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Fußball-Landespokal Brandenburg

Comeback: TuS-Kicker „Eddi“ Kordecki ist wieder zurück auf dem Platz

Ist wieder zurück auf dem Platz: TuS-Mittelfeldspieler Edgar "Eddi" Kordecki (r.).

Ist wieder zurück auf dem Platz: TuS-Mittelfeldspieler Edgar "Eddi" Kordecki (r.).

Sachsenhausen. Edgar Korecki ist wieder da! In allen fünf Pflichtspielen stand der Mittelfeldspieler des TuS 1896 Sachsenhausen im Spieltagskader, konnte in vier Partien sogar auflaufen. Eine lange Leidenszeit ist endlich zu Ende. „Es ist ein wesentlich schöneres Gefühl, auf dem Platz mitwirken zu können, als nur zuzuschauen“, sagt der 25-Jährige, der die Belastung jedoch noch etwas dosieren muss. „Ich will jetzt einfach Einsatzzeiten sammeln. Mein Knie fühlt sich stabil an, aber ich merke schon noch etwas.“

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Der TuS-Kicker hat eine mehrmonatige Verletzungspause nach einem sogenannten Korbhenkelriss am Meniskus hinter sich. Diese Verletzung zog sich der Mittelfeldmotor Ende Februar im Spiel gegen Union Klosterfelde (3:2) zu – sie führte zum sofortigen Aus für den quirligen Fußballer in der vergangenen Serie. Doch schon zu Beginn der Zwangspause kündigte er im Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen an: "Es gilt alles dafür zu tun, auf den Platz zurückzukehren." An diesem Vorhaben arbeitete Edgar Kordecki in den vergangenen Monaten und Wochen hartnäckig in der Reha – und kehrte schließlich pünktlich zum Saisonstart zurück auf den Rasen, auch wenn er zum Auftakt beim 4:1-Heimerfolg gegen den Werderaner FC noch mit 90 Minuten auf der Bank Vorlieb nehmen musste.

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Im folgenden Auswärtsmatch in Seelow (1:2) wurde der TuS-Fußballer mit der Rückennummer zwölf, der erst beim Verein aus dem Oranienburger Ortsteil das Fußball-Abc erlernte und später auf der Lausitzer Sportschule bei Energie Cottbus ausgebildet wurde, in der 90. Spielminute eingewechselt und gab am 27. August sein Comeback. „Da habe ich mich erstmalig ran getastet. Es gilt, die Einsatzzeiten einzuteilen und zu portionieren, so dass es einen Trainingseffekt gibt, ohne sofort zu übersteuern“, analysiert Kordecki, der im Landespokalmatch gegen den Landesligisten TSV Chemie Premnitz (4:1) in der 69. Spielminute eingewechselt wurde und im folgenden Stadtderby gegen den Oranienburger FC Eintracht (2:2) zur 64. Spielminute kam.

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Gleich 71 Spielminuten stand der Fußballer im vergangenen Ligaspiel gegen den SV Altlüdersdorf (3:0) auf dem Platz, durfte dabei erstmals in der laufenden Serie einen Startelfeinsatz geben. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent“, weiß Kordecki. „Gegen Altlüdersdorf reichte es für knapp 70 Minuten. Ich will aber so schnell wie möglich auch über 90 Minuten gehen.“

Kordecki: „Ich möchte gerne mal mit dem TuS einen Titel feiern“

Dies könnte schon im Landespokal an diesem Sonnabend (24. September) klappen. Um 15 Uhr erwartet der TuS im Elgora-Stadion den Ligakonkurrenten Frankonia Wernsdorf, mit einem einsatzbereiten Edgar Kordecki. „Das wird ein hartes Stück Arbeit werden. Es ist ein ekliger Gegner, der über Kampf und Leidenschaft kommt. Da gilt es gegen zu halten. Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen“, sagt Kordecki, der für Trainer Torsten Thiel mehr als nur eine Verstärkung im Mittelfeld sein dürfte und viel zusätzliche Qualität in das Spiel des TuS bringt.

Der Rückkehrer verfolgt ehrgeizige Ziele mit seiner Mannschaft: „Ich möchte gerne mal mit dem TuS einen Titel feiern. Dazu muss man aber ein konstant gutes Jahr erwischen.“ Das gilt nun nach der langen Pause zuallererst für ihn selbst

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