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Leichtathletik

Motivation kehrt bei Luckenwalder Leichtathleten zurück

Die Kila-Kids der LLG Luckenwalde hatten viel Spaß beim Sprint anlässlich des vereinsinternen Bahnwettkampfes im Werner-Seelenbinder-Stadion.

Die Kila-Kids der LLG Luckenwalde hatten viel Spaß beim Sprint anlässlich des vereinsinternen Bahnwettkampfes im Werner-Seelenbinder-Stadion.

Luckenwalde. Die lange Zeit ausgefallenen Kreismeisterschaften in der Leichtathletik finden an diesem Wochenende endlich wieder statt. Im Ludwigsfelder Waldstadion gehen am Sonnabend Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Titeljagd. „In Anbetracht der langen Wettkampfpausen und zuletzt raren Angeboten wollen wir möglichst vielen unserer Schützlinge eine Gelegenheit geben, sich dort zu probieren“, sagt Trainer Siggi Slatosch von der Leichtathletik-Lauf-Gemeinschaft (LLG) Luckenwalde. Vor allem für viele der jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreisstadtvereins ist es die erste Titeljagd ihres Lebens.

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Mit Ideen gegen die Auswirkungen der Pandemie

Hinter der LLG Luckenwalde liegen recht schwere Corona-Jahre. Auch wenn sich die Trainerinnen und Trainer des Vereins so einiges einfallen ließen, um ihre Schützlinge aktiv und bei Laune zu halten, war es nicht leicht. „Die Kontakte fehlten allenthalben vom Vorstand bis hin zum kleinsten Aktiven“, bedauert Slatosch.

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Vor den Sommerferien gab es jedoch bereits erste Lichtblicke. Erstaunlich gut angenommen wurde der Luckenwalder Turmfestlauf. Bei den Kinder- und Jugendsportspielen des Landes setzte sich der positive Trend fort. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der LLG nahmen daran teil. Nach dem Ende der Sommerferien gab es jedoch einen Rückschlag. Der dritte Luckenwalder Bahnwettkampf drohte zu platzen. Es gab organisatorische Schwierigkeiten. Einige engagierte Vereinsmitglieder, wie die Familie Schön, machten jedoch aus der Not eine Tugend. Sie sorgten kurzerhand für ein kleines, aber erlebnisreiches Zeltlager im Seelenbinder-Stadion. Das wiederum mündete in einem internen Bahnwettkampf, an dem auch die Eltern der jungen Luckenwalder Leichtathleten mit viel Spaß teilnahmen.

Vor allen den älteren Jugendlichen fehlte die Motivation

„Wenn auch vor allem an den älteren LLG-Jugendlichen die Sport-Begeisterung, wie wohl in anderen Vereinen auch, noch etwas vorbeizuziehen scheint, steigt insgesamt die Motivation nun langsam wieder“, sagt Slatosch. So fuhren am vergangenen Wochenende gleich drei Kinder-Teams der LLG zu Landeswettkämpfen.

Die zehn- und elfjährigen Mädchen der LLG belegten trotz Fehlens einiger Talente unter elf Mannschaften bei den Landesmeisterschaften in Hohen Neuendorf den achten Platz. Der Beginn gestaltete sich schon gut, denn die beiden besten Werferinnen, Pia Rische und Helene Schneider (Bestleistung), warfen vielversprechend über die 30-Meter-Marke.

Im 50-Meter-Sprint sammelten Lina Hohn und Helene Schneider ordentlich Punkte. Im Weitsprung taten sich zwei der LLG-Talente etwas schwer, doch die dritte, Fatima Kujabi, blieb gleich zweimal über der Vier-Meter-Marke. Immerhin ergänzte hier die junge Lina Hohn mit einer weiteren ordentlichen Punktzahl für das Mädchenteam. Der 800-Meter-Lauf – zuletzt im Training doch etwas vernachlässigt – begann ebenfalls vielversprechend. Ella Münzer lief wie erwartet eine Zeit von unter drei Minuten. „Doch ausgerechnet die zuvor so gute Fatima Kujabi kämpfte in ihrem Lauf mit Magenschmerzen“, erzählt Slatosch. „Reservistin“ Greta Altermann sorgte jedoch noch für die beiden notwendigen Mannschaftspunkte.

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In der abschließenden 4x50-Meter-Staffel holte das neu zusammengestellte erste LLG-Quartett in der Besetzung Fatima Kujabi, Pia Rische, Friederike Mahr und Lina Hohn in 31,69 Sekunden mit gelungenen Wechseln eine gute Punktzahl. Symptomatisch auch die hervorragende Absicherung in der zweiten Staffel mit Greta Altermann, Ella Münzer, Helene Schneider und und Lora Klamt mit sicheren Wechseln. Sie sorgten mit großem Einsatz und Ehrgeiz für eine schöne Mannschaftsleistung der Luckenwalder Mädchen.

Viele Punkte bei Kila-Wettbewerb der jüngsten Leichtathleten

Tags darauf traten zwei ganz junge Mannschaften der LLG beim letzten Kila-Wettbewerb des Jahres im Land Brandenburg in Mellensee an. Darunter war erstmals ein Team, in dem nur Mädchen und Jungen unter acht Jahren starten dürfen. Am Ende platzten die jüngsten LLG-Kids vor Stolz, denn Charlotte Wiemann, Emilia Pikulla, Flinn Kettner, Jadele Abicht, Käthe Wollschläger, Leon Hipke und Maila Broscheit landeten auf Anhieb auf dem dritten Platz.

Etwas mehr Routine in der Kinderleichtathletik hatten schon die etwas Älteren der beiden Jahrgänge unter zehn Jahren. In Anbetracht der großen Konkurrenz von gleich 14 Teams durften auch sie Urkunden für einen guten sechsten Platz nach vielen kindgerechten Leichtathletikübungen wie Hindernisstaffel, Medizinballstoß, Heulerwurf, Fahrradreifen-Drehwurf und Team- Biathlon in Empfang nehmen. Für viele Punkte sorgten Carl Wiemann, Erwin Wollschläger, Felix Hoffmann, Frieda Dombrova, Frieda Ruthenberg, Jonas Lamprecht, Merle Altermann und Paula Rische.

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