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2. Handball-Bundesliga

Adler, Fuchs und zurück zum VfL: Max Beneke als Sinnbild der Kooperation

Hier noch im Füchse-Trikot: Max Beneke ist zurück beim VfL.

Hier noch im Füchse-Trikot: Max Beneke ist zurück beim VfL.

Potsdam. Es gibt viele Gesichter, die für die Kooperation zwischen Handball-Bundesligist Füchse Berlin und dem Zweitliga-Aufsteiger 1. VfL Potsdam stehen. Eines ist das von Max Beneke, der nach drei Jahren an der Spree zurück an die Havel wechselt. Zurück an den Luftschiffhafen, wo der 19-Jährige einst das VfL-Trikot trug und für die Adler künftig wieder über die Platte fliegt. An diesem Mittwochabend (19 Uhr) sind die Füchse, Dritter der vergangenen Bundesliga-Spielzeit, wieder mal in Potsdam zu Gast, wenn der einzige Handball-Zweitligist aus Brandenburg in der MBS-Arena offiziell die neue Saison eröffnet.

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Max Beneke mit Erstliga- und Europapokal-Erfahrung

Dass Fuchs und Adler während der Sommervorbereitung ihre jeweilige Form testen, hat längst Tradition. Neu ist jedoch, dass beide Teams nur noch eine Spielklasse trennt – nach einer Dekade Drittliga-Tristesse ist der VfL wieder im deutschen Unterhaus aktiv. Und große Lust darauf hat auch Max Beneke. Der durfte zwar schon im großen Handball-Zirkus seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und Minuten in der 1. Bundesliga sowie der European League sammeln, den vermeintlichen Rückschritt nach Potsdam bereut er aber nicht: „Ich konnte bei den Füchsen trotz meines jungen Alters bereits tolle Erfahrungen sammeln und bin dankbar für das Vertrauen, brauche nun aber mehr Einsatzzeit, um meine Entwicklung voranzutreiben.“

Das Handball-Abc erlernte der gebürtige Greifswalder in seiner Heimat beim HSV Peenetal Loitz. Bei einem Trainingslager in Lindow rückte der Linkshänder, der im rechten Rückraum für seine Wurfgewalt bekannt ist, in den Fokus des VfL: „Zur siebten Klasse kam ich an die Sportschule, mit 16 Jahren folgte der Schritt zu den Füchsen“, erzählt der 1,98-Meter-Schlaks. Zweimal wurde Beneke mit den Berliner A-Junioren Deutscher Meister, auch der Schul-WM-Titel blieb im Kopf. Das nächste erfolgreiche Kapitel will Beneke im Adlerhorst schreiben.

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Startschwierigkeiten hatte er im neuen Team keine: „Wir sind bis auf wenige Ausnahmen eine junge Truppe und dadurch auf einer Wellenlänge, wir haben gleiche Ansichten, verstehen uns gut.“ Dies bestätigte sich in den bisherigen Testspielen auf der Platte – trotz hochkarätiger Konkurrenz hielt man immer mit und machte deutlich Schritte nach vorn: „Deswegen freuen wir uns auf die Testspiele gegen die Füchse und beim HSV Hamburg, bevor es dann endlich richtig losgeht.“

Max Beneke ist glücklich, dass er nach überstandener Mittelhandfraktur, wegen der er seine Teilnahme an der U21-Weltmeisterschaft in Portugal absagen musste, wieder voll mittrainieren kann. „Es fühlt sich gut an, zum Glück war nicht meine Wurfhand betroffen. Ich will dem Team unbedingt helfen und mich vor allem in der Abwehr noch steigern“, erklärt der Rückkehrer, der im Potsdamer Ortsteil Eiche lebt.

VfL-Trainer Bob Hanning: „Max wird viel Spielzeit bekommen“

Zu reflektieren und immer besser werden zu wollen ist auch etwas, was ihm Bob Hanning, sein neuer Trainer beim VfL, in all den Jahren mit auf den Weg gab: „Bob ist eine wichtige Person, hat mich von Anfang an begleitet, als ich nach Berlin kam. Ich weiß, was er fordert, es ist gut, dass man sich bereits kennt.“ Hanning selbst ist von den Fähigkeiten seines Schützlings überzeugt. „Max bringt enormes Potenzial mit – er ist wissbegierig und wird in der 2. Bundesliga viel Spielzeit bekommen. Er befindet sich auf einem guten Weg, in Zukunft ein gestandener Erstliga-Profi zu werden“, glaubt Hanning.

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Vorher warten aber heute Abend die Füchse, im DHB-Pokal TuSEM Essen und eine lange Zweitliga-Saison. „Neue Gegner, neues Niveau – unsere obersten Ziele sind der Klassenerhalt und die Weiterentwicklung“, stellt Beneke klar, „besonders freue ich mich auf die Atmosphäre in der ausverkauften MBS-Arena. Das habe ich in den Jugendjahren beim VfL nie erlebt“.

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