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Handball-Verbandsliga Süd

HSG: Klassiker in den eigenen vier Wänden

Premiere: Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II wird erstmals in der Handball- Verbandsliga antreten.

Premiere: Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II wird erstmals in der Handball- Verbandsliga antreten.

Ahrensdorf. Den Ablaufplan hat Max Settgast im Kopf. Natürlich, manch ein Klassiker der Trainingsgestaltung findet sich im dreitägigen Programm wieder: Ein Testspiel und ein Mannschaftsabend gehören zu den sportlichen Tagesordnungspunkten, wenn am Wochenende in der heimischen Sporthalle an der Form für die kommende Saison gearbeitet wird. „Athletische und handballspezifische Inhalte werden natürlich nicht zu kurz kommen. Ziel des dreitägigen Trainingslagers ist aber in erster Linie das Teambuilding“, sagt der Trainer der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II, die in der kommenden Saison nach dem Aufstieg in der Verbandsliga starten wird und in die Staffel Süd eingruppiert worden ist.

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Erstmals in der Vereinsgeschichte hat ein Männer-Reserveteam den Sprung in die zweithöchste Landesspielklasse geschafft. Nun läuft der Countdown und laufen die Vorbereitungen. „Wir starten am Freitag in unser Trainingslager mit einem Trainingsspiel gegen die zweite Mannschaft des BFC Preussen Berlin. Am Sonnabend und Sonntag trainieren wir dann parallel zu unserer zweiten Frauen-Mannschaft in unserer Halle“, berichtet Settgast, der am Wochenende sozusagen zum Hometrainer beim Camp in den eigenen vier Wänden wird. „Teilweise werden wir auch Trainingseinheiten gemeinsam mit den Frauen durchführen. Für Sonnabend ist ein gemeinsamer Mannschaftsabend geplant. Das stärkt den Zusammenhalt innerhalb unseres Vereins weiter.“

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Saisonstart in Lübben beim HC Spreewald II

Ab 4. September, wenn die HSG-Reserve mit einer Auswärtspartie beim HC Spreewald II in Lübben (Start: 13.30 Uhr) in die neue Saison startet, soll dann für den Klassenerhalt gepunktet werden – nach dem Aufstieg, der erst nach einem Zweikampf mit Motor Babelsberg und einer Zitterpartie am grünen Tisch gesichert war: Am Ende schafften beide Teams mit einer Sondergenehmigung den Sprung nach oben. Der langjährige Rivale SV Motor startet nun in der Verbandsliga-Nordstaffel. „Die Jungs haben sich den Aufstieg in jedem Fall verdient“, sagt Vorstandsmitglied Matthias Janek, „da sie ja schon mehrere Jahre in der Landesliga oben mitgespielt haben. Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren auch stark verjüngt und die Breite an Spielern haben wir im Verein, um zwei Mannschaften so weit oben im Landesspielbetrieb zu haben.“

In einem Zweikampf mit dem SV Motor lagen am Ende der vergangenen Saison der Rivale aus der Landeshauptstadt und Ahrensdorf/Schenkenhorst II punktgleich an der Spitze, beide Teams hatten sich vom Rest des Feldes abgesetzt. Der Vorsprung zum nächsten Verfolger, der Handball-Spiel-Vereinigung Müncheberg/Buckow, war auf sechs Zähler angewachsen.

Neu im Kader der „Zweiten“ sind Martin Schiller und Dave Skuddis

In der kommenden Saison dürfte es einen gründlichen Perspektivwechsel geben – statt des Kampfes um die Tabellenspitze steht für Settgast und seine Co-Trainer Markus Schult und Axel Schönfeld vermutlich der Kampf um den Ligaverbleib im Fokus. „Als Aufsteiger ist unser primäres Ziel zuerst einmal der Klassenerhalt. Wir sind gespannt auf die Liga, heiß auf jedes Spiel und wollen auch jedes Spiel gewinnen“, sagt der Coach. „Perspektivisch streben wir das Mittelfeld an.“ Neu im Kader der „Zweiten“ sind Martin Schiller und Dave Skuddis, die aus der ersten Mannschaft in die Reserve wechseln.

Zu den Konkurrenten in der Südstaffel gehören auch viele Mannschaften aus dem Landkreis Teltow-Fläming (siehe Infokasten). Beim Trainingslager soll nun auch nach der bisher schwierigen Vorbereitungsphase Versäumtes aufgeholt werden. „Aufgrund vieler Urlaube lief das bisher etwas holpriger, als das es üblicherweise der Fall ist“, berichtet Trainer Settgast. „Hinzu kommen leider auch Verletzungssorgen bei einigen Spielern, wo wir jedoch hoffen, dass diese im Laufe der Saison zur Mannschaft zurückkehren. Wir werden uns jetzt noch einmal intensiver auf unser Spielsystem fokussieren, um dann hoffentlich mit maximalen Erfolgschancen in unsere erste Saison in der Verbandsliga Süd zu starten.“

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