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NOFV Oberliga Süd

Ludwigsfelder FC: Knappe Niederlage in Bischofswerda

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Der Ludwigsfelder FC sucht in dieser Saison noch den Weg in die Erfolgsspur in der NOFV-Oberliga Süd.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Der Ludwigsfelder FC sucht in dieser Saison noch den Weg in die Erfolgsspur in der NOFV-Oberliga Süd.

Bischofswerda. Der Ludwigsfelder FC hat in der Fußball-Oberliga Süd am zweiten Spieltag eine 0:1 (0:0)-Auswärtsniederlage beim Bischofswerdaer FV 08 hinnehmen müssen. Das Tor des Tages für das Team aus dem Freistaat Sachsen erzielte Bruno Schiemann in der 68. Spielminute. „Wir hätten natürlich gerne mindestens einen Punkt mit nach Hause genommen“, sagte Ludwigsfeldes Trainer Aaron Müller nach der Partie am Sonnabendnachmittag, „aber wenn man die bisher vier Halbzeiten in dieser Spielzeit betrachtet, dann war die zweite Hälfte in Bischofswerda von der Leistung unsere beste und zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.“

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Beim BFV 08 resümierte man: „Start nach Maß für unseren Oberligakader. Nach dem Auswärtssieg am ersten Spieltag beim SV 1890 Westerhausen konnten unsere Jungs auch das Heimspiel gegen den Ludwigsfelder FC für sich entscheiden“, hieß es auf der Facebookseite des Vereins. „Am Ende der 93 Spielminuten stand ein verdienter, aber gerade in der Schlussphase hart erkämpfter 1:0-Erfolg auf der Anzeigetafel.“ Bischofswerdas Trainer Frank Rietschel gab anschließend zu Protokoll: „Ich bin mega stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Sieg verdient nach Hause gefahren.“

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Trotz der Steigerung im zweiten Durchgang: Der LFC steht nach zwei Niederlagen gegen den ambitionierten ehemaligen Regionalligist aus Bautzen (1:3 zu Hause) und Bischofswerda ohne Punktgewinn im Tabellenkeller. Der FV 08, der zwei Spielzeiten unter dem Namen Betriebs-Sport-Gemeinschaft „Fortschritt“ in der DDR-Oberliga absolviert hatte (1986/87 und 89/90), liegt mit der Bilanz von 9:0 Toren und sechs Punkten an der Spitze (Achtung: Halle kann theoretisch noch vorbeiziehen). Beim ersten Duell beider Clubs überhaupt – in der Rubrik Historie des Internetportals fussball.de war bisher kein Vergleich verzeichnet – versuchten beide Teams zunächst, ihren Rhythmus zu finden.

„Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Mannschaften um die Spielkontrolle bemüht waren, es aber keiner Mannschaft gelungen ist“, urteilt Müller, „Bischofswerda war einen Tick besser, hat es aber auch nicht geschafft, sich Torchancen zu erarbeiten. Wir haben defensiv gut gestanden, so dass es in der ersten Hälfte nur über Standardsituationen zu Torszenen kam, von denen der FV 08 etwas mehr hatte. Wir haben das aber gut verteidigt.“ Die Konsequenz: Nach dem torlosen ersten Durchgang hatte es in der Volksbank Arena vor 204 Zuschauern 0:0-unentschieden gestanden. Nach dem Seitenwechsel sollte dann eine Steigerung des Teams aus der Dahme-Fläming-Region folgen.

Kapitän Christopher Lemke zurück in der Startelf

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht, haben mehr Ballkontrolle bekommen und sind immer näher an unser gewohntes Spiel gekommen“, resümierte Trainer Müller, „sind dann aber durch eine Unachtsamkeit, die der Gegner nutzen konnte, in Rückstand geraten. Wenig später hatte Bischofswerda noch eine Großchance zum 2:0, aber unser Torhüter Lucas Lindner hat sehr gut pariert.“ In der Folgezeit kam auch der Ludwigsfelder FC zu einigen guten Tormöglichkeiten, schaffte es aber nicht mehr, den Ausgleich erzielen. „Wir wurden aber mit zunehmender Spielzeit gefährlicher. Wir müssen weiter an den entscheidenden Details arbeiten und torgefährlicher werden“, forderte Aaron Müller, „den Schwung mitnehmen und dann in der nächsten Woche gegen den VfL Halle daran anknüpfen.“

LFC-Kapitän Christopher Lemke, der nach einer Sperre beim ersten Auswärtsspiel der Saison 2022/23 in die Startelf zurückgekehrt war, sagte: „Insgesamt ist es sehr bitter für uns. Mit ein wenig mehr Konsequenz wäre durchaus mehr möglich gewesen. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir lassen uns von der Niederlage nicht aus der Bahn bringen und arbeiten weiter intensiv in den kommenden Wochen.“

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