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Fußball-Landespokal Brandenburg

Der eine will, der andere muss: RSV Eintracht empfängt Energie Cottbus

Axel Borgmann (M.) gastiert mit Energie Cottbus nach 2019 zum zweiten Mal zu einem Landespokalspiel beim RSV Eintracht 1949 um Alexander Möhl (r.) und Yannic Heinze.

Axel Borgmann (M.) gastiert mit Energie Cottbus nach 2019 zum zweiten Mal zu einem Landespokalspiel beim RSV Eintracht 1949 um Alexander Möhl (r.) und Yannic Heinze.

Stahnsdorf. Der FC Energie Cottbus gilt neben dem SV Babelsberg 03 vor jeder Auslosung im Fußball-Landespokal als der Wunschgegner der anderen Teilnehmer. Die beiden Regionalliga-Nordost-Vertreter sind in Brandenburg die größten Zugpferde, mit jeweils zehn Erfolgen im märkischen Cup-Wettbewerb die Rekordpokalsieger und sorgen in der Regel für stimmungsvolle Kulissen.

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Direkt in der zweiten Runde, die am Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Sportplatz Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) ausgetragen wird, hätte Patrick Hinze aber sicherlich noch auf den ehemaligen Bundesligisten aus der Lausitz verzichten können. Der Trainer des Regionalen Sportvereins (RSV) Eintracht 1949 und seine Schützlinge bekommen es jetzt aber zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren frühzeitig mit dem FC Energie zu tun.

Tabellenplatz 13 in der Oberliga Nord

„Solche Partien sind im Vorfeld immer mit viel Aufwand verbunden, aber auch die Belohnung für alle Spieler und Ehrenamtler, die sich hier mit viel Herzblut Jahr für Jahr engagieren“, sagt der 36 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber, der als Siebtklässler selbst ein Jahr die Sportschule in Cottbus besuchte.

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„Das war noch zu Zweitligazeiten. Da hat man schon mitbekommen, welche Bedeutung der Verein für die Region hat. Dass der Club eigentlich nicht in die Regionalliga gehört, ist klar“, sagt der RSV-Coach, der mit seinem Team nach einem mäßigen Start in die Oberliga-Nord-Saison auf Tabellenplatz 13 liegt und in den kommenden Wochen vorrangig die nötigen Punkte sammeln will, um sich von der Abstiegsregion fernzuhalten.

1325 Zuschauer beim letzten Aufeinandertreffen

„Im Pokal geht es darum, alles in die Waagschale zu werfen. Je länger die Null bei uns steht, desto schwerer wird es für den Gegner. Eines ist aber klar: Wir wollen, Cottbus muss eine Runde weiter kommen“, erklärt Hinze vor dem anstehenden Spiel gegen den Titelverteidiger um Coach Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, gegen den er wieder zahlreichen jungen Spielern – wie dem erst vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordenen Paul Gollos – eine Chance geben wird. Im Achtelfinale vor knapp drei Jahren, als der RSV als Brandenburgliga-Aufsteiger auf Cottbus als Drittliga-Absteiger traf, bot man vor 1325 Zuschauern einen packenden Pokalfight und musste sich am Ende nur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

„Ich habe in den vergangenen Tagen schon ein paar Bilder von damals in unsere Mannschafts-Chat-Gruppe geschickt“, berichtet Hinze, dass er bei seinen Spielern die Erinnerungen an den damaligen Tag noch einmal auffrischen wollte. „Zuletzt in der Liga haben wir mit 113 abgespulten Kilometern eine der besten Laufleistungen der letzten Jahre hingelegt. Daran müssen wir am Sonnabend anknüpfen, die richtige Einstellung an den Tag legen und von der ersten Minute an marschieren.“

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Während bei Cottbus nur noch wenige Akteure von damals im Kader stehen, dürften beim RSV fünf, sechs Kicker in der Anfangsformation stehen, die es den Cottbusern seinerzeit bereits ziemlich schwer machten und unter anderem mit zwei aus ihrer Sicht zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen haderten. „Wir hoffen wieder auf 1000 Zuschauer und freuen uns auf einen spielerisch richtig guten Gegner“, sagt Hinze, der trotz einiger personeller Ausfälle wie gewohnt Feuer und Flamme ist – natürlich, wenn es gegen einen Wunschgegner aus dem Lostopf geht. In welcher Runde auch immer.

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