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Sportlerwahl

KSB Dahme-Spreewald zeichnet Sportler des Jahres aus

Alle ausgezeichneten Sportler, Mannschaften und Schulen beim gemeinsamen Erinnerungsbild an die Festveranstaltung in der Finanzhochschule.

Alle ausgezeichneten Sportler, Mannschaften und Schulen beim gemeinsamen Erinnerungsbild an die Festveranstaltung in der Finanzhochschule.

Königs Wusterhausen. „Ich wusste im Vorfeld überhaupt nicht, wie das Programm der Sportlerehrung aussehen wird. Aber was dann meine Kollegen gemeinsam alles so auf die Beine gestellt haben, war doch sehr bemerkenswert“, sagte Norman Grätz, der seit dem 1. April der Geschäftsführer des Kreissportbundes Dahme-Spreewald ist und für den es zugleich die erste Auszeichnungsveranstaltung von Sportlern in seinem neuen Job war. Zuvor war der 35-Jährige seit 2012 bei der Basketballabteilung der WSG’81 KW als Manager aktiv.

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Der KSB Dahme-Spreewald, der die Dachorganisation von 179 ansässigen Sportvereinen mit 20 659 Mitgliedern ist, lud am Donnerstagabend in die Königs Wusterhausener Finanzhochschule ein, um die Sportler und die sportlichsten Schulen des vergangenen Jahres zu ehren. Dabei ist es Sportjugendkoordinator Daniel Gensigk zusammen mit seinen fleißigen Helfern sehr eindrucksvoll gelungen, eine abwechslungsreiche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, in einer Form, die es so bei den bisherigen Sportlerehrungen bis jetzt noch nicht gegeben hatte.

Vor den jeweiligen Auszeichnungen wurden die Nominierten in kleinen Videofilmen vorgestellt, in denen den Gästen auch die einzelnen Sportarten etwas näher gebracht wurden. Zwischen den einzelnen Ehrungen zeigte Ballartist Corvin Berndt aus Nordenham, der sein Können auch schon im Aktuellen Sportstudio vor den Augen vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Mark Webber und Ex-Bayern-Profi Hasan „Brazzo“ Salihamidžic demonstrieren durfte, was man so alles mit dem runden Leder anstellen kann.

Mit besonders viel Applaus wurden zudem die vier Tänzer des TSC Arriba Motzen bedacht, die eine kleine Auswahl ihrer einstudierten Choreographien in einer 20-minütigen Show präsentierten.

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„In dieser Kategorie gab es aber gleich zwei erste Plätze zu verzeichnen“

„Es war ein sehr kurzweiliges Programm, das sehr vielfältig und abwechslungsreich war“, lobte Hans Zippan die Veranstaltung. Besonders glücklich war der ehemalige Radrennfahrer, als sein Enkel Nicolas für seine sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr im Trikot des RSV 93 KW zum Sportler des Jahres gewählt wurde. In dieser Kategorie gab es aber gleich zwei erste Plätze zu verzeichnen, denn auch Leichtathlet Patrick Klebon von der WSG’81 KW konnte sich über den kleinen Glaspokal für den Sportler des Jahres freuen.

Beide waren jedenfalls von ihrer Platzierung sehr überrascht. „Ich hätte niemals damit gerechnet, Erster zu werden“, gab sich Radsportler Nicolas Zippan nach seiner Ehrung recht bescheiden, „aber diese Auszeichnung ist für mich Ansporn genug, auch in den kommenden Jahren gute sportliche Leistungen abzurufen.“

„Ich habe mich echt gefreut, als ich die Einladung zur Sportlerwahl im Briefkasten hatte“

Der 42-jährige Klebon hätte ebenfalls nicht gedacht, am Ende auf dem ersten Platz zu landen. „Ich habe mich schon sehr darüber gefreut, aber eher geglaubt, dass jüngere Athleten diesen Titel gewinnen würden.“ Dritter bei den Sportlern wurde Jim Barthel vom Judoverein KW/Zernsdorf, der froh war, überhaupt nominiert worden zu sein: „Ich habe mich echt gefreut, als ich die Einladung zur Sportlerwahl im Briefkasten hatte. Es war echt cool, dass ich als Judoka diese Auszeichnung bekommen habe, da KW ja nicht gerade als Judohochburg bekannt ist.“

Ein zusätzliches Geschenk bekam Kunstradfahrerin Lucy Zug vom SV Grün-Weiß Märkisch Buchholz überreicht, die an ihrem elften Geburtstag erst ein Happy-Birthday-Ständchen von den Anwesenden gesungen bekam, um anschließend den Silbernen Pokal bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres entgegenzunehmen. „Ich bin mit meinem Platz sehr zufrieden", freute sich Zug über ihren zweiten Rang, „jetzt will ich auch gleich bei der zweiten Pokalrunde in Schulzendorf an die guten Auftritte aus der vergangenen Saison anknüpfen.“

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Von Oliver Schwandt

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