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2. Frauen-Bundesliga

Kleiner Klassiker in Liga zwei: Saisonstart für Reserve von Turbine Potsdam

Zurück in Liga zwei: Nach dem Triumph über den Hamburger SV im Aufstiegsfinale kickt die Reserve von Turbine Potsdam wieder in der 2. Bundesliga.

Zurück in Liga zwei: Nach dem Triumph über den Hamburger SV im Aufstiegsfinale kickt die Reserve von Turbine Potsdam wieder in der 2. Bundesliga.

Potsdam. Die Generalprobe gegen Landesligist Grün-Weiss Brieselang war für die Zweitliga-Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam II eine Pflichtaufgabe. Laura Lindner, Thea Westphal und Natalie Enderle trafen am Mittwochabend für den Aufsteiger und Rückkehrer um Trainer-Urgestein Thomas Kandler, während Sandra Wiegand, die einst selbst für die Turbine-Reserve in der 2. Liga auflief, für den Brieselanger Ehrentreffer sorgte.

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Ungleich schwerer wird die Aufgabe für Kandlers Elf am Sonntag (28. August) um 11 Uhr im heimischen Sportforum Waldstadt, wenn das Team die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt zum Ligastart empfängt. Duelle zwischen Potsdam und Frankfurt haben im deutsche Frauenfußball ja Tradition, es ist sozusagen ein „kleiner Klassiker“ – und der Vorjahresfünfte für den Zweitliga-Nord-Meister von 2014 und 2012 gleich ein Gradmesser.

Es zählt nur der Klassenerhalt

„Wir brauchen uns nichts vormachen: Für uns zählt nur, dass wir die Klasse halten. Alles andere erscheint mir unrealistisch“, schätzte Kandler während der Vorbereitung ein. Denn der beispiellose Umbruch in der ersten Garde, ging auch an Turbines Reserve nicht spurlos vorbei. Pauline Deutsch und Alisa Grincenco, Stützen der Aufstiegsmannschaft, rückten in den Bundesliga-Kader auf. Antonia Haase hat den Club Richtung VfL Wolfsburg verlassen. „Das werden wir schon merken“, sagte Kandler mit Blick auf die Abgänge. Aber in seinen 17 Jahren als Turbines Reservecoach hat er schon so einige Veränderungen erlebt. „Wir kennen das ja nicht anders“, stellte er nüchtern fest. Immerhin kam zuletzt mehr Klarheit in Kandlers Kaderpuzzle. Vorangehen soll weiter Laura Lindner, die auch Kapitänin bleibt.

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"Sehr wichtig" sei die direkte Rückkehr in deutsche Unterhaus gewesen, fand Thomas Kandler, "um unseren jungen Spielerinnen eine Plattform zu bieten, sich sportlich weiterzuentwickeln". Schließlich sei das Gefälle zwischen 2. Liga und Regionalliga schon sehr groß. Auch Nathalie Bretschneider oder Amelie Woelki sind schon länger im Team und sollen Führungsrollen übernehmen. Verstärkt hat man sich vor allem aus dem Nachwuchsbereich. "Wir haben keine gestandene Spielerin geholt", bemerkte Kandler.

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