Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Kreisoberliga Prignitz/Ruppin

Grabow gewinnt das Derby und behauptet die Tabellenführung

Das Derby zwischen dem SV Blumenthal/Grabow (mit Kapitän Marcus Janott/r.) und dem BSV Zaatzke (mit Cassian Vietz/l.) gewann der Gastgeber vor 120 Zuschauern mit 2:0.

Das Derby zwischen dem SV Blumenthal/Grabow (mit Kapitän Marcus Janott/r.) und dem BSV Zaatzke (mit Cassian Vietz/l.) gewann der Gastgeber vor 120 Zuschauern mit 2:0.

Prignitz/Ruppin. Meyenburger SV – TSV Wustrau 2:2 (2:1). Tore: 0:1 Jens Törber (18.), 1:1 Kevin Berlin (30.), 2:1 Daniel Reinhardt (57.), 2:2 Erik Block (90.). Gelb-Rote Karte: (90.+1, Wustrau). Zuschauer: 83. Weil der grüne Rasen auf dem Frank-Jeske-Sportplatz in Wustrau gesperrt ist, tauschten die Teams das Heimrecht. MSV-Coach Ulf Brunnemann sah einen guten Start seiner Elf, "wir hätten nach 20 Minuten eigentlich 2:0 führen müssen. Stattdessen stellt der Gegner mit dem ersten Torschuss alles auf den Kopf". Die noch sieglosen Hausherren kamen aber zurück, drehten das Spiel – und fingen sich in der Schlussminute doch noch den Ausgleich.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

„Es war sogar mehr drin für uns“, fand Wustrau-Trainer Ingo Nachtigall, „da waren aber zwei äußerst fragwürdige Abseitsentscheidungen dabei“. Die Moral beim TSV, der stark ersatzgeschwächt anreiste, stimme, erklärt Nachtigall: „Für unsere Ambitionen, erstmal gesichert sein zu wollen, sieht das schon ganz gut aus.“ Brunnemann ärgerte sich: „Meine Jungs belohnen sich nicht für den Aufwand.“ Ein Extralob erhielt MSV-Angreifer Kevin Berlin, der sich im ersten Durchgang den Zeh brach, trotzdem durchspielte und den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zernitzer SV – Stahl Wittstock 4:1 (2:1). Tore: 1:0 Jakob Rahn (28.), 2:0 Jacob Rossa (38.), 2:1 Tobias Dachselt (43., Strafstoßtor), 3:1 Rossa (55.), 4:1 Tristan Ribbe (87.). Zuschauer: 51. Stahl-Coach Matthias Stock warnte seine Schützlinge vor dem Spiel vor den Zernitzer Flügelflitzern. "Und dann sind die ersten beiden Gegentore quasi Kopien", ärgerte sich Stock, "ein langer Ball über die linke Seite, eine Eingabe, Tor. Ein simpler Spielzug, aber total effektiv". Der ZSV stellte die Weichen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase auf Sieg, auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Wittstocker brachte den Gastgeber nicht aus dem Konzept. "Wir haben den Gegner stets beschäftigt und den Plan von vorne bis hinten gut umgesetzt. Es wurde eigentlich nie brenzlig, der Sieg ist absolut verdient", resümierte Zernitz-Trainer Alexander Jarius. Stock bestätigte: "Wir haben es nicht geschafft, Chancen zu kreieren. Zernitz hat das sehr gut verteidigt."

Keine Tore in Wusterhausen – Kyritz siegt gegen Weisen

Blau-Weiß Wusterhausen – SV 90 Fehrbellin 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 65. Eine torlose Punkteteilung der besseren Art sahen die Zuschauer im Seestadion. "Wir haben den Ball gut laufen lassen, Wusterhausen war mit den schnellen Leuten aber gefährlich bei Kontermöglichkeiten", erklärt Volkmar Rechenberg. Der Fehrbelliner Trainer sah einen Bruch im Spiel seiner Elf, als Hannes Katzenski mit einer Achillessehnenverletzung nach 24 Minuten vom Platz musste. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in welchem die Hausherren nach der Pause einen Tick aktiver waren. "Wir treffen momentan aber nicht das Tor, müssen dort konzentrierter werden", sagte Blau-Weiß-Coach Andreas Nucklies, der das Remis als "gerecht" empfand.

Rot-Weiß Kyritz – Eiche 05 Weisen 2:1 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Chester Kandziora (25., 69., Strafstoß), 2:1 Jonas Steiner (71., Strafstoß). Zuschauer: 79. Drittes Spiel, dritter Sieg: Die Kyritzer um Trainer Mario Schneider feierten auch gegen den Landesklassen-Absteiger aus der Prignitz drei Punkte. "Es war ein umkämpftes Spiel zwischen den Strafräumen, viele Toraktionen gab es nicht", erklärte Schneider, der spielerisch und taktisch einen sehr ordentlichen Kreisoberliga-Kick sah. Zwei Elfmeter und ein direkt verwandelter Freistoß aus 18 Metern entschieden die Begegnung. "Es hätte auch ein 0:0 der besseren Sorte sein können, aber wir hatten das Glück auf unserer Seite", sagte der RWK-Coach. Eiche-Trainer Steffen Stolz vermisst die nötige Körperlichkeit in seiner Truppe: "Mit Schönspielerei gewinnt man kein Spiel in der Kreisoberliga. Wir haken das Thema Aufstieg erstmal ab und wollen versuchen, mehr Kampf und Leidenschaft ins Team zu bekommen."

2:0 siegt Blumenthal/Grabow – Pankow mit Kantersieg

Blumenthal/Grabow – BSV Zaatzke 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Tom Haber (31.), 2:0 René Steinhauer (82.). Zuschauer: 120. Das Derby war auch gleichzeitig das Kreisoberliga-Spitzenduell. "Es hielt aber nicht, was es versprach", fand Grabow-Coach Ralf Lengert, "da habe ich schon fußballerisch bessere Duelle zwischen uns und Zaatzke gesehen, es war nicht hochklassig. Aber den Sieg nehmen wir natürlich gerne mit". Mit der Laufbereitschaft seiner Schützlinge war Lengert nicht einverstanden, "außerdem hat der Gegner sehr diszipliniert und gut verteidigt, Zaatzke hat das wirklich ordentlich gemacht". Umso bitterer sei es für Gäste-Coach Bastian Klakow gewesen, dass die beiden entscheidenden Gegentore aus individuellen Fehlern resultierten: "Das hat Grabow konsequent ausgenutzt. Es war ein enges Derby, ziemlich ausgeglichen und von Zweikämpfen geprägt. Ein Remis wäre für uns drin gewesen." Stattdessen thronen die Gastgeber vom Rohrteich weiterhin an der Spitze – mit vier Siegen aus vier Begegnungen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Pankower SV – Union Neuruppin II 6:1 (2:1). Tore: 1:0 Noah Hahlweg (12.), 2:0 Dominic Hartmann (32., Strafstoß), 2:1 Christian Gropp (41.), 3:1 Hahlweg (53.), 4:1 Ludwig Krüger (57.), 5:1 Hahlweg (60.), 6:1 Krüger (69.). Zuschauer: 42. Beim Kreismeister ist der Knoten geplatzt, endlich gab es für den PSV den ersten Sieg. "Wir haben uns mit einem seriösen Auftritt belohnt und den überfälligen Dreier eingefahren. Während wir in der Vorwoche noch schlampig vor dem Tor agierten, wurden die Angriffe diesmal größtenteils konsequent zu Ende gespielt", freute sich Sebastian Schulz aus dem Trainerteam. Die Gildenhaller konnten zu Beginn noch gegenhalten, ein überragend aufgelegter Noah Hahlweg war bei den Groß Pankowern aber einfach nicht zu stoppen. "Wir haben unseren Stiefel im zweiten Durchgang runtergespielt und konnten die Moral des Gegners mit dem Doppelschlag brechen", sagte Schulz.

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen