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Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming

Klassenerhalt rückt für SG Schulzendorf in weite Ferne

Jimmy Nix (r.), der das 2:0 für den MSV Zossen II erzielte, im Kopfballduell mit Paul Eder von der SG Schulzendorf.

Jimmy Nix (r.), der das 2:0 für den MSV Zossen II erzielte, im Kopfballduell mit Paul Eder von der SG Schulzendorf.

Königs Wusterhausen. Keine größere Überraschungen gab es am fünften Spieltag der Aufstiegsrunde in der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming zu verzeichnen, denn Spitzenreiter SV Blau-Dahlewitz und Verfolger FSV Admira 2016 erledigten ihre Hausaufgaben und fuhren weitere drei Punkte im Kampf um die Meisterschaft ein. Dafür gab es in der Abstiegsrunde eine faustdicke Überraschung, denn das Tabellenschlusslicht Zellendorfer SV konnte seinen ersten Saisonsieg verbuchen.

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AUFSTIEGSRUNDE

Ludwigsfelder FC II – SV Blau-Weiß Dahlewitz 0:7 (0:4). "Wir haben eine tolle Reaktion auf das Remis letzte Woche beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II gezeigt. Die Jungs sind stark aufgetreten und haben sich für eine geschlossene Mannschaftsleistung belohnt. Lob muss ich dem gesamten Team aussprechen", freute sich Coach Nicolas Höft über den so wichtigen Erfolg im Kampf um die Meisterschaft.

Bereits in Hälfte ein brachten Lukas Knochel (13.), Marcel Blume (30., 45.+1) und Fabian Szkoda (38.) die Gäste vor 77 Zuschauern mit 4:0 in Führung. Nach dem Wechsel trugen sich erneut Blume (60.) und Szokoda (80.) sowie Malte Kriegsmann (82.) in die Torschützenliste ein.

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SV Rangsdorf – Ruhlsdorfer BC 2:0 (2:0). "Für einen erfolgsbesessenen Typen, wie ich einer bin, war das Ergebnis heute, ehrlich gesagt, eher zweitrangig, denn der heutige Kader wurde aus vielen Mannschaften unseres Vereins aufgefüllt. Es ist für mich eine große Freude, für den SVR arbeiten zu dürfen", sagte Trainer Michael Weiß. "Der Sieg an sich geht in dieser Höhe völlig in Ordnung. Das Einzige, was ich den Jungs vorwerfen könnte: Sie haben einfach nicht den Sack zugemacht und im zweiten Durchgang teilweise die Kontrolle im Spiel verloren."

Die Treffer für die Hausherren markierten vor 50 Zuschauern Manuel Domnik (36.) und Julian Paschke (38.) bereits in Durchgang eins.

BSC Preußen 07 II – HSV Fortuna 4:0 (1:0). Nach 22 Minuten traf Felix Berndt vor 49 Zuschauern zur 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Jamil Harithi (70.), Felix Berndt (83.) und Jannis Buhlert (88.) auf 4:0.

„Heute haben wir endlich einmal unser Spiel umgesetzt. In der ersten Halbzeit war die Begegnung noch ausgeglichen. Im zweiten Durchgang hat die Mannschaft das gezeigt, was sie spielen wollte, und dementsprechend das Match auch völlig verdient gewonnen“, lobte BSC-Coach Ronny Gehrke seine Elf. FSV Admira 2016 – SV Grün-Weiß Großbeeren 3:2 (1:1). Vincent Böttcher (14.) brachte Großbeeren vor 94 Zuschauern in Führung, noch vor der Pause gelang Nick Ebert das 1:1 (36.). Admira zog durch Marvin Preuß (63./Strafstoß) und Andreas Briesemeister (86.) auf 3:1 davon. In der Nachspielzeit verkürzte Fabian Goldhahn auf 2:3 (90.+4).

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„Es war ein sehr intensives Spiel, in dem es in beide Richtungen rauf und runter ging. Großbeeren war der erwartet schwere Gegner, der auch nicht ganz unverdient in Führung ging. Nach dem Rückstand sind wir besser reingekommen und haben im zweiten Abschnitt nicht mehr viel zugelassen. Wir haben es nur verpasst, den Sack eher zuzumachen“, konstatierte Admira-Trainer Stefan Eggert.

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„Meine sehr junge Mannschaft hat dem Favoriten wirklich alles abgerungen. Es war eine tolle Leistung meines Teams, das sich für diesen sehr starken Auftritt beim FSV Admira leider nicht belohnte“, ärgerte sich Eggerts Gegenüber Ronald Schäfer.

ABSTIEGSRUNDE

SG Schulzendorf – MSV Zossen II 1:2 (0:0). Nach einer torlosen ersten Hälfte gingen die Gäste durch einen verwandelten Foulstrafstoß von Steven Knape mit 1:0 vor 70 Zuschauern in Führung (80.). Sechs Minuten später erhöhte Jimmy Nix auf 2:0, das 1:2 durch Hans-Greiner Baer kam zu spät (90.+4).

Trotz dieser Niederlage glaubt SGS-Trainer Tobias Kober weiterhin noch an den Klassenerhalt. „Wir werden versuchen, in den letzten drei Spielen jeweils dreifach zu punkten. Was am Ende dabei herausspringt, werden wir sehen.“ Richtig gute Laune hatte nach dem Match MSV-Trainer Sebastian Wilde. „Dieser Sieg im Sechs-Punkte-Spiel war für uns enorm wichtig. Wir sind zwar rechnerisch noch nicht durch, können aber die kommenden Partien etwas entspannter angehen. Gute Besserung von uns an die beiden verletzten Spieler der Schulzendorfer“, sagte er.

SV Schönefeld – SC Blau-Weiß Schenkendorf 2:2 (2:0). Keinen Sieger sahen die 30 Zuschauer, obwohl die Hausherren zur Pause durch die beiden Strafstoßtore von Dennis Meng mit 2:0 vorne lagen (42., 45.). Die Gäste fanden jedoch nach dem Seitenwechsel deutlich besser in die Begegnung und verkürzten durch Odi Rashdan auf 1:2 (70.). Als alle schon mit dem längst fälligen Schlusspfiff rechneten, schlug Schenkendorf noch einmal zu. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Robert Steffens der viel umjubelte 2:2-Ausgleichstreffer.

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SV Siethen – SV Waßmannsdorf 2:1 (2:0). "Wir müssen viel früher den Sack zu machen, um Ruhe in der Begegnung zu haben. Waßmansdorf hatte 15 starke Minuten in der Mitte der ersten Halbzeit. Da hätte das Spiel mit einem Tor vielleicht eine andere Wendung nehmen können. So war es dann ein hochverdienter Heimsieg, weil wir vor allem spielerisch die bessere Mannschaft waren", schätzte SVS-Trainer Karsten Galli die 90 Minuten zuvor ein.

Vor 55 Zuschauern dauerte es 16 Minuten, ehe Linus Thiedemann den ersten Treffer für die Gastgeber erzielte. Exakt 16 Minuten nach dem Führungstor erhöhte Tony Lentz auf 2:0. Mehr als das 1:2 durch Can Kurtisevic (74.) gelang dem SV Waßmannsdorf nicht mehr.

Zellendorfer SV – SV Teupitz/Groß Köris 3:1 (1:0). "Natürlich sind wir happy über unseren ersten Saisonsieg. Es war ein mega intensives Spiel, in dem mein Team endlich einmal die sich bietenden Chancen resolut nutzte. Das ist uns ja in vielen Partien zuvor nicht so wirklich gelungen. Ein dickes Lob an meine Truppe, die sich den Erfolg verdiente und von der ersten bis zur letzten Minute dafür auch alles gegeben hat", lobte ZSV-Trainer Sven Hannemann seine Mannschaft und fügt noch hinzu: "Kompliment an Schiedsrichter Andreas Hellblau und seine beiden Assistenten Silvio Redlich und Johannes Krüger für eine wirklich tolle Leistung." Brian Hildebrandt markierte vor 70 Zuschauern den Führungstreffer für das Ligaschlusslicht (18.). Im zweiten Durchgang erhöhten Marco Niemeyer (63.) und Johannes Krüger (70.) auf 3:0. Für etwas Ergebniskosmetik sorgte Christoph Schuffenhauer mit einem verwandelten Strafstoß sechs Minuten vor dem Schlusspfiff.

Von Oliver Schwandt

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