Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Held der Woche

Eintracht-Stürmer Elias Wroblewski startet von Null auf Hundert

Elias Wroblewski vom SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen ist der „Held der Woche“ in KW19.

Elias Wroblewski vom SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen ist der „Held der Woche“ in KW19.

Zeuthen. Manchmal braucht es gerade in außergewöhnlichen Situationen die notwendige Portion Unbekümmertheit, um erfolgreich zu sein. Der 20-jährige Lars Ricken konnte im Champions-League-Finale 1997 ein Lied davon singen, als er gerade zehn Sekunden nach seiner Einwechslung per Lupfer zum Dortmunder 3:1 traf.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bei Elias Wroblewski war es am Samstag nicht das Endspiel der Königsklasse und auch nicht der allerste Ballkontakt. Der Auftritt des 18-Jährigen bei seinem Debüt im Männerbereich hatte es dennoch in sich. Denn beim 3:0 der 1. Mannschaft des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen gegen den FV Preussen Eberswalde in der Brandenburgliga war es der junge Angreifer, der den Torreigen für seine Farben eröffnete. „Ich habe mich einfach nur gefreut“, beschreibt Wroblewski das Gefühl nach seinem Treffer in der 19. Minute, als er einen langen Ball perfekt mitnahm und mit viel Übersicht ins Eck einschob – von Null auf Hundert.

Druck? „Nur den, den ich mir selbst gemacht habe“

Dass er Tore schießen kann, weiß man beim SC Eintracht, doch bislang kannte man diese Qualitäten eben nur aus dem Nachwuchsbereich. Wroblewski läuft eigentlich noch für die A-Junioren auf. Doch weil bei der abstiegsbedrohten erste Mannschaft Personalnot herrschte, wurde das Talent kurzerhand befördert. Lukas Müller, der nicht nur Spieler des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, sondern gleichzeitig auch Trainer der A-Jugend ist, hatte Wroblewski einfach mitgenommen. Der Jungspund zahlte das Vertrauen mit einem Tor und einer guten Leistung zurück.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Die Spieler haben mir gesagt, dass ich keine Fehler machen kann. Ich hatte also keinen Druck – außer den, den ich mir selbst gemacht habe“, so Wroblewski, der sich besonders über seinen Treffer freute, weil der SC Eintracht noch immer jeden Zähler für den Klassenerhalt braucht. Durch den zweiten Sieg in Serie steht die man mittlerweile bei 22 Punkten und damit sechs Zähler vor dem FC Eisenhüttenstadt auf dem Abstiegsplatz. Und wie geht es nun weiter für den Schüler des Friedrich Wilhelm Gymnasiums?

„Es hat großen Spaß gemacht bei der Ersten mitzuspielen. Mir wurde schon gesagt, dass ich vielleicht auch in den kommenden Partien aushelfen soll“, so Wroblewski. Ob es in der kommenden Saison dann schon hoch in den Männerbereich geht, kann er aktuell noch nicht einschätzen. Schließlich ist er noch eine weitere Spielzeit in der A-Jugend spielberechtigt. Andererseits: Lars Ricken war noch keine 17, als er zu den Profis ging, geschadet hat es ihm nicht.

Von Ronald Tenbusch

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.