durchgang waren die Hausherren das tonangebende Team auf dem Feld, ließen jedoch klare Möglichkeiten leichtfertig liegen. „Wir hatten ja in den ersten 45 Minuten drei hundertprozentige Chancen, machen sie nur nicht rein“, ärgerte sich Burczyk. Nach dem Seitenwechsel rissen die Gäste das Spiel an sich und gingen durch den Treffer von Daniel Leander Schier in Minute 70 mit 1:0 in Führung. Ruhlsdorf schüttelte sich kurz und kam nur 60 Sekunden später durch Tino Schindler zum 1:1-Ausgleich. „Mich hat die schnelle Reaktion meiner Mannschaft gefreut, die die richtige Antwort auf die Gästeführung gab“, so der RBC-Trainer.

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„Wir hatten aus meiner Sicht ein klares Chancenplus zu verzeichnen und hätten die drei Punkte aus diesem Grund sicherlich verdient gehabt. Aber aufgrund der vielen Sperren und Ausfälle in meiner Truppe konnte ich nur mit dem allerletzten Aufgebot nach Ruhlsdorf fahren. Von daher bin ich mit dem Unentschieden einverstanden“, fügte sein Kollege Ronald Schäfer noch hinzu.

SV Blau-Weiß Dahlwitz – BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow II 3:1 (1:1). Einen kleinen Schritt Richtung Meisterschaft machte der Liga-Spitzenreiter mit dem Erfolg im Derby. "Der Sieg gegen die Preußen war verdient. Leider haben wir uns das Leben über weite Teile des Spiels selbst schwer gemacht, aber sind in den wichtigen Momenten da gewesen. Wir freuen uns natürlich sehr über die drei Punkte und die derzeitige Tabellenführung. Abgerechnet wird jedoch am Ende mit der letzten Partie gegen den FSV Admira 2016. Bis dahin haben wir noch ein ziemlich straffes Programm vor uns", konstatierte Blau-Weiß-Coach Nicolas Höft.

So richtig angefressen war nach dem Match Preußen-Trainer Ronny Gehrke. Ich bin der Meinung, dass sich Dahlewitz beim Unparteiischen für seine Leistung bedanken kann. Zwei krasse Fehlentscheidungen haben das Spiel kaputt gemacht – ein Remis wäre absolut gerecht gewesen“, ließ er nach der Partie so richtig Dampf ab.

Blau-Weiß-Stürmer Fabian Szkoda trifft nach dem Wechsel doppelt

Vor 217 Zuschauern brachte Lukas Knochel den Tabellenführer bereits nach zwölf Minuten mit 1:0 in Führung. Nur 180 Sekunden später markierte der sehr auffällig spielende Preußen-Mittelfeldspieler Niclas Hafsi den 1:1-Ausgleich. Zum Matchwinner avancierte nach dem Seitenwechsel Fabian Szkoda, der einen Doppelpack erzielte (58., 89.). Die Gäste agierten in den letzten 17 Minuten nur noch zu zehnt, da Jonas Haug mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

SV Rangsdorf – FSV Admira 2016 2:1 (0:0). "In einem Spiel auf Augenhöhe musste ich auf neun potenzielle Startelfspieler verzichten, sodass fünf A-Jugendliche von Beginn an aufliefen. Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben stark umgesetzt", freute sich SVR-Trainer Michael Weiß. Ein Extralob gab es für Schlussmann Nico Justin Hein: "Besonders in der ersten Halbzeit hat er uns mit seinen starken Paraden noch am Leben gehalten. Gepaart mit großem Willen haben wir nach dem Wechsel auch immer wieder versucht, Fußball zu spielen. Mein Stolz ist nicht in Worten auszudrücken. Der Schiedsrichter Silvio Redlich hat eine starke Leistung geboten. Er hat immer wieder Ruhe ausgestrahlt und war im Grunde regelmäßig durch eine sehr gute Laufarbeit auf Ballhöhe."

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Yannick Becker sah in der Nachspielzeit die Ampelkarte

Nach einer torlosen ersten Hälfte gelang unmittelbar nach dem Seitenwechsel Paul Dahms vor 90 Zuschauern das 1:0 (46.). Neun Minuten später erzielte André Hönow den 1:1-Ausgleich. Mit einem verwandelten Strafstoß stellte Tim Bassin den alten Abstand wieder her – 2:1 (81.). In der Nachspielzeit sah FSV-Abwehrspieler Yannick Becker noch Gelb-Rot (90+2).

„Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen kann, denn sie hat alles versucht und ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Wir hatten auch ein klares Chancenplus zu verzeichnen, haben die Dinger vor dem gegnerischen Tor nur nicht reingemacht. Am Ende war das Quäntchen Glück heute nicht auf unserer Seite“, resümierte Admira-Coach Stefan Eggert. „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken und versuchen, die restlichen Partien alle noch zu gewinnen. Wir gucken jedenfalls positiv in die Zukunft.“

Ludwigsfelder FC II – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 2:3 (1:2). "Auf Grund vieler Ausfälle haben wir gegen Ludwigsfelde defensiv agiert und auf schnelle Gegenzüge gesetzt. Dieses Spielprinzip ging gut auf und wir haben dadurch einige Chancen kreiert. Der Gegner seinerseits hatte auch ein paar gute Tormöglichkeiten, aber insgesamt geht der Sieg aus meiner Sicht in Ordnung", sagte Eintracht-Coach Thomas Jacob.

Vor 34 Zuschauern führten die Gäste durch die Tore von Marcus Dittrich (24.) und Daniel Tauchmann (36./Strafstoß) schon mit 2:0, ehe Leon Barna das 1:2 gelang (45.+1). Mit seinem zweiten Strafstoßtor erhöhte Tauchmann auf 3:1 (53.), das 2:3 durch Tom Jacobs kam für den LFC II zu spät (90+2).

Von Oliver Schwandt

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