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NOFV Oberliga Süd

Ludwigsfelder FC: Auftakt gegen die „Spree-Budissen“

Beim Ludwigsfelder FC hofft man gegen Bautzen auf Torjubel – wie in der Vorbereitung gegen Tennis Borussia Berlin.

Beim Ludwigsfelder FC hofft man gegen Bautzen auf Torjubel – wie in der Vorbereitung gegen Tennis Borussia Berlin.

Ludwigsfelde. Die Referentenliste war erlesen, an das Rednerpult traten beispielsweise Stefan Kuntz und Hannes Wolf, als Aaron Müller vor wenigen Tagen beim Internationalen Trainer-Kongress in Dortmund weilte. Sehr inspirierend sei die Stippvisite bei der mehrtägigen Zusammenkunft des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer gewesen, sagt Müller. Das Leitthema in Dortmund hieß „Trainer-und Spielerentwicklung im gesamten Fußball“, es gab einen Gemeinschaftsabend „3. Halbzeit“.

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Launige Momente ohne Druck – spätestens am Sonnabendnachmittag aber beginnt wieder die harte Praxis des Alltagsgeschäftes: Wenn Müller mit dem Ludwigsfelder FC heute gegen Budissa Bautzen in die neue Spielzeit der NOFV Oberliga Süd startet, zählen keine Tagesordnungspunkte sondern Pluspunkte. Die Auftaktpartie die um 14 Uhr im Waldstadion angepfiffen wird, steht auch ein wenig unter dem Motto Spiel mit einer großen Unbekannten.

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„Bautzen war in der vergangenen Saison in der Spitzengruppe der Südstaffel und hatte keine große Fluktuation im Kader. Es ist eine eingespielte Mannschaft, uns erwartet eine große Herausforderung“, sagt Müller, der mit seinem Team nach der Spielzeit zuletzt in der Nordgruppe wieder einmal sportliches Neuland betritt. „Durch den Wechsel in die neue Staffel bereiten wir uns wieder auf neue Gegner vor, man kann nicht auf Erfahrungswerte der alten Saison zurückgreifen“, sagt der Coach, „das macht es natürlich nicht einfacher. Auch die räumliche Distanz macht die Beobachtung schwieriger. Der Überraschungsmoment, der am ersten Spieltag einer Saison ohnehin recht groß ist, wird also noch ein bisschen größer sein. Aber wir freuen uns auf die Aufgabe und dass es endlich wieder losgeht.“

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Max Rülicke spielte früher beim Ludwigsfelder FC

Die Fußball-Spiel-Vereinigung Budissa aus der Nähe von Dresden gehört zu einer ganzen Reihe von Vereinen in der Südstaffel, gegen der LFC bisher noch kein Pflichtspiel bestritten hat. Die Rubrik „Historie“ auf dem Ergebnisportal fussball.de gähnt leer wie ein verlassenen Fußballtor. „Zwischen dem Ludwigsfelder FC und der FSV Budissa Bautzen gab es bisher keine Berührungspunkte in der Vergangenheit“, sagt FSV-Pressesprecher Robert Steinbach. „Lediglich unserer Rechtsverteidiger Max Rülicke kennt den Verein aus seiner Zeit im Nachwuchs: Er war dort in der D- und E-Jugend aktiv.“ Für den 25 Jahre alten Defensivmann ist die Partie die Rückkehr zu seinem Jugendverein, später hatte er in der Jugend-Abteilung der SG Dynamo Dresden und den Bischofswerdaer FV 08 gespielt und unter anderem 21 Partien in der Regionalliga Nordost bestritten.

Budissa hatte in der vergangenen Saison Rang vier erkämpft mit der spektakulären Torbilanz von 74:59 Toren. Bautzen war von 2014 bis 2019 in der Regionalliga Nordost angetreten, hatte nach dem Abstieg in die Oberliga ein Jahr später auf den Start verzichtet und war in die Sachsenliga gewechselt. Im vergangenen Sommer schaffte der Club die Rückkehr in die fünfte Liga. „Unsere „Spree-Budissen“ erwartet eine schwierige Aufgabe“, heißt es auf der Facebookseite des Clubs vor der Partie in Ludwigsfelde. „Gegen einen unbekannten Gegner will die Männermannschaft einen gelungenen Saisonstart feiern. Für das Team von Trainer Stefan Richter ist es der erste Gradmesser nach der Sommerpause, der viel Optimismus für die neue Saison geben könnte.“

Viktoria Berlin, „TeBe“ und der FSV Luckenwalde zu Gast

Nach der Vorbereitung blickt man auch in Ludwigsfelde mit einem guten Gefühl auf den Start: Das Team hatte sich in solider bis guter Form präsentiert und gegen starke Gegner aus der Regionalliga einige achtbare Ergebnisse erzielt: Gegen Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin (1:2) und Tennis Borussia (1:3) unterlag der LFC knapp, lediglich die Generalprobe gegen den FSV Luckenwalde (0:4) ging deutlich verloren. „Ich denke, dass wir insgesamt ordentliche Leistungen in den Testspielen gezeigt haben. Für den Start benötigen wir jedoch noch mehr die letzte Konsequenz und Entschlossenheit, um das drohende Gegentor zu verhindern beziehungsweise selbst einen Treffer zu erzielen“, sagt Müller.

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