Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Handball Landesliga Nord

Griechisch-Römisch auf Perleberger Platte

Im Landesliga-Derby gewinnt Blau-Weiß Perleberg gegen den HC Pritzwalk mit 34:27 (18:10) am dritten Spieltag.

Im Landesliga-Derby gewinnt Blau-Weiß Perleberg gegen den HC Pritzwalk mit 34:27 (18:10) am dritten Spieltag.

Perleberg. Handball-Landesliga Nord Männer: Blau-Weiß Perleberg – HC Pritzwalk 34:27 (18:10). Wieder wurde es nichts mit einem Sieg gegen die dominanten Perleberger im Prignitzderby der Handball-Landesliga für den HC Pritzwalk. Obwohl die Mannschaft von HCP-Trainer Sebastian Wienke durchaus das Zeug dazu gehabt hätte, diesmal in der Rolandhalle einen Erfolg einzufahren. "Wir haben gut gekämpft und eine gute zweite Halbzeit gespielt", so Wienke. Aber da war noch die erste Hälfte, in der sich seine Spieler mehr mit Schiedsrichterentscheidungen befasst hatten als mit dem eigentlichen Spiel. Was Blau-Weiß natürlich zusätzlich zur guten Spielanlage in die Karten spielte. "Wir haben dominiert und unsere Spielzüge schön schnell ausgespielt. Eigentlich so, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagt Mirko Helmdach, Spielführer der Perleberger, der mit Knieproblemen und mit der bissigen Prignitzer Bewachung zu kämpfen hatte. So blieb seine ansonsten meistens zweistellige Torausbeute diesmal auf sieben beschränkt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der HC Pritzwalk ging gleich mit dem ersten Angriff in Führung, konnte auch bis zur 12. Minute gut mithalten. Aber ab dem Spielstand von 5:5 zogen die Gastgeber davon. Mit einem Halbzeitstand von 18:10 ging es in die Kabine. Tatsächlich verließen schon einige HCP-Fans mit den Worten „das wird nichts mehr“ die Halle. Die verpassten dann allerdings einen spannenden Wandel im Spiel. Gut sieben Minuten nach dem Seitenwechsel brachen die Perleberger ein, die Wienke Truppe traf ab dem 25:13 sechsmal in Folge und kam so bis auf sechs Tore heran. Leidenschaftlich kämpften die Pritzwalker um jeden Ball, zuweilen mutete der Kampf Mann gegen Mann wie griechisch-römisches Ringen, „aber Mann, das ist eben Handball“, verteidigte Wienke die robuste Spielweise seines Teams, die fast zum Erfolg geführt hätte. Auch bedingt durch eine super Torwartleistung von Christian Käpernick, der Mirko Helmdach immer wieder vor Probleme stellte. „Er hat wirklich eine gute Leistung abgerufen“, lobte Helmdach den Pritzwalker, nicht ohne auf die Leistung seines eigenen Keepers Nils-Rüdiger Gottschalk hinzuweisen, der letztlich auch den Sieg sicherte.

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken