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Fußball-Landesklasse West

Union Neuruppin verstärkt sich mit zwei Torschützenkönigen für die neue Saison

Ein großer Teil der Neuzugänge des SV Union Neuruppin: Chefcoach Christoph Sperberg, Mostafa Babakhani, Michael Engel, Shafiq Safi, Dustin Schmidt, Co-Trainer Steven Rogge (hintere Reihe v.l.), Peter Schaden, Sven-Maurice Kurth, Kai Schirmer und Dennis Barsikow (vordere Reihe, v.l.).

Ein großer Teil der Neuzugänge des SV Union Neuruppin: Chefcoach Christoph Sperberg, Mostafa Babakhani, Michael Engel, Shafiq Safi, Dustin Schmidt, Co-Trainer Steven Rogge (hintere Reihe v.l.), Peter Schaden, Sven-Maurice Kurth, Kai Schirmer und Dennis Barsikow (vordere Reihe, v.l.).

Neuruppin. Heimlich, still und leise hat Steven Rogge die letzten Wochen mit Akribie im Hintergrund an der Kaderzusammenstellung beim SV Union Neuruppin gebastelt. Alles andere als zurückhaltend ist die Ausbeute, welche sich aus Sicht der Gildenhaller Landesklassen-Elf sehen lassen kann. „Es war eine große Anstrengung, die ich auch nur dank des familiären Rückhalts bewältigen konnte. Wir haben viele Gespräche geführt, doch es hat sich gelohnt, ich bin total zufrieden“, erklärt der 37-Jährige, der nicht mehr nur Co-Trainer an der Seite vom neuen Chefcoach Christoph Sperberg ist, sondern auch Sportlicher Leiter in der Fußball-Abteilung.

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Sage und schreibe zwölf Neuzugänge konnte Rogge nun auf MAZ-Nachfrage bestätigen. Vor allem nach Spielern des Landesklassen-Absteigers Langener SV steckten die Unioner ihre Fühler aus. Während die Routiniers Konstantin Hug und Marius Bachmann an der Jahnsportstätte zuletzt ohnehin nur noch auf Abruf zur Verfügung standen, kommen mit Mostafa Babakhani, Kai Schirmer als fest eingeplanter Torhüter, Bastian Schirmer, Dennis Barsikow und Shafiq Safi „fünf weitere Jungs, die voll im Saft stehen“, betont Rogge, der sich vor allem über die Verpflichtung von Marius Bachmann freut: „Marius wohnt direkt am Sportplatz und fällt fast auf den grünen Rasen. Er und Konstantin werden uns mit ihrer Erfahrung sofort weiterhelfen können.“

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Nicht nur Erfahrung und Abgeklärtheit, auch extrem viel Klasse bringt Rückkehrer Michael Engel mit. „Quasi unser Königstransfer“, sagt Steven Rogge glücklich. Einst schon zwischen 2014 und 2019 am Hermsdorfer Weg für die Gildenhaller aktiv, erwies sich der 35-Jährige in der letzten Saison gar als echte Stütze im Oberliga-Team des MSV Neuruppin. Dem in der Defensive flexibel einsetzbaren Mann, dessen berufliche Tätigkeit beim Bundeskriminalamt oberste Priorität besitzt, zog es aus alter Verbundenheit aber nun auf die andere Seeseite zurück. „Micha stellt sich der Herausforderung, unsere Truppe in der Landesklasse als Anker zu führen.“

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Ebenfalls schon einmal für den SVU die Töppen geschnürt hat Peter Schaden. Nach Stationen beim Langener SV und zuletzt MSV Neuruppin II, wo er aber kaum zum Einsatz kam, ist der zweikampfstarke Mittelfeldspieler wieder im Union-Trikot unterwegs. Eugen Haupt kommt zudem vom Herzberger SV. Einen echten Transfercoup landeten Rogge und Co. mit Dustin Schmidt – zumindest wenn man sich die Zahlen des Angreifers, welcher von der SG Sieversdorf kommt, anschaut. 29 Treffer gelangen Schmidt in der vergangenen Saison für den ungeschlagenen Kreisliga-Ost-Staffelsieger – nun will er sich zwei Etagen höher probieren. „Dustin ist ein großes Talent, das weiß, wo das Tor steht. Wir freuen uns auf ihn und sind der festen Überzeugung, dass er sich unter Christoph gut entwickeln kann“, so Rogge. Gleiches gilt für Sven-Maurice Kurth, der die SpG Lindower SV/Hindenberger Füchse mit 37 Saisontoren zum Aufstieg in die Kreisliga schoss. Auch Kurth wurde überzeugt, sagt Steven Rogge: „Maurice brennt für die Aufgabe, seine Ansätze machen Lust auf mehr.“

Rogge: „Die Liga ist qualitativ stärker als im Vorjahr“

Die neuen Gesichter, die nach dem Abschied der Richtung Altherren-Bereich ziehenden Urgesteine Steven und Dustin Wolter, Lars Pickert, Sebastian Miessner und Marco Wornest, eine neue Ära prägen sollen, sind bereits unter Christoph Sperberg und Steven Rogge in die Vorbereitung gestartet. Dem Kaltstart mit der 1:7-Niederlage gegen Kreisoberligist FC Kremmen (Oberhavel) am vergangenen Sonnabend in Dabergotz, bei der noch etliche Kicker fehlten, folgt gegenwärtig die schweißtreibende Phase. Als Einheit zusammen kommt der SV Union vom 28. bis 31. Juli, wenn das Team im Trainingslager an der Ostseeküste in Zinnowitz weilt.

Steven Rogge ist vom Gildenhaller Personal als Sportlicher Leiter und als Co-Trainer überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, brauchen diese Kaderbreite auch, weil unsere Reserve in der Kreisoberliga ebenfalls auf gutem Niveau aktiv ist. Damit ist künftig auch wieder eigenständiges Training möglich. Wir wollen hier etwas entwickeln, konnten uns schon toll verstärken und haben bei einigen anderen Spielern einen Fuß in der Tür, vielleicht kommt sogar noch ein Wunschspieler. Klar ist aber, dass das oberste Ziel der Klassenerhalt ist. Starke Auf- und Absteiger machen die Landesklasse West extrem stark – die Liga ist qualitativ stärker als im Vorjahr.“ Die Ohren und Augen hält Steven Rogge für seinen SVU – trotz aller Anstrengungen – jedenfalls offen.

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