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Fußball Landesklasse Ost

FSV Luckenwalde II verteidigt die Tabellenführung

Peer Heinze ist mit aktuell 18 Treffern der Toptorjäger des FSV 63 Luckenwalde II in der Landesklasse Ost.

Peer Heinze ist mit aktuell 18 Treffern der Toptorjäger des FSV 63 Luckenwalde II in der Landesklasse Ost.

Luckenwalde. "Nach dem schweren Fauxpas in unserer Aufstellung beim Markendorf-Spiel hat die Mannschaft eine echt gute Reaktion gezeigt", erklärte Rainer Stock, der Trainer der Luckenwalder Landesklassefußballer. Seine Elf gewann am Sonnabend auswärts bei der SG Wiesenau mit 4:1 (2:1) und verteidigte die Spitzenreiterposition in der Staffel Ost.

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Durch den Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs im Gipfeltreffen mit Blau-Weiss Markendorf in der Vorwoche droht den Luckenwalder Landesklassefußballern ein Punkteabzug. Der Kampf um den Aufstieg bleibt damit im Saisonendspurt aus Sicht der FSV-Reservisten unfreiwillig spannend.

Vom drohenden Punkteabzug bleiben Luckenwalder unbeeindruckt

Vom erwarteten Abzug der drei Punkte aus dem Topspiel, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Konto ihres unmittelbaren Verfolgers landen werden, ließen sich die Luckenwalder am Sonnabend vor 67 Zuschauern in Wiesenau nicht beeindrucken. Mit einem Doppelschlag in der Anfangsphase legten sie den Grundstein für ihren Auswärtssieg. Denys Repetylo nach langem Einwurf und Peer Heinze, der nach Balleroberung mit einem Pass in die Tiefe bedient wurde, erzielten innerhalb weniger Sekunden in der offiziell siebten Spielminute eine 2:0-Führung für die Gäste.

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Ihre gute Ausgangsposition gaben die Luckenwalder am Sonnabendnachmittag jedoch schnell wieder aus der Hand. Nach Foul von Jon-Pepe Aurich, der dafür die Gelbe Karte sah, versenkten die Hausherren den Freistoß durch Michael Thiele (10.) sehr sehenswert und unhaltbar für FSV-Schlussmann Robert Petereit im Winkel.

Nach Gegentor verlieren Luckenwalder kurzzeitig die Linie

In der Folge verloren die Gäste ihre Linie. Sie hatten einige Probleme mit der körperbetonten Spielweise der Hausherren, diskutierten über Schiedsrichterentscheidungen und beschäftigten sich fast ausschließlich nur noch mit sich selbst. „Wir haben uns selbst aus dem Spiel genommen“, monierte FSV-Coach Stock, „der Halbzeitpfiff tat uns deshalb gut.“

Mit Beginn des zweiten Durchgangs meldeten sich die Luckenwalder zurück. Schnelles Spiel in die Spitze und das Nutzen der Räume zeichnete sie in dieser Phase des Spiels aus. Robin Spreitzer (52.) erhöhte auf 3:1. Ein weiterer Luckenwalder Treffer fand kurz darauf wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Die Gäste hatten Wiesenau im Griff. In der Schlussphase erzielte der eingewechselte Philipp Helf (87.) das vierte Luckenwalder Tor.

FSV-Trainer Rainer Stock stolz auf Reaktion der Mannschaft

„Ein hochverdienter Sieg“, schätzte Stock ein, „wir als Trainerteam sind nach unserem schwerwiegenden Fehler im Markendorf-Spiel sehr stolz auf die Reaktion unserer Mannschaft. Dreimal müssen wir jetzt noch die Arschbacken zusammenkneifen.“

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Von Frank Neßler

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