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Fußball-Landesklasse Ost

Aufstiegsfreude und Abschiedsschmerz beim FSV 63 Luckenwalde II

Mit Pokal, Medaillen und kräftiger Stimme: Luckenwalder Landesklassefußballer feiern Meisterschaft und Aufstieg.

Mit Pokal, Medaillen und kräftiger Stimme: Luckenwalder Landesklassefußballer feiern Meisterschaft und Aufstieg.

Luckenwalde. Geschafft: Die Luckenwalder Landesklassefußballer haben ihr Saisonziel erreicht. Sie sicherten am Sonnabendnachmittag im letzten Spiel der Meisterschaftsrunde 2021/22 mit einem 9:1 (4:0)-Kantersieg im Derby gegen Viktoria Jüterbog den ersten Tabellenplatz in der Ost-Staffel und sind damit nach sieben Jahren wieder zurück in der Landesliga.

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Robin Spreitzer besonders in Torlaune

Die Geschichte des Torfestivals ist schnell erzählt: Robin Spreitzer (6. Minute) besorgte die frühe Führung der in allen Belangen überlegenen Gastgeber vor 185 Zuschauern. Es folgte etwas Leerlauf auf dem Sportplatz am Baruther Tor, bevor Edgar Budde (26.) sehenswert nachlegte. Er versenkte den Ball mit einem strammen 30-Meter-Schuss im Jüterboger Tor. Peer Heinze (36.) erhöhte zunächst per Foulelfmeter auf 3:0 und erzielte den 4:0-Pausenstand (42.). Nicht nur diese Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden, sondern auch das Fernduell im Kampf um die Meisterschaft verlief aus Luckenwalder Sicht in die richtige Richtung. Ihr Verfolger, Blau-Weiß Markendorf, lag beim SV Woltersdorf zur Pause mit 1:2 hinten.

Der Torhunger der FSV-Reservisten war noch nicht gestillt. Spreitzer (50., 53., 65.) erhöhte mit einem Hattrick auf 7:0. Anschließend kamen die Jüterboger durch Christian Kaiser (73.) zum Ehrentreffer. Die letzten beiden Treffer erzielte Denys Repetylo (80., 81.) per Doppelschlag.

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Luckenwalder Abschiedsgeschenk für Jüterbogs Trainer Totsche

Das Derby als vorläufig letztes Spiel sowohl für Aufsteiger Luckenwalde als auch für die abgestiegenen Jüterboger in der Fußball-Landesklasse hatte zahlreiche emotionale Momente parat. Schon vor der Partie überreichten die Gastgeber ein Abschiedsgeschenk an Viktoria-Trainer Rigo Totsche. Der hatte schon vor Wochen seinen Rückzug ins Private angekündigt.

Jüterbogs Trainer Rigo Totsche.

Jüterbogs Trainer Rigo Totsche.

„Ein ganz großes Kompliment für diese Geste an die Luckenwalder“, freute sich der Jüterboger Coach, „damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.“ Sportlich verteilte seine Mannschaft am Sonnabend die Geschenke. „Es war zu spüren, dass die Luckenwalder dieses Spiel gewinnen mussten und auch wollten. Schade, dass wir so hoch verloren haben, aber wir hatten ihnen nichts entgegenzusetzen“, erklärte Totsche.

Sein Luckenwalder Amtskollege Rainer Stock bedauerte in der Stunde des eigenen Triumphes den Abstieg der Jüterboger Fußballer. „Viktoria hatte es heute noch einmal sehr schwer gegen uns, weil wir gewinnen mussten“, so der FSV-Coach, „ich möchte jedoch betonen, dass wir ihnen nach dem Abstieg für einen sportlichen Neuanfang alles Gute wünschen. Jüterbog hat eine tolle Fußballtradition.“

Partie steht im Zeichen des Abschieds

Bei den Luckenwaldern standen am Sonnabend die Zeichen ebenfalls auf Abschied. Neben Trainer Stock, der in der neuen Saison Assistent von FSV-Chefcoach Michael Braune in der Regionalliga-Mannschaft des Vereins wird, absolvierte Dennis Riedel sein letztes Spiel im Betreuerstab der FSV-Reserve. Ihre aktive Fußballer-Laufbahn beenden zudem Patrick Bergemann, Gustav Middendorf sowie die Brüder Daniel und Sebastian Krenz.

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Sebastian und Daniel Krenz (FSV 63 Luckenwalde II)

Sebastian und Daniel Krenz (FSV 63 Luckenwalde II)

„Der Trainer ist in solchen Momenten nicht wichtig“, erklärte Stock, „sondern die, die auf dem Platz stehen, haben die Meisterschaft geholt. Spieler wie Daniel und Sebastian Krenz haben großen Anteil an der positiven Entwicklung der Mannschaft. Sie haben über viele Jahre hinweg, auch wenn es mal schwierig war, die Fahne der zweiten FSV-Vertretung hochgehalten und dieses Team immer im Herzen getragen.“

Von Frank Neßler

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