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45-jähriges Bestehen

SV Siethen: Volks- und Vereinsfest bei der Turbine-Tournee

Prominenter Besuch beim Vereinsjubiläum: Anlässlich des 45-jährigen Bestehens trat Fußball-Kreisoberligist SV Siethen (blaue Trikots) am Sonnabend gegen den 1. FFC Turbine Potsdam an.

Prominenter Besuch beim Vereinsjubiläum: Anlässlich des 45-jährigen Bestehens trat Fußball-Kreisoberligist SV Siethen (blaue Trikots) am Sonnabend gegen den 1. FFC Turbine Potsdam an.

Siethen. Zunächst gellte der Schlusspfiff über den Sportplatz, dann schwappte Jubel über den Rasen an der Ebereschenallee und dann ließ Klaus-Werner Kahle keinen Zweifel daran, dass man bei der Zusammenstellung der Gästeliste vollkommen richtig gelegen hatte. „Es war genau so, wie wir uns das erhofft haben. Das wir mit 4:3 gegen Turbine Potsdam gewonnen haben, ist schön, aber das Ergebnis war am Ende gar nicht wichtig“, sagte der Ehrenpräsident des SV Siethen, „sondern dass es eine gelungene Veranstaltung war und wir Werbung für unseren Verein betrieben haben. Es war ein tolles, faires Spiel. Auch bei Turbine war man sehr zufrieden mit der Organisation.“

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Beim Freundschaftsspiel gegen den Frauenfußball-Bundesligisten aus Potsdam anlässlich des 45-jährigen Vereinsjubiläums hatten für den Kreisoberligisten Tony Lentz, Florian Kase und Cedric Ziert (2) getroffen. Die Tore für Turbine erzielten Doppeltorschützin Amber Barrett sowie Noa Selimhodzic. „In den Spielen gegen Männerteams geht es in erster Linie darum, dass wir uns körperliche Robustheit holen“, sagte Trainer Sebastian Middeke. Mehr als 400 Zuschauer hatte das Geschlechterduell mit dem früheren Champions-League-Sieger angelockt, eine Mischung aus Fußball-, Volks- und Vereinsfest, bei dem es für Kinder ein buntes Rahmenprogramm gab. Die körperlichen Nachteile, die Männerteams kicken in einer anderen Gewichtsklasse, kompensierte das Frauenteam durch gute Technik und eine gute taktische Ausbildung.

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„Die kurzen schnellen Bewegungen der Turbine-Spielerinnen waren schon gut und auch die Abläufe haben gesessen, aber wir haben ordentlich dagegengehalten. Im Großen und Ganzen war ich zufrieden mit der Leistung“, sagte SVS-Coach Karsten Galli, „wir haben uns gut bewegt gegen einen Gegner, dem man angemerkt hat, dass er unter professionellen Bedingungen trainiert. Es war eine gute Vorbereitung für die nächste Partie in der Kreisoberliga.“

1. FFC Turbine gegen SG Töplitz, SG Saarmund und Babelsberg 03

Auf dem Sportplatz in Siethen hatte Turbine bei der diesjährigen Sommer-Tournee ein weiteres Gastspiel gegeben: In den vergangenen Wochen war der 1. Frauen-Fußball-Club durch die Region getourt und hatte gegen mehrere Männer- und Juniorenteams gekickt. In Töplitz (1. Kreisklasse Havelland) erkämpfte das Team ein 2:2, gegen die B-Junioren-Regionalliga-Vertretung des SV Babelsberg (0:4) und die SG Saarmund (1:7, Kreisoberliga Havelland) musste Turbine Niederlagen hinnehmen.

In der 45-jährigen Geschichte des SVS, die im Februar 1977 begonnen hatte – die Jubiläumsfeier war wegen der Corona-Pandemie in den Sommer verschoben worden, war es immer wieder zu interessanten Partien auf dem heimischen Sportplatz gekommen. Unter anderem war im Sommer 2009 die Nationalmannschaft der Schriftsteller gegen das Ü35-Team angetreten und siegte 3:2. 2012 empfing der SVS im Zuge des 35-jährigen Bestehens die Traditionsnationalmannschaft Tschechiens. Der SVS verlor mit 4:5 (2:0), die Tore für den Gastgeber erzielten Dennis Seidel, Julien Kerskes und zweimal Nicky Röll. Der Regionalligist VSG Altglienicke trat 2019 gegen den Ludwigsfelder FC bei einem Testspiel an (2:2). Einer der Gründe, weshalb Gegner gerne in Siethen kicken: Der gute Rasen. „Auch Turbine hat die Qualität unseres Platzes gelobt“, sagt Kahle, einer der Gründer des SVS.

Siethen spielt nun gegen den SV Waßmannsdorf

Turbine wird am 18. September mit einer Auswärtspartie bei Werder Bremen in die neue Bundesliga-Spielzeit starten, der SVS tritt am 4. September in der Dahme/Fläming-Liga in Waßmannsdorf an. Vielleicht wird der 1. FFC wieder einmal auf den Sportplatz an der Ebereschenallee kommen: „Ich habe mich nach der Partie noch mit dem Turbine-Trainer und dem Manager unterhalten“, sagt Kahle. „Sie haben gesagt, wir können uns gerne wieder mal melden, wenn ein Jubiläum ansteht, sie würden gerne wiederkommen.“

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