Fußball-Landespokal

BSC Preußen empfängt Energie Cottbus: Losglück bei der Sonderziehung

Energie Cottbus (rote Trikots) ist regelmäßig in der Region zu Gast: Im September 2021 trat der Club beim Ludwigsfelder FC an, siegte 2:0 und zog in die nächste Pokalrunde ein.

Energie Cottbus (rote Trikots) ist regelmäßig in der Region zu Gast: Im September 2021 trat der Club beim Ludwigsfelder FC an, siegte 2:0 und zog in die nächste Pokalrunde ein.

Blankenfelde. Mirko Schult war live dabei, als das große Los gezogen wurde. Anschließend setzte eine Glückwunsch-Orgie auf seinem Mobiltelefon ein, als habe der Coach des Fußball-Landesligisten BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow öffentlich einen Lotto-Jackpot geknackt. „Mein Handy war nur am Vibrieren, nachdem Energie Cottbus als Pokalgegner feststand“, sagt Schult, der am Dienstagmittag auf der Facebookseite des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) die Ziehung der ersten Runde des AOK-Landespokal mitverfolgt hatte.

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Kein Wunder, dass die Resonanz so groß ausfiel: Der BSC hatte sozusagen bei der Sonderziehung „1 aus 32“ gewonnen, bei der es darum geht, welcher Amateurverein in der ersten Runde aus dem Lostopf der Region Süd den renommierten Viertligisten als Gegner bekommt. „Wir freuen uns natürlich sehr über dieses Los. Es macht immer Spaß, gegen einen solchen Gegner im Pokal zu spielen“, sagt Schult über das Kräftemessen mit dem Regionalligisten aus der Lausitz.

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Die insgesamt 32 Partien der ersten Cup-Runde – Spieltag ist der 3. September – wurden am Dienstag ab 11 Uhr live gezogen. Ohnehin hatte man beim FLB aus Sicht des FK Dahme/Fläming ein glückliches Händchen: Mit den Duellen VfB Trebbin (Landesliga Nord) gegen Frankonia Wernsdorf (Brandenburgliga) und SG Großziethen (Landesliga Süd) gegen den FSV Luckenwalde kommt es zu zwei interessanten Derbys. Auch die SGG hat mit dem Viertligisten aus dem Süden des FK Dahme/Fläming eines der attraktivsten Lose gezogen. Der MTV Wünsdorf (Landesklasse Ost) empfängt mit dem VfB Krieschow (Oberliga Süd) ebenfalls eine der Topmannschaften des Landes. Im Wettbewerb der vergangenen Saison hatte der VfB den FSV Luckenwalde bezwungen und erst im Endspiel gegen Cottbus verloren.

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Der MTV 1910 tritt im überregionalen Wettbewerb an, obwohl das Team im Kreispokal-Endspiel gegen den SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II verloren hat (0:3). Der Grund: Pro Verein darf laut Reglement nur ein Team starten – der SCEMZ wird bereits durch die erste Mannschaft (Landesliga Süd) vertreten, die auswärts auf den Ligakonkurrenten Breesener SV Guben Nord trifft.

Frankonia Wernsdorf tritt beim VfB Trebbin an

In der Clauertstadt erwartet man nun demnächst den eine Liga höher spielenden SV Frankonia. „Wir freuen uns auf eine gute Mannschaft mit erfahrenen Spielern“, sagt VfB-Trainer Volker Löbenberg, „Gordon Griebsch, der schon in der Regionalliga gespielt hat, kenne ich aus meiner Zeit als Trainer in Waltersdorf, als er mein Spieler war. Wir sind vollkommen ohne Druck und können nur gewinnen.“ Vor heimischem Publikum tritt auch die SG Phönix Wildau (Landesliga Süd) an, die den Ligakonkurrenten FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf empfängt. Eine Auswärtspartie bestreitet Oberligist Ludwigsfelder FC, der beim FSV Glückauf Brieske-Senftenberg (Landesliga Süd) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz antritt.

Beim BSC Preußen bereitet man sich in den kommenden Wochen auf das Highlight gegen den früheren Bundesligisten vor. Energie Cottbus war bereits häufig im Landkreis Teltow-Fläming zu Gast, erst im vergangenen September war der Club mit Trainer Claus-Dieter Wollitz in der zweiten Runde des Landespokals beim Ludwigsfelder FC angetreten und hatte mit 2:0 gesiegt.

1076 Zuschauer kommen zum Spiel bei Phönix Wildau

Im September 2019 spielte Energie bei Phönix Wildau vor und zog mit einem 4:0-Sieg in das Achtelfinale ein. 1076 Zuschauer verfolgten die Partie im Otto-Franke-Stadion und Routinier Björn Müller schwärmte damals schon vor dem Spiel, dass die Partie im Herbst seiner Karriere „noch einmal ein richtiger Höhepunkt“ werde. Nach dem Duell bilanzierte Wildaus Trainer Michael Werner zufrieden: „Ich freue mich, dass meine Jungs die Kulisse bekommen haben, die sie sich durch den Erstrundensieg gegen den FC Eisenhüttenstadt auch erarbeitet hatten. Wir haben gegen Cottbus eine gute Leistung gebracht. Mit viel Leidenschaft, Einsatz und Zweikampfstärke haben wir es dem Energie-Team nicht leicht gemacht, gegen uns die Tore zu erzielen.“

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