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Fußball-Landesliga Süd

SG Phönix Wildau mit erstem Saisonsieg

Doppeltorschütze Tobias Wieczorek (r.) im Kopfballduell mit Dennis Lukassek vom BSC Preußen 07.

Doppeltorschütze Tobias Wieczorek (r.) im Kopfballduell mit Dennis Lukassek vom BSC Preußen 07.

Wildau. Am fünften Spieltag der Fußball-Landesliga Süd kam es im Dahmeland-Derby vor 43 Zuschauern zum Aufeinandertreffen der SG Phönix Wildau und des BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow. Der Tabellenletzte aus Wildau gewann die Partie mit 3:1 und konnte somit nach vier verlorenen Begegnungen den Anschluss an die anderen Teams in der unteren Tabellenregion wieder herstellen. Den Gästen kostete diese Niederlage ganze fünf Tabellenränge und sie sind jetzt Achter. Die Freude war dem Wildauer Trainer Michael Werner nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben. „Es war ein Befreiungsschlag für uns“, sagte er. „Mit einer guten kämpferischen Einstellung haben wir uns belohnt. Die Rückkehr einiger Stammkräfte hat sich bemerkbar gemacht. Wir haben die Fehler unseres heutigen Gegners gedankenschnell genutzt.“

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Tom Ganowsky fälscht den Ball zum 0:1 ab

Die Preußen begannen stark, dominierten vor allem spielerisch die Partie. Wildau, in jeder zuvor gespielten Begegnung mit einer anderen Aufstellung, benötigte erst einige Zeit für die eigene Ordnung. Timur Göktas hatte nach 18 Minuten die einzige, aber gute Chance zur Führung, doch sein Abschluss im Strafraum ging knapp am Tor vorbei. Ein Flachschuss von Christopher Evans in der 29. Minute fälschte Phönix-Akteur Tom Ganowsky unhaltbar für Torwart Florian Peka zum 0:1 für den BSC ab. Wildau hätte den Gästen fast noch zum zweiten Treffer geholfen (37.), denn bei einer Ecke wehrte Willi Neumann die Flanke per Kopf an den eigenen Pfosten ab.

Wildau, nun zwar mehr mit der eigenen Abwehr bedacht, kam aber immer wieder mit schnellen Vorstößen. Dann der etwas überraschende Ausgleich fast mit dem Halbzeitpfiff. Eine Diagonalflanke zur rechten Grundlinie wähnte die BSC-Abwehr schon im Aus, doch Jarson Rühl brachte den Ball noch einmal hoch zurück in den Strafraum, wo Tobias Wieczorek mit dem Kopf zur Stelle war. Preußens Trainer Mirko Schult zur ersten Halbzeit: „Fünfzehn Minuten waren wir spielerisch überlegen, doch dann holten wir die Brechstange raus.“

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Vom Punkt fällt die Entscheidung

Auch wenn das Unentschieden zur Pause etwas glücklich für die Hausherren war, stärkte es das Selbstbewusstsein, denn sie kamen noch kämpferischer aus der Kabine. Und schon in der 47. Minute gingen sie in Führung. Maurice Duhme zog aus 20 Metern halbrechter Position in die rechte obere Torecke zum 2:1 für das Dahmeland-Team ab. Der Treffer zeigte Wirkung bei den Preußen, auch wenn nur kurze Zeit später Ramiz Lukassek das Wildauer Tor knapp verpasste (53.). Was die Gäste auch versuchten, die Wildauer standen nun enger am Mann, gewannen häufiger die zweiten Bälle und hielten sich den Gegner von der eigenen Gefahrenzone fern. Kurios auch die Entstehung des dritten SG-Treffers. Einen Einwurf der Preußen in der eigenen Hälfte zum eigenen Torwart antizipierte der Wildauer Phillip Damm am schnellsten und ging mit dem Leder in den gegnerischen Strafraum, in dem er beim Abwehrversuch von Schlussmann Maximilian Möller gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Wieczorek sicher zum 3:1 (77.).

Blankenfelde-Mahlow versuchte es noch einmal, doch mit viel Kampf und einem guten Torwart Peka überstanden die Hausherren das Anrennen der Gäste. Am Ende ein verdienter Erfolg für das Phönix- Team, das im Spiel den höheren Aufwand betrieb. „Uns fehlte in den zweiten 45 Minuten einfach das Zweikampfverhalten“, so Schult.

Wildau: Peka – Kalmuczak, Babinowsky, Müller, Seppelt, Neumann, Damm (90+1 Karwinkel), Rühl (74. Wiechert), Ganowsky, Duhme (84. Jeske), Wieczorek.

Blankenfelde-Mahlow: Möller – Gnadke, D. Lukassek (74. Al-Taie), Schulze (74. Westenberger), Bieda, R. Lukassek, Habler, Belz (46. Bas), Tschechne, Evans, Göktas.

Von Heiko Hoppenheit

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