Fußball-Regionalliga Nordost

FSV 63 Luckenwalde unter Wert geschlagen

Tim Göth (l., FSV 63 Luckenwalde) hatte bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung in der 69. Minute immer wieder gute Szenen.

Tim Göth (l., FSV 63 Luckenwalde) hatte bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung in der 69. Minute immer wieder gute Szenen.

Luckenwalde. „Wir dürfen nach dem Spielverlauf nicht verlieren“, erklärte FSV-Trainer Michael Braune zur Wochenendpartie der Luckenwalder Regionalligafußballer bei Energie Cottbus. Auf der Anzeigetafel im Stadion der Freundschaft stand am Sonnabendnachmittag jedoch 3:0. Ein klarer Sieg für die Hausherren, denn Fußball ist eben Ergebnissport.

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Energie Cottbus schafft mit Luckenwalder Hilfe schnell Fakten

Fakten schufen die Energie-Fußballer, die nach ihrer 0:2-Niederlage zum Saisonauftakt bei der VSG Altglienicke bereits unter Zugzwang standen, vor mehr als 4000 Zuschauern unter tatkräftiger Mithilfe der Luckenwalder gleich in der Anfangsphase des Spiels. Schon in der fünften Minute gerieten die Gäste in Rückstand. Sie kassierten ein unglückliches Eigentor. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten konnte die FSV-Abwehr eine scharfe Hereingabe von Arnel Kujovic in die Mitte des Fünf-Meterraums nicht verhindern. Beim Versuch zu klären, lenkte Leon Hellwig den Ball ins eigene Tor ab. Auch beim 2:0 für Energie Cottbus machte die Defensive des FSV nicht die beste Figur. Tobias Francisco verlor im eigenen Strafraum den Ball. Malcolm Badu brachte ihn postwendend vor das FSV-Tor und Janis Juckel (31.) ließ Nikolas Tix, der für den verletzten Andre Thoms bei den Luckenwaldern zwischen den Pfosten stand, keine Abwehrchance.

Die Gäste, bei denen zunächst kaum Offensivaktionen zu registrieren waren, hatten kurz zuvor durch Till Plumpe die erste nennenswerte Aktion. Auf halbrechter Position kam der FSV-Stürmer jedoch nicht mehr gefährlich zum Abschluss.

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Luckenwalder werden immer stärker

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit tauchten die Luckenwalder öfter vor dem Energie-Tor auf. Eingeleitet wurde die offensive Phase von Kapitän Christian Flath. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging knapp vorbei. Eine erste Riesenmöglichkeit auf den Anschlusstreffer vergab Phil Butendeich. Er hatte den Ball schon im vollen Tempo am herauseilenden Energie-Keeper Elias Bethke vorbeigespitzelt, brachte das Leder jedoch anschließend für einen erfolgreichen Abschluss nicht mehr unter Kontrolle. Die Hausherren klärten. Kurz darauf drang Tim Göth über die linke Seite in den Energie-Strafraum ein. Frei vor Bethke scheiterte der Luckenwalder am Energie-Keeper. Den Nachschuss setzte Dennis Rothenstein weit über das Tor.

Nach Wiederbeginn blieben die Gäste um den Anschluss bemüht. Einen schönen Ball von Hellwig auf Plump, konnte dieser nicht verwerten. Kurz darauf setzte Flath einen Freistoß von der Strafraumgrenze aus ans Gebälk des Energie-Tores. Die anschließende Ecke brachte eine weitere Luckenwalder Doppelchance durch Ian Kroh, dessen erster Schuss abgeblockt wurde, der zweite ging am Tor vorbei. Die Luckenwalder waren in dieser Phase des Spiels das gefährlichere Team, Zählbares gelang ihnen jedoch nicht. Zwanzig Minuten vor Schluss musste Göth verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Philip Einsiedel ins Spiel. Am Vorwärtsdrang der Gäste änderte sich wenig.

Zwei Platzverweise in hitziger Schlussphase

FSV-Schlussmann Tix hielt mit einer klasse Parade gegen Ali Wissam Abu-Alfa sein Team im Rennen, das gleich im Gegenzug ein reguläres Tor durch Pascal Borowski erzielte. Der Anschlusstreffer fand jedoch keine Anerkennung.

In einer hitzigen Schlussphase sahen der Luckenwalder Stefan Rankic und der Cottbuser Eric Hottmann nach einer Rangelei an der Seitenlinie noch Gelb-Rot. Tim Heike (90.+3) erzielte schließlich das 3:0 für Cottbus.

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„In der zweiten Halbzeit waren wir bärenstark“, erklärte FSV-Coach Braune in seinem Fazit, „da hätten wir auf jeden Fall das Spiel drehen können. Die positive Leistung der zweiten Halbzeit müssen wir mitnehmen.“

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