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Held der Woche

Aurelien Wangue: Der Held der Woche mit dem breiten Grinsen

RSV-Kicker -Aurelien Wangue im Spiel gegen Borussia Brandenburg. Der Angreifer erzielte drei Treffer.

RSV-Kicker -Aurelien Wangue im Spiel gegen Borussia Brandenburg. Der Angreifer erzielte drei Treffer.

Stahnsdorf. Wenn sich die Fußballer der U23 des RSV Eintracht zu Trainingseinheiten treffen, dann fällt einer ganz besonders auf. Mit einem breiten Grinsen und guter Laune begrüßt Aurelien Wangue jeden Mitspieler. „Er will sie am liebsten alle umarmen“, erzählt sein Trainer Matthias Mros, „wenn er mal fehlt, dann fragen schon viele, wo er denn sei.“ Und das, obwohl der Kameruner erst seit der Sommerpause bei den Stahnsdorfern aktiv ist.

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Seine Umarmungen, die kriegt der Angreifer auf dem Spielfeld zurück. Auch am vergangenen Wochenende, als der 22-Jährige seine Mannschaft mit drei Toren im Alleingang zum 3:2-Auswärtssieg bei Kreisoberliga-Vizemeister Borussia Brandenburg schoss. Die ersten holte er sich in der elften Spielminute ab, als er nach einer guten Kombination die 1:0-Führung markierte. Die zweiten Herzlichkeiten gab es noch vor der Halbzeit. Zuvor legte er einen weiteren Treffer zum 2:0 nach (44.). Bei beiden Toren wurde Wangue per Pass in die Tiefe geschickt, seine große Stärke ist sein Tempo.

„Auri“ schnürt Dreierpack gegen Borussia Brandenburg

Zum Sieg sollte sein Doppelpack noch nicht reichen. Torhüter Christopher Moritz legte sich den Ball beim 1:2 in das eigene Tor (47.), Borussia-Kicker Willi Stobinsky erzielte nach 71 Minuten den Ausgleich. „Borussia war insgesamt besser an dem Tag“, gab Mros zu. „Auri“, wie ihn alle beim RSV nennen, interessierte das nicht. Drei Minuten vor Ende der Partie bekam der flinke Stürmer den Ball von der linken Seite und versenkte ihn trocken zum 3:2 (87.). Dreierpack! Wieder Umarmungen.

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Besonders die Art und Weise der Tore gefiel seinem Trainer. „Er hat zwei Tore nach einer Körpertäuschung gemacht. Als er im Sommer zu uns kam, konnte er noch gar keine Finten“, verrät Mros, „er hatte eine schlechte Motorik. Schön zu sehen, dass die Entwicklung vorangeht.“ Wangue ist sehr lernwillig, gibt sich nicht schnell zufrieden mit seiner Leistung. „Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten, er will immer besser werden. Im Training kommt er oft zu mir und sagt, er sei nicht gut genug“, so sein Coach.

Vor neun Monaten aus Kamerun nach Berlin gezogen

Woran er aber besonders feilen müsse, seien seine Deutschkenntnisse, meint Mros, „dann kann er die Dinge, dir wir vermitteln, auch besser aufnehmen.“ Wangue kam erst vor neun Monaten nach Deutschland, ist nach Berlin-Mitte zu seinem Bruder, der schon seit ein paar Jahren in Deutschland lebt, gezogen. Der war es auch, der ihm zu einem Wechsel zum RSV riet. Beide schauten sich im Sommer bei verschiedenen Vereinen um, Aurelien absolvierte einige Probetrainings. Am besten gefiel es beiden in Stahnsdorf.

„Sein Bruder wollte, dass Aurelien in einer Mannschaft spielt, wo er gut aufgenommen wird.“ Und das junge Team der Eintracht weiß ihn zu schätzen. Eine Möglichkeit, in naher Zukunft für die Oberliga-Mannschaft aufzulaufen, sieht Mros trotz der vier Tore in den ersten fünf Saisonspielen jedoch nicht: „Er ist ein toller Junge, aber soweit ist er noch nicht.“ Seine Mitspieler können sich daher freuen die kamerunische Frohnatur weiter im Team zu haben. Inklusive viel guter Laune und jeder Menge Umarmungen.

Von Maximilian Krone

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