Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Kreisoberliga Prignitz/Ruppin

Blumethal/Grabow und Rot-Weiß Kyritz mit blütenweißer Weste

Markus Friedl erzielt den Ausgleich zum 1:1 gegen Pankows Keeper Jannik Bock.

Markus Friedl erzielt den Ausgleich zum 1:1 gegen Pankows Keeper Jannik Bock.

Prignitz/Ruppin. Fußball-Kreisoberliga, 3. Spieltag: SV Eiche 05 Weisen – TSV Wustrau 2:3 (1:1). Tore: 1:0 Benjamin Schulz (7.), 1:1 Christopher Bittner (43.), 2:1 Jonas Steiner (47.), 2:2, 2:3 Daniel Seelmäcker (66., 67.). Zuschauer: 80. Erster Sieg für Ingo Nachtigall als neuer Trainer des TSV Wustrau. Und was für ein Erfolg das war – ausgerechnet beim Landesklassen-Absteiger aus der Prignitz, der sich selbst den direkten Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben hat, platzte der Wustrauer Knoten. Bei den Gastgebern saß nach der zweiten Niederlage in Serie der Frust tief. "Ich habe ein Spiel auf ein Tor gesehen. Wustrau hat sich hinten reingestellt und auf Konter gelauert. Unsere Gegentore fallen dann aber auch zu einfach", bemängelte Eiche-Coach Steffen Stolz. Selbst habe man im Angriff zu leichtfertig die sich bietenden Gelegenheiten ausgelassen, erklärte Stolz.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

Putlitzer SV – Rot-Weiß Kyritz 0:5 (0:2). Tore: 0:1 Driton Baliu (9.), 0:2 Nico Karper (12.), 0:3 Chester Kandziora (53.), 0:4 Phuriphat Bielawski (60.), 0:5 Florian Kuhnert (87.). Zuschauer: 70. Zwei Spiele, sechs Punkte und 8:0-Tore: Der Saisonstart der rot-weißen Kyritzer kann sich sehen lassen. Beim Aufsteiger aus der Gänsestadt ließen die Knatterstädter nichts anbrennen. "Da war noch etwas Frust vom frühen Pokalaus in Herzberg letzt Woche dabei. Meine Mannschaft wollte danach ein Zeichen setzen, was sehr positiv ausgefallen ist", lobte Kyritz-Coach Mario Schneider den Auftritt seiner Schützlinge.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das deutliche Endergebnis habe die Kräfteverhältnisse dargestellt, „das war sehr dominant, wir haben auch defensiv kaum etwas zugelassen“, sagt Schneider. Was dem RWK-Trainer zudem gefiel, sei die Ausgeglichenheit in seiner Elf – alle fünf Treffer wurden von verschiedenen Spielern erzielt. „Wir sind schwer ausrechenbar. Ich bin sehr zufrieden“, so Schneider. Anders ist die Gefühlslage von Putlitz-Coach Peter Schmidt: „Fehlende körperliche und geistige Fitness sind Grund für 70 Prozent verlorener Zweikämpfe. Um so etwas zu verhindern, werden ein kontinuierliches Training und eine andere Einstellung notwendig sein.“

Stahl Wittstock mit Kantersieg, Union-Reserve unterliegt Zernitz

Stahl Wittstock – Blau-Weiß Wusterhausen 5:1 (3:1). Tore: 1:0 Tobias Dachselt (3.), 2:0 Jonas Bienert (22.), 2:1 Eric Stiefel (28.), 3:1, 4:1 Bienert (41., 50.), 5:1 Oliver Goldberg (59.). Zuschauer: 110. Mit einem Kantersieg ballerten sich die Wittstocker auf dem heimischen Stahlsportplatz zum ersten Saisondreier – und das ohne den im Urlaub weilenden Cheftrainer Matthias Stock. Matchwinner bei den Hausherren war Jonas Bienert, der sich gleich dreifach in die Torschützenliste eintragen konnte. Nach einer guten halben Stunde keimte bei Wusterhausen nach dem Anschlusstreffer von Eric Stiefel noch einmal Hoffnung auf, doch die Stahl-Kicker blieben in ihren Aktionen konsequenter. Der FC Blau-Weiß kauert durch die erneute Niederlage vorerst auf dem letzten Platz 13.

Union Neuruppin II – Zernitzer SV 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Manuel Lübke (53., Strafstoß). Gelb-Rote Karte: Fabian Mahnke (90.+2, Meckern, Union II). Zuschauer: 30. Die Zernitzer nahmen für das Pokalaus eine Woche zuvor – ebenfalls in Gildenhall unterlag das Team von Trainer Alexander Jarius der Union-Reserve da noch mit 0:1 – erfolgreich Revanche. "Das Pokalspiel hat uns einige Sachen verraten. Wir waren viel offensiver ausgerichtet, haben den Gegner dauerhaft beschäftigt und uns klare Chancen erarbeitet", erklärte Jarius. Diese fanden jedoch nicht den Weg ins Tor, so dass auch der Gastgeber die Möglichkeit besaß, die Partie auf den Kopf zu stellen.

Zaatzke mit spätem Comeback

Torjäger Manuel Lübke, dem im Cup-Wettbewerb noch die Nerven aus elf Metern versagten, behielt diesmal vom Strafstoßpunkt die gewohnte Coolness und traf zum umjubelten Siegtreffer. „Über die 90 Minuten gesehen war der Sieg absolut verdient. Wir hätten das Ding nur schon viel früher entscheiden müssen“, resümierte der Zernitzer Trainer.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

BSV Zaatzke – Pankower SV 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Dominic Hartmann (44.), 0:2 Hannes Krüger (84.), 1:2 Markus Friedl (87.), 2:2 Ralf Janzen (90.+5). Gelb-Rote Karte: Hannes Hennig (57., Meckern, Zaatzke). Zuschauer: 108. Am letzten Spieltag der Vorsaison schickte der BSV den Kreismeister mit einem 7:2 nach Hause. Doch auch das Remis fühlte sich dieses Mal wie ein Sieg an, erklärte Zaatzke-Trainer Bastian Klakow: "In einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten wurde uns ein klarer Elfmeter verwehrt. Als Hannes Henning wegen Meckerns des Feldes verwiesen wurde und ein direkter Freistoß zum 0:2 drin war, schien das Spiel entschieden."

Doch seine Elf gab nicht auf und verdiente sich in Unterzahl einen Zähler: „Eine pure Willensleistung. Ganz stark, wie meine Jungs da zurückgekommen sind.“ Der PSV trauerte nach dem verpassten Auswärtserfolg. „Wir hatten Chancen für drei Spiele und müssen viel höher führen. Schade, dass wir uns in unserem besten Spiel der Saison nicht belohnt haben“, resümierte Pankows Hannes Krüger, der selbst das zwischenzeitliche 2:0 per ruhendem Ball besorgte.

Meyenburger SV – Blumenthal/Grabow 1:3 (1:1). Tore: 0:1 Tom Techen (36.), 1:1 Toni Weitendorff (41.), 1:2 Piet Hartwich (53.), 1:3 Marcel Weckwerth (54.). Zuschauer: 107. Die Hausherren kamen laut Trainer Ulf Brunnemann gut in die Partie und ließen sich auch nicht vom Rückstand beeindrucken. "Die Reaktion war sehr gut", fand der MSV-Coach. Grabow-Trainer Ralf Lengert sah seine Elf im ersten Durchgang aktiver: "Das war schon sehr ordentlich, obwohl wir personelle Probleme hatten."

Ein Doppelschlag nach dem Seitenwechsel brachte die Gäste auf die Siegerstraße, danach verwaltete Grabow den Vorsprung clever. „Meyenburg hat ordentlich Druck gemacht, da kann es auch nochmal eng werden. Aber wenn wir unsere Konter besser ausspielen, wäre auch das 4:1 möglich gewesen“, so Lengert, der mit seinen Schützlingen die Tabellenführung behaupten konnte. Ulf Brunnemann kauert mit seinem Team dagegen auf Platz 12 mit einem Punkt: „Leider belohnen wir uns aktuell nicht, es war in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor. Ein Remis hätte sich mein Team durchaus verdient gehabt.“

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken