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Oberer Kreispokal Prignitz/Ruppin

Cup-Finale in Prignitz/Ruppin: Favoritensieg oder Überraschungscoup?

Im Vorjahr nahm Grabow-Routinier Marcus Janott (l.) den Pokal für den unterlegenen Finalisten entgegen.

Im Vorjahr nahm Grabow-Routinier Marcus Janott (l.) den Pokal für den unterlegenen Finalisten entgegen.

Demerthin. Alles ist angerichtet, der Rasen auf dem Sportplatz „Am Schloss“ in Demerthin ist bereits in finalwürdigem Zustand. Und auch die Paarung ist eines Endspiels angemessen: Fußball-Kreisoberligist SV Blumenthal/Grabow misst sich am Donnerstagmittag (13 Uhr) mit dem Landesklasse-West-Vertreter FSV Veritas Wittenberge/Breese. Der Pokalschreck aus Ostprignitz-Ruppin, der sich bereits in der Vorsaison bis ins Finale katapultierte, dort aber der Reserve des MSV Neuruppin II mit 1:3 unterlag, trifft auf favorisierte Prignitzer, die erstmals seit 2017 (0:4 nach Verlängerung gegen Hansa Wittstock) wieder in einem Finale um den Cup kämpfen. Als Schiedsrichter fungiert Christian Reisinger (Berger SV).

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„Wir freuen uns auf dieses Highlight, einige meiner Spieler haben sich den Finaltraum schon zum dritten Mal erfüllt, verließen das Feld aber bislang beide Male nicht als Sieger“, weiß Manuel Roeseler. Eben weil die Veritas-Kicker in der jüngeren Vergangenheit vom Finalpech verfolgt waren – neben 2017 verloren die Elbestädter auch zwei Jahre zuvor 1:2 gegen den Lindower SV –, sei die Motivation nun besonders hoch: „Man will den Pott dementsprechend irgendwann auch mal selbst in die Höhe recken. Das würde ich meiner Mannschaft einfach gönnen, möglicherweise sind ja aller guten Dinge drei.“

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Dass es nicht einfach wird, darüber sind sich Roeseler und Co. sehr wohl im Klaren. „Das steht außer Frage, der Gegner steht nicht umsonst im Finale. Dennoch sind wir gewillt, alles zu geben, bringen wir unsere Leistung auf den Platz, werden wir den Pokal nach Wittenberge holen“, sagt der 43-Jährige, der seit 2019 das Cheftraineramt beim FSV Veritas inne hat.

Blumenthal/Grabow siegt beim letzten Aufeinandertreffen

Beim Kreisoberliga-Dino vom Rohrteich sehnt man sich vor allem nach dem verlorenen Endspiel vor eigener Kulisse 2021 nach der Trophäe. „Wir sind eine Pokalmannschaft, haben das in den letzten Jahren immer wieder bewiesen“, betont SVBG-Coach Ralf Lengert. Der 55-Jährige sieht die Rollen vor dem finalen Duell klar verteilt, zumal er aus Urlaubs- und Arbeitsgründen am Himmelfahrtstag auf einige Spieler verzichten muss: „Der Termin ist nicht günstig, aber die Jungs, die da sind, werden ihr Bestes geben. Eine schlagkräftige Truppe werden wir aufbieten.“

Gerne erinnert das Grabower Urgestein zudem an das Viertelfinale in der Pokalsaison 2018/19. Dort behielt der Außenseiter gegen Wittenberge/Breese durch einen Treffer von René Steinhauer knapp mit 1:0 die Oberhand. Ein Ergebnis, mit dem Lengert auch am Donnerstag gut leben könnte: „Da muss viel zusammenkommen. Wichtig ist, dass unsere Leader – Marcel Weckwerth, Marcus Janott oder Jens Alms – vorangehen und die Truppe führen.“ Vor allem wünscht sich Ralf Lengert aber „eine schöne Kulisse und ein faires Spiel – solche Finals im Fußballkreis sind Höhepunkte für Vereine, Spieler und Zuschauer“.

Von Marius Böttcher

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