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Altherren-Meisterschaftsfinale

Fußballer von Union Neuruppin feiern Titelgewinn auf dem Polizeirevier

Während der umkämpften 80 Minuten schenkten sich die Finalisten nichts, nach dem Schlusspfiff konnten aber beide Teams stolz auf ihre Saison sein.

Während der umkämpften 80 Minuten schenkten sich die Finalisten nichts, nach dem Schlusspfiff konnten aber beide Teams stolz auf ihre Saison sein.

Zaatzke. Christian Raschke konnte den Kreismeistertitel gemeinsam mit seiner Mannschaft am Finalort in Zaatzke nur für einen ganz kurzen Moment genießen. Der Spielertrainer der Altherren des SV Union Neuruppin brach umgehend zur Nachtschicht auf, durfte die Siegertrophäe am späten Abend aber doch noch in die Höhe strecken.

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„Einige Jungs haben mich auf meiner Dienststelle in Neuruppin besucht und mir den Pokal überreicht“, erklärte der Polizeihauptkommissar, der Stunden zuvor mit seinen Ü35-Schützlingen die starke Saison krönte. 4:0 (1:0) bezwangen die Gildenhaller Routiniers den SC Hertha Karstädt durch die Treffer von Steven Wolter (38.), Doppelpacker Thaer Damir (46., 67.) und Norman Ramin (77.) – der Kreisklasse-A-Staffelsieger ist auch Meister.

Auf dem sehr gut präparierten Geläuf auf dem Sportplatz des BSV Zaatzke entwickelte sich vor 110 Zuschauern ein ansehnliches Duell zweier starker Altherren-Mannschaften. „Ich habe uns schon etwas aktiver und vor allem torgefährlicher gesehen“, betonte Raschke, der sich selbst auf der linken Außenbahn aufstellte. Während die Union-Defensive im ersten Durchgang mit den Prignitzer Angreifern keine Probleme hatte, gelang auf der Gegenseite kurz vor dem Pausenpfiff die nicht unverdiente Führung durch Steven Wolter.

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„Das 1:0 war der Dosenöffner, der Zeitpunkt auch extrem wichtig für uns“, wusste Raschke, der nur sechs Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel erneut jubeln durfte, als Thaer Damir auf 2:0 stellte. Die Karstädter, souveräner Sieger der Kreisklasse-C-Staffel, gaben sich jedoch nicht geschlagen und schnupperten etwa 20 Minuten vor dem Ende gleich mehrfach am Anschlusstreffer.

Union mit „zwei Waffen“ im Angriff

„Da kann es nochmal eng werden“, wusste auch Christian Raschke, „doch inmitten dieser Drangphase gelang uns die Entscheidung.“ Damir schloss einen Konter mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 ab, kurz vor Ultimo machte der eingewechselte Norman Ramin den Deckel drauf. „Wir haben die Partie sowohl mit unserer starken Defensive als auch mit der Offensivpower gewonnen, wenn auch mit ein, zwei Toren zu hoch“, fand Raschke, „vorne haben wir mit Thaer und Lars Pickert zwei Waffen, die über 80 Minuten nicht auszuschalten sind.“

Im nächsten Jahr wollen die Unioner den Titel verteidigen – und neue Orte sehen: „Wir würden gerne mal in Röbel spielen, die zelebrieren ihre Spiele. Aber es wird insgesamt sehr schwer, einige Truppen sind interessant.“ Mit dieser Qualität gehören die Ü35-Kicker aus Gildenhall definitiv wieder zum Favoritenkreis.

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Von Marius Böttcher

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