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Fußball-Landespokal

„Das war erschreckend“: SV Zehdenick scheidet bei Victoria Templin aus

Der SV Zehdenick zeigte in Templin eine schwache Vorstellung und ist aus dem Landespokal ausgeschieden.

Der SV Zehdenick zeigte in Templin eine schwache Vorstellung und ist aus dem Landespokal ausgeschieden.

Templin. Lange Gesichter beim SV Zehdenick: Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart in der Fußball-Brandenburgliga ist für die Elf von Neu-Trainer Dariusz Bucinski auch im Landespokal bereits in Runde eins Endstation. Im Nachbarschaftsderby beim Landesliga-Aufsteiger SC Victoria Templin erzielte Kacper Chruscinski in der Verlängerung das Tor des Tages bei der 0:1 (0:0)-Niederlage.

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Nicht zufrieden: Zehdenicks Trainer Dariusz Bucinski (r.).

Nicht zufrieden: Zehdenicks Trainer Dariusz Bucinski (r.).

SVZ-Manager Ronny Erdmann trat die kurze Heimreise nach den 120 insgesamt höhepunktarmen Spielminuten am Sonntagnachmittag jedenfalls völlig bedient an. „Ich bin wirklich total erschrocken“, sagte er über die Leistung der eigenen Elf, die zu keinem Zeitpunkt der Partie Derbystimmung auf den Platz bringen konnte. Da half auch die erneut lautstarke Unterstützung der eigenen Fans unter den rund 450 Zuschauern im Stadion der Freundschaft nichts.

Dustin Bergner vergibt beste Zehdenicker Chance

Zehdenick war um Spielkontrolle bemüht, doch die bissigen Templiner störten früh und machten einen geordneten Spielaufbau zunichte. So dauerte es bis zur 65. Minute, ehe Dustin Bergner die erste wirklich hochkarätige Torchance verzeichnete, doch der Zehdenicker schoss freistehend von halblinks am rechten Pfosten vorbei. „Wir hatten nur eine echte Chance. Das war wirklich ganz schwach. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt zeigen, dass wir der Brandenburgligist auf dem Platz sind“, haderte Erdmann.

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Victoria Templin wirkte insgesamt gefährlicher als die klassenhöheren Zehdenicker. „Das war erschreckend“, haderte SVZ-Manager Ronny Erdmann.

Victoria Templin wirkte insgesamt gefährlicher als die klassenhöheren Zehdenicker. „Das war erschreckend“, haderte SVZ-Manager Ronny Erdmann.

Kurz darauf hätte Victoria-Knipser Maciej Czyzewski um ein Haar schon in der regulären Spielzeit für die Überraschung gesorgt, doch der Pole spitzelte den Ball nach einer halbhohen Hereingabe rechts am SVZ-Tor vorbei (72.).

Also ging es in die Verlängerung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Overtime versenkte Chruscinski einen Freistoß direkt im Kasten seines Landsmannes Pawel Kosarzecki (105.+3). Das war die Entscheidung an diesem Nachmittag. „Von der ersten Minute an haben wir keinen Biss gezeigt und nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, kritisierte Erdmann.

Bekannte Gesichter auf beiden Seiten

Gleich vier Ex-Templiner fanden sich in den Reihen der Zehdenicker: Innenverteidiger Joan Völker und Sommer-Neuzugang Quintin Schönherr standen in der Startelf. Vor allem Schönherr, der die Templiner in der Vorsaison noch zum Landesklassen-Staffelsieg geschossen hatte, hing gegen seine früheren Kollegen aber weitestgehend in der Luft. Philipp Schramm und Hannes Theel – ebenfalls mit Victoria-Vergangenheit – kamen erst spät für den SVZ ins Spiel. Auf der anderen Seite jubelte dagegen Templins Keeper Kevin Franzen, der lange Zeit in Zehdenick das Tor gehütet hatte.

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