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Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming

FSV Admira 2016 erzwingt den Showdown

Linus Thiedemann (r.) vom SV Siethen freut sich über seinen Führungstreffer, den er am Sonntag im Auswärtsspiel bei der SG Schulzendorf bereits nach 120 Sekunden erzielte.

Linus Thiedemann (r.) vom SV Siethen freut sich über seinen Führungstreffer, den er am Sonntag im Auswärtsspiel bei der SG Schulzendorf bereits nach 120 Sekunden erzielte.

Königs Wusterhausen. Am vorletzten Spieltag der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming hatte Tabellenführer Blau-Weiß Dahlewitz spielfrei. Verfolger FSV Admira 2016 konnte sein Spiel nach einem 0:1-Rückstand gegen den Ruhlsdorfer BC noch gewinnen. Deshalb kommt es am kommenden Sonntag zum Endspiel um die Kreismeisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse Ost zwischen diesen beiden Teams.

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AUFSTIEGSRUNDE

Grün-Weiß Großbeeren – SV Rangsdorf 4:2 (2:2). "Ich denke, es war lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe zweier Teams, die mit erheblichen Besetzungsproblemen zu kämpfen hatten. Nach unseren letzten beiden Toren ist die Gegenwehr der Gäste gänzlich erloschen, sodass wir sogar noch zu weiteren Chancen kamen, diese aber ungenutzt ließen", sagte Coach Ronald Schäfer, der in seinem letzten Heimspiel als Grün-Weiß-Coach auch von seiner Mannschaft und dem Vereinsvorstand gebührend verabschiedet wurde.

„Bis zum 2:2 waren wir, trotz ausgedünntem Kader, mindestens gleichwertig, dann haben zwei individuelle Fehler innerhalb kurzer Zeit die Partie entschieden“, erkannte Gästetrainer Michael Weiß. Für seine Mannschaft bestritt Thilo Kasubke nach 20 Jahren seine letzte Partie. „Es war mir heute ein Ehre, ihn noch einmal Erste spielen zu lassen und ihm nach 72 Minuten mit seinem verdienten Applaus zu verabschieden.“

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Vor 34 Zuschauern erzielten Daniel Leander Schier (11.), Linus Belitz (24., 67.) und Florian Schielke (64.) die Tore, für den SVR waren Toni Romano Krajewski (4) und Manuel Domnik (39.) erfolgreich.

FSV Admira 2016 – Ruhlsdorfer BC 3:1 (0:1). Der Verfolger von Spitzenreiter Blau-Weiß Dahlewitz lag durch einen Treffer von Thomas Valentin nach einer halben Stunde vor 71 Zuschauern mit 0:1 hinten. Nach dem Seitenwechsel sorgten Nick Ebert (60., 79.) und Nils Grothe (86.) doch noch für einen Heimerfolg des Tabellenzweiten.

„Ich muss meiner Truppe einen riesen Respekt zollen, die das Match nach dem Rückstand noch drehte. Es war kein super schönes Spiel von uns. Jetzt freuen wir uns jedenfalls auf das Endspiel am kommenden Sonntag gegen Dahlewitz um die Meisterschaft. Wir benötigen einen Sieg, Blau-Weiß reicht ein Remis“, so Admira-Coach Stefan Eggert.

HSV Fortuna – Ludwigsfelder FC II 1:3 (1:1). Gerd Milde brachte den gastgebenden HSV vor 25 Zuschauern in Minute zwölf mit 1:0 in Führung. 60 Sekunden vor der Halbzeitpause gelang Kevin Köhler der 1:1-Ausgleich. Im zweiten Durchgang erhöhte Christian Mewes mit einem Doppelpack auf 3:1 (50./Strafstoß; 53.).

„Wir haben aktuell einfach zu wenig Konstanz im Kader und die Luft ist einfach raus. Das Spiel hätte auch 3:3 ausgehen können, aber bei 39 Grad war am Ende körperlich nicht mehr drin. Mehr zu fordern wäre heute unverantwortlich gewesen“, wusste HSV-Coach Christian Voigt.

BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow II – Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 7:2 (1:0). "In der ersten Halbzeit haben wir leider unsere Chancen liegen gelassen. Das haben wir nach dem Wechsel dann deutlich besser gemacht - leider aber auch zwei Elfer nicht genutzt. Ein großer Dank an die ganze Mannschaft, die bei der Hitze noch einmal alles geben und verdient gewonnen hat", lobte BSC-Trainer Ronny Gehrke sein Team nach dem Kantersieg gegen Eintracht II.

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Die BSC-Tore erzielten vor 25 Zuschauern Fabian Ihlow (14.), Niclas Tinkl (48., 75.), Marcel Niehoff (68.), Jannis Buhlert (79.) und Michell Steinbuch (84., 90.). Für die Gäste waren Tomislav Kresovic (77.) und Marvin Soost (86.) erfolgreich.

ABSTIEGSRUNDE

MSV Zossen II – Zellendorfer SV 0:2 (0:1). Bastian Biebermann erzielte nach zwölf Spielminuten vor 35 Zuschauern das 1:0 der Gäste. Domenik Richter erhöhte kurz vor dem Schlusspfiff auf 2:0 (86.).

„Es war heute eine Mischung aus Kampfspiel und einem gemütlichen Sommerkick. Vielen Dank an Coach Sebastian Wilde, der nach dem Weggang von Arne Schmidt die Truppe übernahm und mit ihr den Klassenerhalt schaffte„, so MSV-Co-Trainer David Heners.

„Bei uns lief im ersten Abschnitt nicht allzu viel zusammen. Auch nach dem Wechsel sind wir schwer in die Begegnung reingekommen, haben aber defensiv sicher agiert. Unterm Strich war unser Sieg jedoch verdient“, erklärte Oliver Brückner, der Co-Trainer des Zellendorfer SV. Er äußerte sich kritisch zum Modus der Abstiegsrunde. „Dieser war eine absolute Katastrophe, da wir bei einer anderen Regelung ansonsten ziemlich weit vorne gelandet wären.“

Blau-Weiß Schenkendorf – SV Waßmannsdorf 4:0 (2:0). Für den klaren Heimsieg der Blau-Weißen sorgten mit ihren Toren vor 19 Zuschauern Noah-Luiz Remus (16.), Odi Rashdan (28.), Calvin Heinz (47.) und Niklas Emtmann (62.).

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„Wir haben heute richtig gut agiert, hinten top gestanden und vorne die Chancen gut genutzt. Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, da wir noch drei Aluminiumtreffer hatten. Nur in der letzten Viertelstunde hatten die Gäste noch ein paar Möglichkeiten zu verzeichnen, ansonsten hatten wir sie gut im Griff“, sagte Robert Krummrey, der den verhinderten Chefcoach Enrico Jachan an der Seitenlinie vertrat.

SG Schulzendorf – SV Siethen 1:4 (0:4). Bereits nach 120 Sekunden erzielte Linus Thiedemann vor 49 Zuschauern die Gästeführung, die Cedric Zierdt (27., 35.) und Florian Klotz (45.) bis zur Pause auf 4:0 ausbauten. Fünf Minuten vor dem Spielende gelang Vincent Maikath wenigstens noch der Ehrentreffer für den Absteiger.

„Ich war sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, die sich bei diesen warmen Temperaturen nicht hängen ließ und zeigte, dass sie die Begegnung in Schulzendorf unbedingt gewinnen wollte“, sagte SVS-Trainer Karsten Galli.

SV Schönefeld – SV Teupitz/Groß Köris 3:5 (1:1). "Wir sind gut in die Partie reingekommen, waren aber bei den drei Gegentoren etwas zu nachlässig. Am Ende hat mein Team eine tolle Moral gezeigt und sich mit drei Punkten belohnte. Es war ein schönes Abschiedsgeschenk meiner Jungs in meinem vorläufigen letzten Spiel als ihr Trainer", sagte Christian Stiehl nach der Partie.

Die fünf Treffer für sein Team markierten Tobias Just (45., 78.), Sebastian Rödiger (90, 90+1) und Lennard Oestreicher (90+3). Für Schönefeld waren Selim Grzmehle (33., 52.) sowie Niklas Riechert (87.) die Torschützen.

Von Oliver Schwandt

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