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Judo

Max Griepentrog überzeugt bei Meisterschaften in Berlin

Max Griepentrog (l.) und sein Trainer Marian Lorenz.

Max Griepentrog (l.) und sein Trainer Marian Lorenz.

Königs Wusterhausen. „Nein, eine professionelle Karriere als Judoka strebe ich nicht an, ich betreibe diesen Sport nur aus Spaß an der Freude“, erzählt Max Griepentrog vom JV Königs Wusterhausen/Zernsdorf. Dabei ist der 14-jährige Schüler der Wildauer Ludwig-Witthöft-Oberschule (9. Klasse) in seiner Sportart auf einem richtig gutem Weg, denn bei den Nordostdeutschen Meisterschaften in der Berliner Merlitzhalle, konnte er in der Altersklasse U15 (bis 66kg) einen hervorragenden dritten Platz belegen. Erst vor wenigen Wochen erreichte er die selbe Platzierung bei den Landesmeisterschaften.

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Kampf um den dritten Platz dauerte sieben Minuten

„Ich freue mich sehr, dass nach der harten Coronazeit Sportler wie Max aus unserem Verein bei Wettkämpfen vorne mit dabei sind und auch sehr motiviert beim Training agieren“, sagt sein Trainer Marian Lorenz, der zwei richtig spannende Kämpfe seines Schützlings in der Hauptstadt erlebte. „Ich musste gegen zwei wirklich harte Gegner antreten. Im ersten Kampf machte ich einen kleinen Fehler, sodass ich mich knapp geschlagen geben musste. Dafür machte ich es im folgenden Duell so richtig spannend, den nach einem Remis nach der vorgegebenen Kampfzeit von drei Minuten gingen wir beide in die Verlängerung“, berichtet Griepentrog. Sein Trainer fügt noch hinzu: „In der Golden Score Zeit besiegte Max seinen Kontrahenten nach sieben Minuten mit einem Tani Otoshi – Talfallzugwurf – total verdient.“

Lorenz kann sich auch noch ganz gut daran erinnern, wie sein Schützling seine ersten Schritte im Judoverein unternahm. „Max fing bei mir im Alter von vier Jahren beim Kindersport an. Über die Anfängergruppe entwickelte er sich bei Jeremy Huth, Klaus-Dieter Mielich und mir über die Jahre kontinuierlich weiter, sodass er in seiner noch jungen Kariere schon einige Erfolge verzeichnen konnte“, berichtet der JV-Trainer.

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Pokale und Medaillen türmen sich im Kinderzimmer

„Das stimmt“, fügt Griepentrog hinzu, „in meinem Zimmer türmen sich so langsam die Pokale und Medaillen. Jedoch muss ich sagen, dass die beiden dritten Plätze bei den Landes- und Nordostdeutschen Meisterschaften meine bislang größten Erfolge waren. Ich würde mich natürlich freuen, wenn noch einige dazu kommen würden, gehe die Sache aber ganz entspannt an, weil ich auch auf meine Leistungen in der Schule achten muss. Diese gehen vor, da ich mein Geld später nicht mit dem Judosport verdienen kann.“

Aus diesem Grund lehnt er es derzeit noch ab, auf die Sportschule nach Potsdam zu wechseln, auf der sein Talent noch besser gefördert werden würde. Dafür weiß Griepentrog jetzt schon ganz genau, was er später einmal werden möchte. „Ich könnte mir ganz gut vorstellen, einen Handwerksberuf zu erlernen. Bereits im kommenden Jahr absolviere ich ein Praktikum bei einem Heizungsinstallateur, auf das ich mich jetzt schon sehr freue, denn ich mag das Herumschrauben an irgendwelchen Dingen.“

Zweites Hobby ist Kraftraining

Neben dem Judosport liebt er es noch, seine Muskeln zusammen mit seinem Freund Willi Genz zu stählern. „Er hat sich einen kleinen Kraftraum zuhause eingerichtet, in dem wir gemeinsam trainieren. Gerade im Judosport ist es wichtig, auch ein paar Muskeln zu besitzen, sonst kannst du deine Gegner nicht werfen. Das ist nämlich ein wirklich cooles Gefühl, wenn man seinen Kontrahenten mit einem schönen Wurf auf die Matte legt.“

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