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Fußball-Landespokal

Lemke leitet Wende ein: MSV Neuruppin schlägt Preussen Eberswalde

Traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich in Eberswalde: MSV-Kapitän Marcus Lemke.

Traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich in Eberswalde: MSV-Kapitän Marcus Lemke.

Eberswalde. Fußball-Landespokal Brandenburg, 2. Runde: Preussen Eberswalde – MSV Neuruppin 1:2 (1:0)Tore: 1:0 Ceif Ben-Abdallah (6.), 1:1 Marcus Lemke (52.), 1:2 Viktor Georgiev (78.). Gelb-Rote Karte: Hafez El-Ali (69., wiederholtes Foulspiel, Eberswalde). Zuschauer: 122. Der MSV Neuruppin hat nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit die Runde der letzten 16 im märkischen Pokalwettbewerb erreicht. Im Eberswalder Westend-Stadion siegten die Schützlinge von Trainer Jan Kistenmacher am Freitagabend unter Flutlicht letztlich verdient mit 2:1 (0:1). "Wir hatten zum Ende konditionelle Vorteile, hätten dort auch das dritte oder vierte Tor machen können", erklärte der MSV-Coach, der zunächst vom Tempo und Mut der Barnimer überrascht war.

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„Waren nicht mit 100 Prozent bei der Sache“

Seine Elf verschlief gegen den Brandenburgligisten die Anfangsphase, folgerichtig jubelte der Gastgeber nach einem Angriff über die linke Seite schon früh. „Wir waren nicht mit 100 Prozent bei der Sache, haben uns zu Beginn den Schneid abkaufen lassen und das Gegentor auch sehr schlecht verteidigt“, bemängelte Kistenmacher, der vor der Partie warnte: „Ich habe meinen Jungs ein paar überraschende Ergebnisse aus der 1. DFB-Pokalrunde vorgelesen – Köln und Hertha BSC hatten beispielsweise als Favorit beim Außenseiter verloren. Das war aber anscheinend nicht Warnung genug, oft fehlten der letzte Schritt und die letzte Konsequenz.“

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Erst nach Wiederanpfiff und taktischen Umstellungen zeigten die Fontanestädter ihr wahres Gesicht: Marcus Lemke nickte nach einem Eckball von Nikita Skliar in Minute 52 zum Ausgleich ein, eine Viertelstunde später agierten die Gäste gar in Überzahl, nachdem Preussen-Kicker Hafez El-Ali undiszipliniert zu Werke ging und die Ampelkarte sah. Die numerische Überlegenheit wusste der Tabellensiebte der Oberliga Nord zwölf Minuten vor Ultimo zu nutzen: Viktor Georgiev schloss einen gut vorgetragenen Angriff zum 2:1-Sieg ab. Den Eberswaldern fehlten in der Endphase die Körner, um eine Verlängerung herbeizuführen, der Oberligist brachte die Führung clever über die Zeit.

Freitagabend gegen Opik Rathenow

„Mit der Leistung nach dem Seitenwechsel bin ich einverstanden, dennoch muss die richtige Einstellung ab der ersten Sekunde passen. Im Pokal zählt im Endeffekt das Weiterkommen, das haben wir gemeistert. Wir sind froh, weiter dabei zu sein“, bilanzierte Jan Kistenmacher abschließend. Am Freitagabend (19 Uhr) empfängt der MSV Optik Rathenow und Trainer-Ikone Ingo Kahlisch zum Liga-Duell.

MSV Neuruppin: Tittel – Jose, Pitesa, Blumenthal (81. Junge), Skliar – Gramatik, Lemke – Omar (90.+2 Komnos), Bryzhchuk (90. Bloch) – Georgiev – Fikic

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