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Fußball-Landesklasse West

Hinz-Nachfolger gefunden: Pritzwalker FHV präsentiert neuen Cheftrainer

Marco Urner ist der neue Mann an der FHV-Seitenlinie.

Marco Urner ist der neue Mann an der FHV-Seitenlinie.

Pritzwalk. Das ging fix: Der Pritzwalker FHV ist auf der Suche nach einem neuen Trainer schnell fündig geworden. Nicht einmal eine Woche, nachdem der Landesklasse-West-Vertreter seinen bisherigen Chefcoach Markus Hinz nach fast drei Jahren freigestellt hat, konnte der Nachfolger präsentiert werden. Marco Urner ist ab sofort für die Kicker aus der Dömnitzstadt verantwortlich. Das bestätigten sowohl der Vereinsvorsitzende Karsten Rohde als auch Urner selbst der MAZ auf Nachfrage. „Marco hat zunächst zwei Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag geleitet. Wir hatten vor der endgültigen Entscheidung ausgemacht, dass sich die Mannschaft und der neue Trainer näher kennenlernen und herausfinden, ob es passt. Niemand von den Spielern hat sich gegen Marco Urner ausgesprochen“, erklärte Rohde.

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Damit ist Urner nach etwa fünf Monaten Pause zurück auf der Trainerbühne. Viele Jahre coachte der 50-Jährige den Zernitzer SV in der Fußball-Kreisoberliga. Im Frühjahr, zu Beginn der zweiten Saisonhälfte, trennten sich jedoch die Wege, weil es, was die sportlichen Ziele anbelangte, Differenzen zwischen Vereinsführung und dem Coach gab. Marco Urner, welcher vor wenigen Monaten die Trainer-B-Lizenz absolvierte, wollte gerne auf Landesebene aktiv sein, der ZSV selbst im Falle einer möglichen Meisterschaft eher nicht. Nun hat Marco Urner den Sprung in die Landesklasse geschafft – und die Lust auf die neue Aufgabe ist riesig: „Aber nicht nur, weil es eine Herausforderung auf Landesebene ist. Ich sehe auch sehr großes Potenzial in der Mannschaft, außerdem ist sie entwicklungsfähig. Wir wollen uns aus der unteren Tabellenregion verabschieden.“

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Als Fußballer, der beim 1. FC Magdeburg ausgebildet wurde und an der Seite des „Weltklasse-Linksaußen“ (O-Ton Urner) Martin Hoffmann trainierte, mochte der neue FHV-Coach das ansehnliche und technisch hochwertige Spiel. „In meiner Philosophie finden sich spielerisch Aspekte, ich möchte Fußball spielen lassen und bin kein Freund von langen Bällen. Letztlich sind wir aber auch im Ergebnissport unterwegs, daran werden wir gemessen“, weiß der frühere Mittelfeldmann, der nach seiner Zeit in Magdeburg für Stahl Brandenburg, Optik Rathenow in der damals drittklassigen Regionalliga und Schwarz-Rot Neustadt (Oberliga und Verbandsliga) kickte, ehe er die Trainer-Laufbahn einschlug. Die Neustädter Reserve coachte er einige Jahre, zudem mit Peter Oberschmidt die erste Mannschaft aus der Pferdestadt. Zuletzt formte er aus dem Zernitzer SV eine Spitzenmannschaft in der höchsten Kreisspielklasse.

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Liga-Debüt am Sonnabend bei Eintracht Falkensee

Nun gilt seine volle Aufmerksamkeit dem Pritzwalker FHV. „Ich habe mir die Mannschaft beim Pokalspiel in Grabow angesehen“, berichtet Urner, „das war natürlich nicht der Maßstab. Aber auch dort muss man erstmal 8:1 gewinnen“. Jan Eßmann und Tony Schulz sind zwei Akteure, die in seiner Elf vorangehen müssen: „Das sind gestandene Spieler, die für die Landesklasse ein überdurchschnittliches Niveau haben. Sie müssen die Mannschaft führen.“ Am heutigen Sonnabendnachmittag steht Urner erstmals in einem Pflichtspiel für den FHV an der Seitenlinie. Ab 15 Uhr sind die Pritzwalker zu Gast bei Eintracht Falkensee – mit einem eher dezimierten Kader: „Ein paar Spieler fehlen aus den unterschiedlichsten Gründen. Dennoch werden wir dort nicht chancenlos sein, gemeinsam mit dem Team werde ich mir eine Taktik überlegen und gehe dann auch davon aus, Zählbares mitzubringen. Ich bin optimistisch.“

Seine Heimpremiere in der Dinnebier-Arena erlebt Marco Urner als neuer FHV-Trainer am 17. September. Gegner an der Dömnitz ist dann der ESV Lok Potsdam.

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