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Fußball-Testspiel

Nach Führung: Deutsch Wusterhausen wird von Miersdorf/Zeuthen überrollt

Justin Jakob (l.) traf dreifach für die Eintracht und wurde nur selten, so wie hier von Marco Stiller, bedrängt.

Justin Jakob (l.) traf dreifach für die Eintracht und wurde nur selten, so wie hier von Marco Stiller, bedrängt.

Deutsch Wusterhausen. SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen - SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 1:7 (1:0). Tore: 1:0 Kevin Lemke (40.), 1:1 Timo Westphal (46.), 1:2 Niklas Goslinowski (48.), 1:3 Justin Jakob (58.), 1:4 Westphal (63.), 1:5 Ingmar Thede-Rosenboldt (69.), 1:6, 1:7 Jakob (77.), (83.).

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Kreisoberligist Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen hatte am Dienstagabend den großen Fußballzirkus im Dorf. Landesligist SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen war vor 98 Zuschauern Gast am Triftweg und der Underdog zeigte insbesondere in der ersten Halbzeit eine wirklich ansprechende Leistung. Gegen den Brandenburgliga-Absteiger arbeitete Grün-Weiß eng am Mann und ging viele Wege, um das Spiel der Eintracht zu stören.

Mehr als zwei gute Abschlüsse von Niklas Goslinowski sprangen so für den Favoriten nicht heraus. Florian Zosel im Tor der Hausherren wehrte prima ab. Nach vorsichtiger Entlastung durch Chancen von Leon Seide und Dominik Engelage ging Grün-Weiß durch ein herrliches Freistoßtor von Kevin Lemke überraschend mit 1.0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause.

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Mit einem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt aber gewaltig. Timo Westphals Fernschuss und das 1:2 von Niklas Goslinowski stellten klar, dass die Eintracht jetzt ernst machen würde. So erhöhte Justin Jakob nach schöner Vorarbeit von Goslinowski auf 3:1. Die „Dotscher“ kamen nun kaum noch hinten raus und waren einfach nicht mehr so griffig, wie im ersten Abschnitt. Was kann man aber gegen Traumtore von Timo Westphal machen? Der starke Mittelfeldmann schlenzte das Leder aus zentraler Position unnachahmlich mit dem Außenspann ins lange Eck zum 4:1.

Lewandowski: „Die erste Hälfte war wirklich sehr gut“

Ingmar-Thede Rosenboldt und der starke Justin Jakob rissen weitere Löcher in die Abwehr der DWH-Mannen um Trainer Robert Lewandowski und schraubten mit ihren Treffern das Ergbnis noch standesgemäß auf 7:1 für den Favoriten aus der Landesliga Süd hoch. Darüber war der Coach der Hausherren nicht böse. „Die erste Hälfte war wirklich sehr gut. Wir haben der Eintracht fast nichts angeboten. So spielt man auch in der Kreisoberliga gegen das oberste Regal. Die beiden frühen Treffer nach der Pause waren sicherlich ärgerlich, aber der Favorit hat dann schon gezeigt, wo er denn im Ligaalltag Fußball spielt“, schätzte Lewandowski die Leistung seiner Elf ein.

Der immer noch merklich durch eine Verletzung gebeutelte Trainer der Eintracht lobte das Engagement von Grün-Weiß ebenfalls. „Sie haben das brutal effektiv gemacht und haben auch gute Kicker in ihren Reihen. Gift war für Deutsch Wusterhausen die Halbzeitpause. Wir entwickelten keinen Plan B, aber durch die beiden Tore zu Beginn der zweiten Hälfte, lösten sich die Ketten und wir konnten die Sache im Stile einer Mannschaft, die Landesliga spielen will, deutlich zu Ende bringen“, erklärte Simon Rösner.

Von Kevin Päplow

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