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NOFV-Oberliga Nord

Lust auf mehr: MSV Neuruppin feiert klaren Auftaktsieg gegen Schwerin

Linksverteidiger Dimitrios Komnos (r.) sorgte auf seiner Außenbahn für mächtig Betrieb.

Linksverteidiger Dimitrios Komnos (r.) sorgte auf seiner Außenbahn für mächtig Betrieb.

Neuruppin. NOFV-Oberliga Nord, 1. Spieltag: MSV Neuruppin – FC Mecklenburg Schwerin 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Kevin Blumenthal (17.), 2:0 Leui Omar (47.), 3:0 Nikita Skliar (52.). Zuschauer: 177. MSV Neuruppin und Eröffnungsspiele – das passt. Im Vorjahr besiegten die Fontanestädter Victoria Seelow zum Auftakt mit 4:0, diesmal musste der FC Mecklenburg Schwerin dran glauben – wieder im Volksparkstadion, wieder an einem Freitagabend unter Flutlicht. Nach 90 Minuten stand ein 3:0 auf der Anzeigetafel.

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Nach einem großen Umbruch inklusive vieler Abgänge und etlichen neuen Gesichtern sowie einer insgesamt durchwachsenen Vorbereitung, zeigte das Team von Chefcoach Jan Kistenmacher, welcher im USA-Urlaub weilend von Co-Trainer Marc Flohr vertreten wurde, welch Qualität man im Sommer ins Ruppiner Land lotste. „Wir sind natürlich überglücklich, haben uns diesen Sieg auch in der Höhe absolut verdient“, sagte Marc Flohr nach dem ersten dreifachen Punktgewinn.

Kevin Blumenthal trifft zur Führung

Vom Anpfiff weg drückten die Hausherren – mit sechs Neuzugängen in der Startelf – auf das Gaspedal. Luei Omar setzte nach Flanke von Nikita Skliar mit seinem Kopfball ans Außennetz das erste Achtungszeichen, jubeln durfte der Gastgeber nach einer guten Viertelstunde. Die ständig in die eigene Defensive gedrängten Gäste aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns konnten das runde Leder nicht aus der Gefahrenzone befördern. Kevin Blumenthal stand goldrichtig und traf mit seinem abgefälschten Linksschuss in die Maschen – 1:0.

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Von der verdienten Führung beflügelt blieb der MSV zwar dran, ließ im Angriffsdrittel aber die letzte Konsequenz vermissen. Schweriner Offensivbemühungen blieben im ersten Durchgang Mangelware, der Distanzschuss von Mattis Kurow war noch das gefährlichste, was der FCM zu bieten hatte.

Luei Omar trifft zum Endstand

„Es war unser Ziel, sofort Druck zu machen – für den Aufwand war die 1:0-Führung eigentlich zu knapp. Ich habe die Jungs auch in der Kabine gefragt, ob sie das 90 Minuten durchhalten. Da habe ich in unsichere Gesichter geblickt“, verriet Flohr mit einem Schmunzeln.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes sorgte der MSV aber aus eigener Kraft dafür, dass die eigene Fahrlässigkeit im späteren Spielverlauf nicht bestraft werden konnte. Keine zwei Zeigerumdrehungen waren nach dem Seitenwechsel absolviert, da wurde bereits das Nervenkostüm beruhigt. Der auf der rechten Seite bärenstark verteidigende Henry Jose brachte den Ball aus dem Halbfeld in die Schweriner Gefahrenzone, wo Kapitän Marcus Lemke dem besser postierten Luei Omar überließ, welcher vor Gäste-Keeper Samuel Aphrem cool blieb – 2:0.

In Minute 52 brach erneut großer Jubel auf der Tribüne des Volksparkstadions aus: Das 3:0 durch Nikita Skliar, der einen Konter gegen weit aufgerückte Schweriner clever vollendete, war gleichbedeutend mit der Entscheidung. „Dann war es auch absolut in Ordnung, zu verwalten“, fand Flohr, „wir sind auch noch nicht am Ende der Vorbereitung, die Jungs werden konditionell noch zulegen“.

FCM-Trainer poltert gegen Team und Schiedsrichter

Möglichkeiten, das Resultat noch weiter nach oben zu schrauben, wurden anschließend folgerichtig weniger. Der dennoch nach vorne stets gefährliche MSV verwaltete den Vorsprung bis zum Abpfiff souverän, lediglich der eingewechselte Rafael da Silva Cruz hatte für die Gäste zehn Minuten vor Ultimo die Chance, mit einem Volleyschuss Ergebniskosmetik zu betreiben. Eine Großchance vereiteln musste Neu-Torwart Marek Große im Neuruppiner Gehäuse aber über die vollen 90 Minuten nicht. Es blieb beim 3:0 für den MSV Neuruppin, der die Momentaufnahme genießt.

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Stefan Lau, Trainer des FC Mecklenburg Schwerin, polterte dagegen: „Das war eindeutig zu wenig, der Sieg für Neuruppin geht absolut in Ordnung – trotz neun U23-Spielern in der Startelf will ich hier keine Ausreden suchen.“ Nicht einverstanden war Lau mit einigen Schiedsrichterentscheidungen von Referee David Dahlhaus. „Im ersten Durchgang war ein rotwürdiges Foul dabei, nach der Pause wurde in einer Szene gespuckt“, erkannte Lau.

MSV Neuruppin: Große – Komnos, van der Lubbe, Blumenthal (72. F. Riehl), Jose – Gramatik, A. Riehl – Skliar (59. Toprakli), Georgiev (72. Prüfer), Omar (81. Bryzhchuk) – Lemke.

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