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Fußball-Regionalliga Nordost

Covic-Blackout: N’Gatie schießt Babelsberg 03 bei Hertha BSC II zum Sieg

SVB-Angreifer Dominik N’Gatie (M.) erzielte den einzigen Treffer des Abends.

SVB-Angreifer Dominik N’Gatie (M.) erzielte den einzigen Treffer des Abends.

Berlin. Zweites Saisonspiel, zweiter Sieg: Die Regionalliga-Fußballer des SV Babelsberg 03 setzten sich am Freitagabend vor 1241 Zuschauern im Stadion auf dem Wurfplatz mit 1:0 (1:0) gegen Hertha BSC II durch. Den einzigen Treffer des Abends erzielte Dominik N'Gatie nach 42 Spielminuten. Da Lok Leipzig zeitgleich bei Viktoria Berlin nicht über ein 2:2 (2:1) hinauskam, durften sich die Babelsberger zumindest über Nacht Tabellenführer nennen und wurden von ihren mitgereisten Fans, die das "Spitzenreiter"-Banner direkt parat hatten, dementsprechend gefeiert. "Natürlich gibt der zweite Sieg Energie und entfacht ein wenig Euphorie. Aber es ist nur der Anfang. Wir müssen dran bleiben", sagte Siegtorschütze N'Gatie.

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Im Vergleich zum 4:2-Erfolg zum Saisonauftakt gegen Chemie Leipzig nahm SVB-Trainer Markus Zschiesche in seiner Startelf zwei Veränderungen vor. Der auffällig agierende Mateo Kastrati ersetzte gegen seinen Ex-Verein auf der Linksverteidigerposition Jannis Fuchs und N'Gatie nahm in der Offensive den Platz des verletzten Daoud Iraqi (Muskelfaserriss) ein. Für Jake Wilton (Aufbautraining nach Pfeifferschem Drüsenfieber) und Marcus Hoffmann (muskuläre Probleme) reichte es noch nicht für einen Platz im Kader.

Auf der Bank der Berliner nahm der Ex-Babelsberger Nader El-Jindaoui Platz, der am ersten Spieltag (2:4 bei Lok Leipzig) mit einer Wadenverletzung noch passen musste. Unter den Augen von Hertha-Präsident Kay Bernstein und Sportgeschäftsführer Fredi Bobic starteten die Gastgeber schwungvoll in die Partie, ohne klare Abschlüsse verzeichnen zu können. Auf der anderen Seite verpasste es Daniel Frahn nach einer Flanke von Tahsin Cakmak, den Kopfball direkt auf den Hertha-Kasten zu setzen (6.).

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In der Folge kamen die Babelsberger von Minute zu Minute besser in die Partie und führten zur Hälfte des ersten Durchgangs bei der Eckenstatistik mit 5:0. Die dickste Gelegenheit zur Führung hatte Frahn im Anschluss an eine Kopfballablage von Saibo Ibraimo, als sein Abschluss auf der Linie geklärt wurde (15.). Für die Berliner vergab Florian Haxha, als er aus Nahdistanz deutlich verzog (18.). Bei der nicht unverdienten Gästeführung kurz vor der Pause profitierte N’Gatie von einem Blackout von Maurice Covic.

Der Hertha-Kapitän suchte mit einem Rückpass seinen Keeper Philipp Sprint und servierte dem Babelsberger Angreifer das Leder punktgenau, sodass dieser bei seinem ersten Saisontor nur wenig Mühe hatte. „Der Ball ist mir genau in den Fuß gekommen und ich konnte ihn einfach einschieben“, erklärte N’Gatie. „Wir trainieren das immer, ich hab auf die Kommandos des Trainers gehört und das hat ideal geklappt.“ Da Luis Klatte bei einem strammen Schuss von Ensar Aksakal auf dem Posten war, wurden die Seiten mit der knappen Führung für die von einem lautstarken Anhang unterstützen Kiezkicker gewechselt.

Klatte rettet in höchster Not

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Aksakal, der Klatte mit einem Distanzschuss auf die Probe stellte, die der 22 Jahre alte Schlussmann souverän bestand (58.). Insgesamt ließen die Kiezkicker in dieser Phase des Spiels zwar trotz der optischen Überlegenheit der Hertha nicht viel zu, schafften es nach vorne aber selbst auch überhaupt nicht, Akzente zu setzen. Das sollte sich nach 71 Minuten fast rächen, als Klatte in allerhöchster Not vor Haxha rettete. Nach einer zweiten Halbzeit, die insgesamt nicht an das Tempo der ersten anschließen konnte, stand der Auswärtserfolg der Nulldreier fest, der am Ende aufgrund einer konzentrierten Defensivleistung nicht unverdient war.

Hertha BSC II: Sprint – Eitschberger (81. Atemona), Ziemer, Röcker, Ullrich – Kesik (79. Rölke) – Haxha (73. Michelbrink), Covic (73. El-Jindaoui), Hüther, Asakal – Wollschläger (73. Werthmüller).

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SV Babelsberg 03: Klatte – Rausch, Sietan, Ibraimo, Kastrati – Danko – Gladrow (61. Gencel), Cakmak (82. Wegener) – N'Gatie (82. Nattermann), Frahn, Steinborn (73. Fuchs).

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