Fußball-Landesklasse West

Einheit Perleberg baut Siegesserie mit 4:1 gegen Lok Seddin weiter aus

SSV Einheit Perleberg gewinnt gegen Lok Seddin am 5. Spieltag der Landesklasse West mit 4:1

SSV Einheit Perleberg gewinnt gegen Lok Seddin am 5. Spieltag der Landesklasse West mit 4:1

Prignitz. Fußball-Landesklasse West SSV Einheit Perleberg – Lok Seddin 4:1 (1:0). Tore: 1:0 Marvin Gramsch (9.), 1:1 Kevin Tietz (63.), 2:1 Franz Arndt (77.), 3:1 Johannes Hein (86.), 4:1 Marvin Gramsch (90.+2). Zuschauer: 95. Es war wieder einer dieser schnellen Spielzüge über die Außen, der diesmal Gegner Lok Seddin in der neunten Minute überraschte und Marvin Gramsch zum 1:0 traf. Und dann? Sendepause im Perleberger Angriff. In der ersten Halbzeit agierte die Einheit dann nach dem Motto "ab durch die Mitte", und passte sich damit nach den Worten von Perlebergs Trainer Maik Arndt dem Gegner an. "Wir haben wirklich schlecht gespielt. Unverständlich, was wir heute teilweise für Fehlpässe gespielt haben." Geschwindigkeit wurde zunehmend zum Fremdwort in einer Partie mit wenig Niveau. "Wir haben teilweise nur zugesehen, wie sie die Bälle verarbeitet haben", ärgerte sich Maik Arndt über die stellenweise Trägheit seiner Spieler.

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Erst durch die Einwechslung von Thomas Brackrock und Johannes Hein in der 67. Minute kam wieder Tempo ins Spiel. Was auch notwendig war, da Seddin zwischenzeitlich ausgeglichen hatte. Zehn Minuten später stellte Franz Arndt nach einem Freistoß am Strafraum die Führung wieder her. Der eingewechselte Johannes Hein und erneut Marvin Gramsch in der Nachspielzeit zum 4:1, machten den Sieg perfekt. „Das einzig Gute ist heute das Ergebnis“, so Maik Arndt.

Pritzwalk rettet noch den Punkt bei der SG Bornim

SG Bornim – Pritzwalker FHV 5:5 (2:0). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Mike Weißfuß (8., 45.+1, 57.), 4:0 Moctar Nsangou Njoya (62.), 4:1 Jan Eßmann (67., Strafstoß), 4:2 Mathias Altenburg (67.), 4:3 Norman Will (72.), 4:4 4:5 Tony Schulz (78., 80. ), 5:5 Jonas Matern (83., Strafstoß). Gelb-Rot: Moritz Lucht (73.), Martin Rohde (81.), Mathias Altenburg (86., alle Pritzwalker FHV, alle wiederholtes Foulspiel). Zuschauer: 50. Als die Anzeigentafel auf dem Bornimer Sportplatz in der 62. Minute auf 4:0 gestellt wurde, hätte Pritzwalks Trainer Marko Urner nicht noch an einen Punkt denken wollen, den seine Mannschaft nach einer höchst kämpferischen Leistung am Ende doch noch mitnehmen konnte.

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In der ersten Halbzeit ging es noch halbwegs ausgeglichen auf dem Rasenplatz zu. „Wir wussten, dass Bornim spielstark ist“, so Urner, und das 0:2 zur Halbzeit war kein Grund zur Sorge. Die kam später. Nach dem 0:4 allerdings, setzten die Pritzwalker zu einer unglaublichen Aufholjagd an, die mit einer 5:4-Führung endete. Und das mit einer zweifachen Unterzahl, da Moritz Lucht und Martin Rohde bereits mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden waren. Mathias Altenburg folgte in der 86. Minute, als die Bornimer durch einen Strafstoß wieder ausgeglichen hatten. „Wir fühlen uns tatsächlich als moralischer Sieger“, so Marco Unger, „das gibt natürlich weiter Auftrieb für die Mannschaft. Dass sie nach dem 0:4 sich so gepusht haben nötigt ihnen allen Respekt ab.“ Nur wird es wegen der Platzverweise jetzt schwer, ein schlagkräftiges Team zum nächsten Spiel zu stellen.

Wittenberger Rumpfteam gewinnt einen Zähler

Eintracht Falkensee – FSV Veritas Wittenberge/Breese 3:3 (2:1). Tore: 0:1 Robin Blum (5.), 1:1, 2:1 Jan Kibbieß (35., 37.), 2:2 Mika Dzikus (70.), 2:3 Christoph Poorten (72.), 3:3 Patrick Jeschke (73.). Zuschauer: 50. Ein Punkt nur beim Tabellenletzten sei nach Betrachtung zweier unterschiedlicher Halbzeiten total in Ordnung. So urteilt Veritas-Trainer Manuel Roeseler über das Ergebnis von 3:3 bei Eintracht Falkensee. Nach einem Tusch gleich zu Anfang, als Robin Blum in der 5. Minute die Führung für Veritas erzielte, spielte die Musik erst einmal auf Falkenseer Seite. "Wir lassen den Gegner machen", so Roeseler. Und der machte, nämlich den Ausgleich und sogar die Führung zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit verstärkte Veritas sein Engagement, spielte "volle Kapelle" und ging sogar mit 3:2 in Führung. Die Eintracht konnte nach einem Stellungsfehler der Gäste dann ausgleichen.

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