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Landesklasse Ost

FSV Eintracht KW und Bestensee spielen unentschieden

Union-Abwehrspieler Felix Franik (l.) klärt den Ball vor dem einschussbereiten Daniel Gensigk.

Union-Abwehrspieler Felix Franik (l.) klärt den Ball vor dem einschussbereiten Daniel Gensigk.

Königs Wusterhausen. Keinen Sieger gab es im Fußball-Landesklasse-Derby zwischen dem FSV Eintracht Königs Wusterhausen und dem SV Grün-Weiß Union Bestensee zu verzeichnen. Vor 87 Zuschauern trennten sich beide Mannschaften nach 90 intensiven Minuten 2:2 unentschieden. Mit 35 Punkten bleibt der FSV Tabellenachter, Bestensee verteidigte den fünften Rang (40). Beide Trainer waren jedenfalls mit dem Remis absolut unzufrieden.

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„Nach einer starken Anfangsphase der Gäste gingen wir auch verdient mit 2:0 in Führung und haben den Rest des ersten Durchganges das Spielgeschehen auf dem Feld dominiert. Das Auftreten meiner Jungs nach dem Wechsel hat mich sehr enttäuscht. Wir haben uns in der Kabine viel vorgenommen, konnten aber davon nichts umsetzen. Wenn man 2:0 führt, muss man diesen Vorsprung auch ganz klar über die Zeit bringen. Aus diesem Grund ärgere ich mich über zwei verlorene Punkte“, sagte Eintracht-Coach Noro Schwarz.

Thomas Niesler: „Ich bin sehr unzufrieden“

„Bis zum 0:1 haben wir den FSV Eintracht richtig gut im Griff gehabt. Leider haben wir beim 0:1 etwas gepennt. Das zweite Tor darf nicht gewertet werden, da Amabo zuvor ganz klar foulte. Wir haben im Mittelfeld nicht wirklich gut agiert, das Passspiel hat überhaupt nicht gepasst. Ich bin sehr unzufrieden, weil wir doch die dominierende Mannschaft waren, unsere guten Torchancen jedoch nicht nutzten“, konstatierte Union-Trainer Thomas Niesler.

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Elvis Amabo (M.) brachte mit einem Doppelpack die Eintracht mit 2:0 in Führung.

Elvis Amabo (M.) brachte mit einem Doppelpack die Eintracht mit 2:0 in Führung.

Glück hatten die Gastgeber zu Beginn der Partie, als die beiden Abschlüsse von Paul Niesler und Paul Ludwig jeweils an den Pfosten klatschten. „Da war das Spielglück ein wenig auf unserer Seite“, meinte Schwarz. Nachdem sein FSV-Team diesen Schock verdaut hatte, ging es selbst etwas überraschend in Führung. Nach einem Konter über den pfeilschnellen Nico Engelage erzielte Angreifer Elvis Amabo das 1:0 (20.). Kurz vor dem Seitenwechsel ließ Amabo, ebenfalls nach einem Konterangriff, noch einen weiteren Treffer folgen – 2:0 (43.).

John Janisch verkürzt per Kopf auf 2:1

Zu Beginn des zweiten Abschnittes hatte Ludwig das Anschlusstor auf dem Fuß, doch sein Schuss aus fünf Metern ging deutlich über das Eintracht-Tor (48.). „Ich weiß auch nicht, wir man diesen Ball nicht treffen konnte, da Paul ja noch extra seinen Fuß hochzog“, ärgerte sich Niesler über diese verpasste Möglichkeit. Auch beim 1:2 durch John Janisch war Ludwig beteiligt, denn seine butterweiche Flanke erreichte seinen Mitspieler, der aus acht Metern nur noch den Kopf hinhalten musste – 2:1 (53.).

Dass der Union-Stürmer doch das Tor treffen kann, bewies er in Minute 65, in der er mit einem überlegten Flachschuss aus 18 Metern in die rechte Ecke FSV-Keeper Christopher Rosenow zum 2:2-Ausgleich überwand. Die erste Möglichkeit für die Hausherren im zweiten Abschnitt hatte Justin John Wisocki, dessen Freistoß von der rechten Seite jedoch knapp am Union-Tor vorbeiging (70.). Die größte Chance, um doch noch den Dreier zu sichern, hatte der eingewechselte Eintracht-Routinier Daniel Gensigk. Nach einem feinem Zuspiel von Michael Kresse tauchte der Angreifer mutterseelenallein vor Grün-Weiß-Keeper Stefan Deutzer auf, doch sein Abschluss mit dem linken Fuß aus 13 Metern ging knapp über den Kasten (89.). „Bei dieser Aktion der Hausherren kurz vor dem Spielende hatten wir wirklich viel Glück“, sagte Thomas Niesler.

FSV-Zuschauer beleidigen den Unparteiischen

Unschöne Szenen gab es am Spielfeldrand: Wie schon bei der Heimpartie gegen den MTV Wünsdorf fielen zwei Anhänger der Eintracht negativ auf – sie beleidigten das gesamte Match über den Schiedsrichter auf dem Feld mit nicht jugendfreien Worten. In dieser Hinsicht wird der Verein gefordert sein, Fairness und Respekt von allen Anwesenden einzufordern, denn solche sogenannten Fans werfen kein gutes Licht auf den FSV. Zumal es auf den Schildern, die in der Regel im Eingangsbereich der Sportplätze hängen, steht: Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muss mit der Verweisung vom Sportplatz rechnen.

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Von Oliver Schwandt

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